Mitglied inaktiv
Unsere Tochter ist 2 1/2 Jahre alt. Seit jeher ist sie ein eher ängstliches Kind. Mich würde nun folgendes interessieren. Phasenweise sind diese, vor allem Objektängste, fast gar nicht vorhanden, und phasenweise dann wieder ziemlich stark. Es handelt sich vor allem um Objektängste und Sachen, die sie sich nicht traut, zum Beispiel das Rutschen einer Rutschbahn, Angst vor einem Netz auf dem Spielplatz usw. Dann wieder kann sie überall raufklettern und rutschen, ohne Bedenken. Ich ermutige sie dabei immer wieder, es doch zu versuchen und lasse sie bei vielem gewähren, akzeptiere jedoch auch, wenn sie nicht möchte. Woher kommen diese Angst- und Nichtangstphasen?
Hallo, das kann ich auf Anhieb nur schwer beantworten. Ängste haben mit Stimmungen zu tun. Je schlechter die Stimmung, desto höher die Angstbereitschaft. Vermutlich ist das der Grund für den Wechsel des Angstpegels. Wodurch die schlechte Stimmung im Einzelenen ausgelöst wird, kann ich nicht sagen. eine andere Erklärung wüßte ich nicht. Gewöhnlich sind Ängste durchgängig vorhanden, ja sie sind gerade chrakterisiert durch ihre Beständigkeit. Offenbar sind die Ängste bei Ihrer Tochter nicht wirklich groß. Kann es sein, daß Ihre Tochter die Angst auch gezielt einsetzt, um unliebsame Dinge oder etwas, wozu sie keine Lust hat, zu vermeiden? Viele Grüße
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