Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unsere Tochter ist knapp 9 Monate alt und akzeptiert noch keine Beikost. Manchmal isst sie einige Löffel aber im Normalfall zeigt sie keinerlei Interesse. Wir haben auch schon mehrere Varianten versucht, z.B. selbstgekocht, Gläschen, fingerfood, selber essen. Sie wiegt 7,8kg bei 74cm. Es gibt Phasen da verweigert sie auch ihr Fläschchen und nimmt tagsüber gar nichts zu sich (ca. 4-5 Tage am Stück). Sie holt sich die Mengen dann nachts. Wir drängen sie nie zum Essen. Bewegt sich dieses Verhalten im normalen Rahmen oder könnte bereits eine Fütterungsstörung vorliegen? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Hallo, noch befindet sich Ihre Tochter in der Anfangsphase des Fütterns von fester Kost. Da gibt es sehr häufig noch Probleme in der Akzeptanz der angebotenen Nahrungsmittel. Im Grunde gibt es dabei nur die Empfehlung zur Achtsamkeit und Beharrlichkeit seitens der Eltern. Wenn man jetzt sein Kind zwingt, dann entwickeln sich Fütterungsstörungen. Noch sind sie es aber nicht. Z,B, befinden sich die säuglinge in diesem Alter in der Hochphase des Zahnens. Das Zahnen verdirbt bis zu einem gewissen Grade den Appetit. Die Kinder wollen dann lieber wieder gestillt werden oder die Milchflasche bekommen. Im ärgsten Fall muss man immer wieder von vorne anfangen. Aber nachts sollte man die Milch dann nicht mehr geben. Sonst hat man neben dem Ernährungsproblem auch noch ein Schlafproblem. Viele Grüße
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