Mitglied inaktiv
Lieber Dr Posth, ich habe heute eine Frage zum Thema Rückbindung, Loslösung. Unser Sohn ( 2 Jahre, schläft im eigenen Bett bei uns im Zimmer) erwartet mit uns nun täglich seine Schwester:) Vor 6 Wochen Umzug in neues Haus.Vor Umzug Einschlafritual wie folgt: In seinem Bett eingeschlafen, einer von uns neben ihm in unserem Bett liegend. Seit Umzug nicht mehr möglich, schläft nur noch bei uns im Bett ein, im Arm. In 99 % in meinem, Papa wird nicht mehr akzepiert ( Papa rausgehen, Mama soll kommen usw) Kann man das in der aktuellen Situation so lassen und es vielleicht schon als Regression werten, oder sollten wir mit etwas mehr Nachdruck auf dem Einschlafen im eigenen Bettchen bzw in der Anwesenheit des Vaters beharren, da ich nicht weiß, wenn der Säugling dann da ist, wie ich beide Kinder in den Schlaf begleiten soll. Papa darf sonst übrigens alles, nur nicht ins Bett bringen. Er weint sonst bitterlich nach mir, wir tauschen dann auch. Ist das denn schon Rückbindung meinerseits? Dank
Hallo, der Umzug und die neue Umgebung können tatsächlich so etwas wie eine Regression beim Kind auslösen. Geht man auf die regresssiven Schritte, wie man es auch tun sollte, damit das Kind von der Vorstufe neu starten kann, dann ist das keine Rückbindung. In Ihrem Fall ist nur das Problem mit dem erwarteten Geschwisterkind. Ist das Baby da, sind Sie für Ihren Sohn nicht mehr vollends verfügbar. manchmal löst das beim älteren Geschwisterkind einen Fortschritt aus. Das setzt natürlich den vollen Einsatz des Vaters voraus. Sie können aber auch bis zu Geburt den Versuch starten, ein paar Tage gemeinsam Ihren Sohn zu Bett zu bringen. Kurz vor dem Einschlafen geht erst der Vater leise heraus und nach ein paar Tagen die Mutter. Außerdem wäre es wichtig, dass ihr Sohn ein Kuscheltier oder ein anderes Übergangsobjekt bei sich hat. Hat er ein solches? Viele Grüße
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