ullima
Seit 6 Monaten still ich unseren Sohn (8M) nachts mindestens 4 - 12 mal nachts. Ihn ohne Brust wieder zum Weiterschlafen zu bringen-beinahe unmöglich. Wir haben vor 3 Tagen folgendes geändert: Mein Mann (nicht ich) bringt ihn ins Bett. Er schläft ca. 11h und soll ihn dieser Zeit max 2x (gegen 2 und gegen 6) gestillt werden. Die restliche Nacht wird er von meinem Mann betreut. Wir haben somit Stillen von Beruhigen/Schlafen entkoppelt u Baby spielt besser mit als gedacht u obwohl er nach wie vor öfters aufwacht (warum? Dauert die Umstellung einfach länger?) schläft er meistens ohne Busen weiter. Meinen Sie dass die 2 Brustmahlzeiten vertretbar sind oder darf ich wirklich von 8 bis 6 nicht mehr stillen? Oder ist es so, wie wir es machen, okay und auch zielführend? Da ich von anderen Müttern als auch Studien höre, dass manche Babies im 2. Halbjahr nachts noch Nahrung benötigen, traue ich mich nicht ganz abzustillen. Er isst nun mehr Beikost (3x 120g+ Stillen). Danke! Ulrike
Liebe Ulrike, das stimmt so nicht, dass Säugling auch im 2. Lebenshalbjahr nachts noch Nahrung brauchen. Vielleicht gibt es Einzelfälle, aber grundsätzlich geht der Stoffwechsel in die Richtung des Überschlafens der Nachtmahlzeit. Voraussetzung ist natürlich die ausreichende Abendmahlzeit. Etwa ab dem 9.-10. Monat ist nahezu jeder Säugling so weit, nachts keine Nahrung mehr zu benötigen. Wenn er es außerdem schafft, auch ohne prompte orale Befriedigung wieder einzuschlafen, hat man sein Ziel erreicht. Geht das nicht, bietet man dem Säugling erst einen Schnuller an, und wenn der nicht reicht, ein Wasserfläschchen. Der Vater kann, wenn er akzeptiert wird, immer die Mutter ersetzen. Das hat günstige Auswirkungen auf die Loslösung wie man festgestellt hat. Es stimmt, dass alle diese Umstellungen einige Tage benötigen. Viele Grüße
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