Anika123
Meine Tochter (22 Mon.)ist bei fremden Personen oft sehr ängstlich. Wenn ich mit Fremden spreche, versteckt sie sich oft hinter mir od. drückt sich ganz eng an mich. Sie lässt sich auch nicht berühren. Wir waren letzte Woche beim Osteopath. Habe mich mit ihr am Boden gesetz, sie auf meinen Schoß. Es war viel Spielzeug dort. Als Osteopath sich dazu setzen wollte, wurde sie schon ängstlich. Wie er ihr dann über den Rücken gefahren ist, hat sie schon zu weinen begonnen. Den Kopf konnte er gar nicht untersuchen, da hat sie sich richtig eingeschrien und wir habe abgebrochen. Er hat sich wirklich bemüht, war ruhig, einfühlsam und er hat ihr sicher nicht weh getan. Ist die Ängstlichkeit in diesem Alter so normal oder extrem? Beim Kinderarzt ist es das gleiche. Auch Friseur klappt nicht oder wenn ihr Fremde Hand geben wollen usw. Wie kann ich ihr helfen? Danke und viele Grüsse
Antwort kommt morgen!
Hallo, diese Fremdenscheu oder soziale Ängstlichkeit ist in gewisser Weise typisch für Säuglinge und junge Kleinkinder. Nicht jedes Kind muss oder kann so offensiv sein, dass es zielstrebig auf Erwachsene zugeht. Das entspricht auch einem gewissen Selbstschutz. Es mischen sich dabei Anlagefaktoren des Charakters mit ersten gemachten sozialen Erfahrungen. Also Scheu oder Schüchternheit lässt sich durch die Umwelt verstärken. Helfen können Eltern ihrem Kind mit einem guten Vorbild und vorsichtiger Ermunterung, wenn es angezeigt ist. Die Beruhigung oder Beschwichtigung allein mit freundlichen Worten hilft eher wenig. Die Loslösung fördert das selbstständige Sozialverhalten sehr, so das gerade in diesem Alter der Vater sehr gefragt ist (s. Loslösung im gezielten Suchlauf). Viele Grüße
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