Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nachtrag bez. Frage vom 2.12.2013: Studium abschließen

Frage: Nachtrag bez. Frage vom 2.12.2013: Studium abschließen

mamana

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Auch wenn Sie mich verm. langs. als begriffsstutzig einstufen, erneut Frage: auch ohne Wiederannäherungkrise, einfach so, ohne Wenns u. Abers: ist es gut zu Beginn der Ll. 1-3 väterl. Betreuungstage einzuführen od. besser warten bis 1,5 Jahre oder länger? Tochter nicht verwirrt, wenn plötzlich Mama nicht mehr so viel da ist u. dafür mehr d. Papa? Papa darf alles ausser: Bett bringen u. trösten. Auch oft: wenn Mama ausser Haus geht, kein Jammern n. mir, aber halt nicht immer: sucht/ruft mich dann noch lange. Möchte keinen Fehler machen, aber auch nicht überfürsorglich sein (Mama immer sofortige Bedürfnisbefried., Papa oft verzögert: müde, überfordert, bequem = lässt Tochter oft jammern, nicht weinen, bevor er handelt. Gibt s. zwar Mühe aber ist unbeholfen: bspw. kommt nicht in den Sinn, Schnuller zu geben, wenn Tochter weinerlich). D.h.: möchte gut loslassen können u. vor allem!: dürfen, im Gegenzug aber potentielle Regression verhind. Danke!


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, nein, so schätze ich Sie nicht ein. Es sind ja schon differenzierte Überlegungen, und vielfach wird diesen wichtigen Entwicklungsfragen eines Kleinkindes kaum Beachtung geschenkt. Also, die väterlichen Betreuungstage sind schon wichtig, um die Loslösung überhaupt in Gang zu bringen. Dem Vater kann man ja ein paar Empfehlungen dabei mit auf den Weg geben, wie er mit der einen oder Situation im Zusammenhang mit seiner Tochter am besten umgeht. Das kaschiert man lieber so, dass es sich um Gewohnheiten des Kindes handelt, damit nicht der Eindruck entsteht, man gebe lauter Verhaltensaufträge. Das kann die Lust auf das Kind verderben. Dass Mütter und Väter etwas unterschiedlich reagieren, verkraftet ein Kind. Nur genau gegensätzlich sollten die Reaktionen dann doch nicht sein. Viele Grüße


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