ziyal
Guten Morgen, sehr geehrter Herr Posth! Erst einmal danke, dass sie sich Woche für Woche unseren Sorgen u Nöten annehmen!! Meine Tochter ist heute 7 Monate alt, sie wird noch gestillt neben 1x Beikost, schläft im Familienbett ein (einschlafstillen) u wird im Laufe des Abends umgebettet ins Beistellbett. Sie wacht in der Nacht gefühlte 100x auf, sie schläft max. 2 Stunden am Stück, viel eher 45-60 Min... In ihrem Forum habe ich einen Beitrag gefunden, in dem Sie sagten, es gäbe Babys, die die physiologische Kraft nicht besäßen, die Übergänge zw. den Schlafphasen zu überschlafen u deswegen so oft aufwachen würden. Das wird wohl bei uns so sein. -.- Ist das eine dieser berühmten Phasen, also schafft sie es irgendwann von alleine wieder weiterzuschlafen? Sie müsste um Himmels Willen nicht durchschlafen, mit ihrem alten 3-4-Stunden-Rhythmus wäre ich schon mehr als glücklich! Kann man irgendwas machen, oder heißt es aussitzen?
Hallo, es kommt gottseidank selten vor, aber wenn es bei seinem Kind trifft, für den ist es anstrengend. Ich habe zwar dazu keine sicheren Studien gefunden, es ist aber physiologisch nicht anders denkbar, als dass bei den in jeder Traumschlafphase erwachenden Säuglingen das "Durchschlafhormen" zu gering produziert wird. Dieses Hormon ist nicht das Schlafhormon Melatonin, sondern der Appetitregulator Hypocretin. Im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme heißt dieses Hormon auch Orexin. Sicher verbessert sich die Situation im Laufe des 2. Lebenshalbjahres. Und der abendliche Sättigungfaktor speilt eine wichtige Rolle. Denn Schlaf und Nahrungsaufnahme haben einiges miteinander zu tun. Man kann also versuchen frühzeitig vor allem am Abend zufüttern, was ja nicht heißt, dass nicht anschließend zum Einschlafen noch gestillt wird. Oder in verzweifelten Fällen kann man versuchen, mit einem pflanzlichen Schlaf anstoßenden Mittel die schwierige Phase zu überbrücken. Viele GRüße und danke für Ihr Lob
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