Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, Ihren Ratschlägen folgend, möchte ich gern versuchen, meine 9 Mon. alte Tochter nachts abzustillen (trinkt z.Zt. nachts alle 1-2 Std.). Ich habe dazu noch folgende Fragen, über deren Beanwortung ich mich sehr freuen würde: 1. Ich stille noch morgens, nachmittags und abends zum Einschlafen. Morgens und abends will ich auf jeden Fall noch länger beibehalten. Kann ich auch die Nachmittagsmahlzeit noch eine Weile fortführen und trotzdem schon nachts abstillen, oder soll ich dann mit dem Nachts abstillen besser noch warten bis die Nachmittagsmahlzeit auch durch Beikost ersetzt ist? 2. Wäre es sinnvoll, zunächst zu versuchen, die Abstände von bisher 1-2 stündlich auf alle 3-4 Stunden zu vergrößern, anstatt direkt den "harten Übergang" auf eine komplett stillfreie Nacht zu versuchen? 3. Wird es einfacher, wenn ich auf das Einschlafstillen verzichte? 4. Muss sie abends 200g Brei essen, bevor ich es versuche? Soviel schafft sie noch nicht. Vielen Dank!!
Hallo, die Voraussetzung zum näcdhstlichen Abstillen ist die kalorisch ausreichende Abendmahlzeit. Denn der Stoffwechsel braucht soviel "Vorrat", dass er auf nächtlichen Nachschub verzichten können muss. Für kurzen Abfall des Blutzuckerspielgels sorgt dann der Zuckerspeicher in der Leber. Ausreichend wäre der Abendbrei von etwa 200g mit Milch zubereitet. Das Stillen zum Einschlafen kann als Bestandteil des Einschlafrituals beibehalten werden und auch bis weit ins 2. Lebensjahr hinein fortgesetzt werden. Ebenso das kurze Frühstück am Morgen, nach dem die Säuglinge und Kleinkinder dann oft noch etwas weiter schlafen. die Nachmittagsmahlzeit sollte ohnehin auf Dauer durch Löffelkost ersetzt werden, es sei denn, man möchte auf jeden Fall weiter stillen. Viele Grüße
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