elisabeth.die.erste
Frage bezüglich sicherer Bindung u. der Chance einer spätfolgefreien Fremdbetreuung in naher Zukunft: Seit der gescheiterten Krippeneingewöhnung im September letzten Jahres ist meine Tochter (22M) sehr anhänglich u. aufgelöst sobald ich das Zimmer verlasse. Es ist mir nur in ihrer Schlafenszeit möglich zu duschen u. das Wort "Mama" fällt gefühlte tausendmal am Tag. In den Spielkreisen ist sie sehr defensiv u. abwartend. Das Problem ist, dass mir langsam ohne Arbeit u. die damit verbundenen sozialen Kontakte zu "normalen" Menschen die Decke auf den Kopf fällt. (Familien wohnen weit weg.) Ich bin wohl nicht der geborene "Hausfrau und Mutter"-Typ. Natürlich möchte ich nur das Beste für mein Kind (sie zu einer selbstbewußten Persönlichkeit heranwachsen lassen), andererseits möchte ich zuhause/unter anderen Müttern nicht durchdrehen. Was kann ich in dieser Situation tun um allen gerecht zu werden?! P.S. Mann ist beruflich viel unterwegs Sandra G.
Liebe Sandra, worin bestand der Fehler bei der Krippeneingewöhnung im vergangenen Jahr? Ihre Tochter ist jetzt 1/2 Jahr älter. Dadurch ist sie zwar noch nicht entscheidend reifer, aber für einen zweiten Versuch einer diesmal kindgerechten Eingewöhnung ist der Abstand zur vorausgegagenen groß genug. Vielleicht gibt es ja in Ihrer Nähe einen anderen Ort, wo Kinder unter 3 Jahre schon aufgenommen werden. Das Entscheidende ist die sanfte Ablösung und die ersatzweise Anbindung an eine Bezugserzieherin. wo das möglich ist, danach sollten Sie sich erkundigen. Viele Grüße
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