Mitglied inaktiv
M. Tochter (18 Mon.gestillt,keine Fremdbetr.kein Schreienlassen) ist bei manchen Situationen ( Feiern, Krabbelgruppe u.ä.)schnell überreizt. Anfangs ist sie meist gut drauf und an allem interessiert. Doch nach ca. 1 Std. merke ich, dass es ihr schon zu viel wird. Manchmal ist es dann so, dass sie plötzlich richtig quengelig wird u. kurz darauf zu weinen anfängt. Man kann sie dann auch mit nichts mehr ablenken. Sie will dann nur noch zu mir auf den Arm. Wenn ich dann fahren will, bekomme ich sie auch nicht mehr in den Autokindersitz, da sie sich so reinsteigert. Hat sie sich bei mir beruhigt, geht es sofort wieder an, sobald ich sie ins Auto setzen will. Im Babyalter ähnlich,da war es einfacher, da oft durch stillen eingeschlafen. habe bisher so gut es geht solche Situationen vermieden(kurze Besuche, Krabbelstd verkürzt usw.)Wie kann ich ihr helfen u.an was liegt das? Mir fällt auf, dass die anderen Kinder nicht so extrem reagieren. Lg
Hallo, in dieser Hinsicht sind die Kinder sehr unterschiedlich veranlagt. Die einen lieben den Trubel und drehen dann richtig auf, die anderen fühlen sich zunehmend unwohl und reagieren ungefähr so wie Ihre Tochter. Eltern müssen die Veranlagungen ihrer Kinder so gut es geht tolerieren. Später, wenn die sog. Selbstregulation besser funktioniert, kann das Kind dann von sich aus tun, was es meint zu brauchen. Es kann dann einer Situation entfliehen und zieht sich zum Spielen in eine Ecke oder ein anderes Zimmer zurück. Aber in diesem Alter müssen die Eltern noch für die mangelhafte Selbstregulation "aufkommen." Wenn man also merkt, dass es langsam für das eigene Kind zu viel wird, verlässt man rechtzeitig den Trubel, geht vielleicht eine Runde spazieren oder fährt besser nach Hause. Mit der Zeit passen sich die Kinder aber immer besser an und halten dann auch länger durch. Viele Grüße
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