Paulchens Mama
Lieber Herr Dr. Posth, Unser Kleiner ist jetzt 17 Wochen alt, wird derzeit noch voll gestillt und macht im Moment am Morgen erst ein kürzeres Schläfchen gegen 8:15 (30-45 min) und dann sein längeres VormittagsSchläfchen von ca 10:30-12:30. Nachts schläft er gut von 20 Uhr bis morgens um 7 mit zwei Stilleinheiten zwischendrin. Wir möchten gerne in ca. einem Monat mittags Beikost einführen und ihn dann nach dem Essen hinlegen. Da er im Moment so früh schläft: sollte ich sein Schläfchen schon jetzt sanft versuchen nach hinten zu schieben und wenn ja, wie könnte ich das anfangen? Oder soll ich lieber warten, bis er sich von selbst einpendelt? Bisher haben wir uns an seinem Rhythmus orientiert und sind damit sehr gut gefahren...der spätere Mittagschlaf wäre zwar für mich praktischer, aber ich habe ein wenig Bedenken, ob das auch für ihn das Beste ist. Wie sehen Sie das? Herzliche Grüße
Hallo, im ersten Lebenshalbjahr ist das Schlafverhalten eines Säuglings noch so variabel, dass man kaum je eine länger andauernde Ordnung hinein bekommt. Da ist es immer besser, sich weitgehend dem natürlichen Rhythmus seines Kindes anzupassen. Da aber Schlaf noch stark an die Nahrungsaufnahme angepasst ist, kann es passieren, dass sich das Schlafverhalten von alleine ändert und das dann in die Richtung, in der Sie sich das vorstellen. Es erscheint mir also besser, einfach abzuwarten und zu sehen, wass passiert. Nötigenfalls können Sie dann immer noch gezielt darauf reagieren. Viele Grüße
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