Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlaf

Frage: Schlaf

magoza

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Sehr geehrter Herr Post, unsere Tochter (13 Monate) ist ein absolut unkompliziertes, gut gelauntes Mädchen. Seit 3-4 Monaten schläft sie um 19.00 Uhr ein. Ich bringe sie ins Bett, sie trinkt ihre Flasche und sie schläft bis 7 Uhr morgens durch. Seit zwei Wochen schreit sie ab 2-3 Uhr nachts mehrmals auf, obwohl sie dabei irgendwie weiterschläft. Wenn ich sie streichele oder leise mit ihr spreche beruhigt sie sich. Wir haben sie seit ein paar Nächten zu uns ins Bett genommen, weil wir nicht mehrmals aufstehen wollten und jetzt will sie nur einschlafen, wenn einer von uns mit ihr im unseren Bett liegt. Egal wie lange ich sie rumtrage, beruhigt sie sich nicht. Wir hätten sie gerne wieder in ihrem Bett, denn seit sie bei uns im Bett ist, ist sie die einzige, die schläft. Haben Sie ein Rat für uns? Mit freundlichen Grüßen Margarita


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Margarita, es ist nicht immer förderlich, eine nachts unruhiges Kind immer gleich mit ins eigene Bett zu nehmen. Vielfach ist es besser, das Kind in seinem eigenen Bett bei sich im Schlafzimmer schlafen zu lassen. Da kann es auch bis zum 3. oder 4. Geburtstag bleiben, denn Kleinkinder sollten generell bei ihrem Eltern schlafen. Das Kind braucht nur die Sicherheit in der Nacht, dass seine Eltern jederzeit erreichbar sind. Wenn diese Sicherheit dann gewährleistet ist, schläft das Kind in der Regel auch ruhig durch. Das Einschlafen findet dann auch im eigenen Bettchen statt und einer der Eltern sitzt dann ein geraume Weile daneben und singt oder erzählt leise etwas. Manche Kinder benötigen einstweilen noch hin und wieder Körperkontakt, aber mehr und mehr genügt der Blick und Hörkontakt. Erst tief in der Nacht macht es dann Sinn, das KInd auch noch einmal mit zu sich ins Bett zu nehmen. Viele Grüße


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