Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlaf

Frage: Schlaf

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Hallo Dr. Posth unsere Tochter 29 Wochen wird seit drei Wochen am Abend alle Stunde an manchen Tagen sogar alle 25 Minuten wach und weint. Ich hole sie heraus tröste sie kurz und lege sie wieder, was entweder erneuten Protest auslöst oder 25 -45 Minuten Schlaf, die 2. Nachthälfte wirds besser. Sie schaut mir nach, wenn ich aus dem Zimmer gehe, hat die Fähigkeit, Entfernungen wahrzunehmen, dass sie alleine bleibt. Sie wird noch voll gestillt und ist auch satt. Bis zur 16. Woche hatte sie immer wenn es dämmerte gegen 17-18 Uhr ihre Schreistunde, wo sie sehr unruhig wurde bis es im Schreien endete. Ich habe sie dann ganz ruhig gehalten gesagt, dass ich da sei und sie ihre Anspannungen ....rausweinen darf... Ich konnte dabei ruhig bleiben, es hatte sich so eingespielt. Sie schlief dann immer etwas und abends war der Spuk vorbei und sie schlief nachts gut. Wie kann ich ihr und mir nun helfen, die Brüder 7 und 4 Jahre brauchen mich abends auch noch, bleibt das lange so


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, dadurch dass die Säuglinge jetzt gewisse räumliche Vorstellungen entwickeln und das Sich-entfernen der Hauptbezugsperson deutlich wahrnehmen, leiden sie natürlich besonders, wenn sich diese von ihnen entfernt, ohne ihr Bedürfnis zu befriedigen. Das löst Wut und Angst aus und es ist so gesehen absolut verständlich, dass Ihre Tochter weint. Aber ein "Rausweinen" von Anspannungen gibt es in dieser Form nicht. Dazu fehlen dem Säugling nötige Voraussetzungen, sich selbst zu regulieren, d.h. seine Gefühle vorteilhaft zu nutzen. So sind Beruhigungsmaßnahmen gefordert wie schaukeln, herumtragen, liebevolles einreden, Liedchen singen oder gemeinsam Musik lauschen usw. Das Abendprogramm für die größerene Brüder muss jetzt der Vater übernehmen. Anders geht es natürlich nur schwerlich. Viele Grüße


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