Alraund
Guten Morgen Dr Nohr, meine Tochter 12 J. befindet sich in der Pubertät und hat auch seit 2 Monaten ihre Regelblutung. Wir haben ein gutes Verhältnis. Gestern sagte sie zu mir, das sie mehr ein Papakind ist. Ist es altersbedingt zur Zeit normal, das sie sich zum Vater mehr hingezogen fühlt? Danke für Ihre Antwort. Freundlichst Alraund
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, das ist in der Tat häufig so, dass Mädchen in diesem Alter (eigentlich in verschiedenen Alterstufen) eine größere Attraktion zum Vater verspüren. Das kann bei der Tochter verschiedene innere Auswirkungen haben, von Schuldgefühlen bis zu Loyalitätskonflikten. Es ist schon gut, dass Ihre Tochter das verbalisieren konnte, es nicht verbergen muß. Das könnte auch eine Gesprächsangebot erleichtern. Was genau meint sie damit, wie fühlt sich das an, welche inneren Konflikte löst das aus? Manchmal gelingt es, darüber in ein vertrautes Gespräch zu kommen. Meist aber handeln das die Kinder mit sich alleine ab, ist der psychische Abstand zur Mutter (Eltern) in dieser Zeit zu groß. Auch hier ist es gut, die eigene Zuwendung davon nicht abhängig zu machen und weiter zur Verfügung zu stehen. Die Kinder registrieren das, auch wenn sie es lange nicht nutzen, und es erleichtert spätere Wiederannäherung. Dr.Ludger Nohr
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