Seebär
Hallo, unser 4-jähriger ist ein sehr cleveres, aufgewecktes Kerlchen. Recht wild, wenn er müde ist wird er schnell richtig zornig, wegen Kleinigkeiten. Vor einem Jahr ist mir ab und an aufgefallen, das er gehäuft an Dingen riecht und ich fand es etwas komisch und das hat sich dann fast gegeben. Gestern ist mir aufgefallen das er dauernd Malkreide abgeleckt hat und heute seine Legofiguren. Im ersten Moment meinte ich lass es bitte, er hat es aber trotzdem getan. Ich mache mir wahnsinnge Gedanken da ich selber unter einer Zwangserkrankung leide. Ich habe so Angst es ihm vererbt zu haben oder kann ich das noch gelassen beobachten?
Hallo, Zwangsstörungen sind im Kleinkindalter noch nicht sicher von reinen Habituationen, sprich Gewohnheiten, zu trennen. Da sich kleine Kinder alles Mögliche an wie ritualisierten Handlungen angewöhnen können, ist die Trennung zum Zwang also immer erst einmal künstlich. Aber Beriechen oder Anschmecken von Gegenständen, das dann dauerhaft und wie einem inneren Drang folgend ausgeführt wird, ist in der Tat etwas verdächtig. Man wird das beobachten müssen. Bleiben solche Verhaltensweisen länger als ein halbes bestehen, wäre es sinnvoll, einen Kinder- und Jugendpsychiater(in) zu Rate zu ziehen. Leider sind Veranlagungen zum Zwang wie auch zur Depression erblich. Aber frühzeitig eingegriffen lässt sich viel verhindern. Viele Grüße
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