Mitglied inaktiv
Guten Tag Herr Dr. Posth, Meine Tochter kam in der 26+5 SSW, mit 900 Gr 32 cm zur Welt.Bis auf eine Plexusblutung welche spontan resorbierte gab es keine Komplikationen.Wir wurden im Mai diesen Jahres aus der Frühchenkontrolle als gesund und munter entlassen. Ein Schmusekind war sie noch nie,ab und an bekommt man aber ein Kussi wenn man lieb fragt.Toben ist viel interessanter.Wenn sie sich weh tut kommt sie und möchte Trost.Sie ist sehr aufgeweckt und neugierig, andere gleichaltrige Kinder beobachtet sie,aber mit Ihnen spielen will sie nicht (Einzelkind, Kindergarten im April 2011).Sie kennt fast alle Farben, nennt sich beim Vornamen, spricht ca. 400 Worte, erste 2-Wortsätze.Kuscheltiere liebt sie und füttert diese auch, sogar die im Buch.Puppen mag sie nicht. Ansonsten ist sie sehr pfiffig und weiss genau was sie will (Trotzphase) Ist das alles OK oder muss man sich Sorgen weil sie nicht so anhänglich ist? Sie ist jetzt 2,5 jahre alt, hat 12,7 kg und 90 cm. Viele Liebe Grüße, W.
Hallo, das, was Sie alles über Ihre Tochter schreiben, klingt nach einer im Wesentlichen normalen Entwicklung. Ob nun das Zärtlichkeitsbedürfnis, das sie entwickelt, ausreicht, um ihr auch im psychosozialen Bereich Normalität zu bescheinigen, kann ich von hier aus nicht sagen. Dazu müsste ich Ihre Tochter sehen und erleben. Wenn Ihre Tochter aber der jeweiligen Situation angemessene Gefühle zeigt, sich für das Gefühlleben der anderen Kinder interessiert und das Phänopmen des Tröstens versteht und sich selbst trösten lässt, dann dürfte auch dieser Entwicklungsstrang in Ordnung sein. In baldiger Zukunft werden Sie dann merken, dass sich Ihre Tochter ganz besonders für Ihre Gefühle interessiert, die sie selbst durch ihr Verhalten auslöst. Das wäre dann auch ein Zeichen für Normalität. Viele Grüße
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