Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, unser Sohn (9 Wo.) schreit regelmäßig seit ca. 5 Wochen nachdem er gestillt wurde. Er trinkt ausgiebig an der ersten Brust und bekommt an der zweiten nach dem Wickeln einen Nachschlag (Tinkdauer ca. 45 min). Wir haben jedoch keine festgelegten Trinkzeiten, sondern ich stille nach Bedarf. Die KiÄ meint, es sind 3Monatskoliken und hat Karl Sab (keine erkennbare Verbesserung) und mir Kümmeltee verordnet. Ich kann das aber nicht so hinnehmen, jeden Tag dieses Schreien. Er schläft nur ein, wenn er in aufrechter Haltung in den Schlaf "gewuppelt" wird, doch nur nicht zu früh in die Waagerechte, dann schreit er sofort wieder los. Morgens wacht er meistens von Pupsen gequält auf. Was fehlt ihm nur? Teilweise lege ich ihn abends nach einer Stunde wieder an, weil er so erbärmlich schreit und er sich nicht anders beruhigen läßt. Sollte nach 3 Monaten ein Wunder geschehen - wie bringe ich meinen Sohn am besten zur Nachtruhe (außer Einschlafstillen)? Danke. Katja
Liebe Katja, das Thema "Dreimonatskoliken" oder "Trimenonkoliken" wurde hier im Forum schon mehrfach ausgiebig besprochen, s. Suchlauf. Wenn das Schreien sich während des Trinkens oder danach verschlimmert und die Milchmenge ausreichend war, das "Bäuerchen" gemacht ist, das handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um "Darmkrämpfe". Gegen die sollte man in mehreren Schritten vorgehen, denn Schreien ist immer schädlich und stört die Mutter-Kind-Dyade (s. Langtext, Teil 1u.2). Neben Entschäumern muß immer auch
Mitglied inaktiv
macht Ihr Bäuerchen nach dem Stillen?? Meine kann das Liegen auch nicht haben, wenn sie nicht ein Bäuerchen gemacht hat. Wir machen das immer während des Stillens. Kümmeltee kann die Blähungen verschlimmern, musst Du mal ausprobieren. Ansonsten finde ich, dass ein Kind in dem Alter von den Eltern auf jeden Fall in den Schlaf begleitet werden sollte
Mitglied inaktiv
Wir hatten das auch. Nichts!! Aber auch gar nichts hat geholfen, außer auf dem Bauch rum tragen. Keine Sab Tropfen oder Tee, nichts. Bei uns haben die Koliken 5 Monate!! gedauert. Jetzt ist meine Tochter ganz normal, isst alles und verträgt alles. Es lohnt sich durchzuhalten (was soll man sonst auch tun?!). Unsere Tochter schläft übrigens im Familienbett, zwischen uns. Ich denke, dass hat ihr sehr über die Unannehmlichkeiten hinweg geholfen. Es wird aber besser, versprochen! LG Honey
ein krampflinderndes Mittel zur Anwendung kommen. Ila-Med-Tr. kämen da infrage. Man kann sie 4X/Tag in entspr. Dosis geben. Virburcol-Zäpfchen sind m.E. wirksamer als andere. Als nächstes käme ein Beeinflussung der Darmflora infrage z.B. mit Mutaflor Trinkampullen für Sgl. Geeigenete Tragehaltung des Sgl. ist ebenso wichtig wie ständige schaukelnde Bewegung (Tragetuch, Babybjörn). In ganz dramatischen Fällen hilft vorübergehend lactosearme Milch (Conformil, Enfamil).
Ist die Mutter-KInd-Dyade inzwischen gestört und liegen die Nerven blank, sollte man sich an einen sogenannte Schreiambulanz wenden. Große Kinderkliniken führen inzwischen eine solche häufig. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
ich finde es toll, dass sie immer Hilfe anbieten aber bei uns hat wirklich NICHTS geholfen außer rumtragen. Und es waren eindeutig Darmkrämpfe. Sie hat auch nur nach dem Stillen gejammert (nicht geschrien!). Wir haben wirklich ALLES versucht - erfolglos. Wenn die Mutter nat. sehr belastet wird, ist eine Schreiambulanz DER Weg.Bei uns hat es von selbst aufgehört. Aber sensibel ist meine Tochter immer noch! Siehe oben ;-) Scheinbar hat sie ein sehr gutes Körpergefühl.
Mitglied inaktiv
Unser Sohn war auch so ein Kolikenbaby. Was bei ihm geholfen hat, war Nuckeln ohne Trinken, d.h., da er keinen Schnuller wollte, Mamas oder Papas sauberer kleiner Finger. Da konnte er nuckeln, ohne dass wieder Milch und neue Darmkraempfe etc. nachkamen. Fuer Dich zum entspannen noch: 1. Das ist ganz normal und gibt sich mit ca 6 Monaten. 2. Direkt mit Deinem Kind ins Bett gehen und den Haushalt liegen lassen und nur Leute einladen, die Du auch wirklich dahaben willst. Alles Gute! FM
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