Kleini
Guten Tag Herr Dr. Posth, wir erwarten unser 2. Kind, es wird ein Kaiserschnitt (wir hoffen in Teilnarkose möglich). Meine Mutter (Ärztin) wird beim KS bei mir als Begleitung dabei sein, mein Mann wartet vorm OP-Raum. Direkt danach komme ich mit Mann, Mutter und Baby in einen Ruheraum. Wir fragen uns nun, ob es besser ist, unsere 2,5jährige Tochter direkt dabei zu haben (also würde mein Mann vorm OP-Raum mit ihr auf uns warten) oder ob es für sie besser wäre, wenn wir sie erst nachmittags dazu holen, wenn ich wieder "normal" im Zimmer liege und das Baby dann auch bereits "normal" angezogen ist. Vom Ablauf wäre das machbar, da sie bis mittags bei der Tagesmutter sein könnte. Was halten Sie für besser für unsere Tochter? Denken Sie, es könnte traumatisierend sein, wenn sie mich "verkabelt" im Ruheraum erlebt u. ich sie ja dann auch nicht hochnehmen kann etc.? Für Ihre Mühe schon jetzt herzlichen Dank und freundliche Grüße Tanja
Liebe Tanja, da auch bei einem Kaiserschnitt die Geburt einmal problematisch verlaufen kann, ist im Krankenhaus nicht gewährleistet, dass Ihre Tochter dann gut versorgt wäre. Bei einer Hausgeburt wäre dafür zu sorgen, dass im Notfall das größere Kind in sichere Obhut kommt. Ich meine, dass es vollkommen genügt, wenn Ihre Tochter die kleine Schwester oder den kleinen Bruder ein paar Stunden später ruhig und entspannt in Ihrem Arm erlebt. Die Op-Zusammenhänge sollte sie tatsächlich nicht mitbekommen. Es könnte ihr nur Angst bereiten. Viele Grüße und alles Gute für die Geburt!
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt