Bridge11
Hallo Herr Dr. Posth, ich beginne im September bzw. Oktober wieder zu arbeiten. Ich bin mir unsicher, wann ich meine Tochter (20 Monate) in die Kinderkrippe geben soll. Sie wird täglich 7 Stunden von Mo bis Do dort bleiben müssen. Im Juni, damit ich für die Eingewöhnung reichlich Zeit habe oder im September mit der Krippe beginnen, würden dann 4 Wochen ausreichen? oder wenn Beginn im Juni wäre, würde die Sommerpause im August der vorherigen Eingewöhnung schaden? Ich meine im September wäre besser, sie ist dann 27 monate alt, da sie selbstständiger sein wird oder? Meine Tochter ist bisher nie fremdbetreut worden, auch nicht von Oma /Opa, sie ist ein aufgewecktes, neugieriges und fröhliches Kind. Was raten Sie mir? Natürlich brauche ich auch Zeit, um loszulassen, welche Mindestzeit wäre für Mutter und Kind angemessen und wären die 7 Stunden täglich in der Krippe ok? Vielen Dank! Bridge
Liebe Bridge, diese 2-3 Monate machen in der Reife eines Kindes nicht so viel aus, dass man sie ausnutzen könnte. Es ist und bleibt eine frühe Fremdbetreuung. Aber mehr Eingewöhnungszeit zur sanften Ablösung ist ein wichtiges Plus. Mutter und Kind stehen nicht so unter Druck. Die Unterbrechung der Sommerferien ist zwar nicht praktisch, aber auch unlösbares Problem. Ihre Tochter kann sich jetzt nach den Ferien schon an den Ki-ga und die Erzieherinnen erinnern, und das schafft einen Vorteil zum 2. Teil der Eingewöhnung. Ich denke, Sie sollten mit der sanften Ablösung schon im Juni beginnen. Je kleiner ein Kind noch ist, desto länger dauert sie gewöhnlich. Viele Grüße.
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung