Mitglied inaktiv
Hallo! Stille meine Tochter (10 Monate) gerade nachts ab. 3 Nächte sind vorbei und es läuft ok: sie lässt sich durch kuscheln, Schnuller und etwas Tee nach etwa einer halben Stunde wieder zum Einschlafen bringen (2-3 Mal pro Nacht). Da aber keine Veränderung von Nacht zu Nacht eintritt, frage ich mich, wie lange das so weiter gehen wird. Gibt es auch Babies, die noch nicht reif dafür sind o.ä.? Ich halte noch ne ganze Weile durch. Frage 2: Wenn es dann geschafft ist und sie nachts schläft muss man wahrscheinlich in Zukunft konsequent sein? D.h. bei Krankheiten, Zahnen, Entwicklungsschüben, wenn sie wieder öfters wach wird, kann man nur auf die neuen Übergangsobjekte Schnuller und Tragen zurückgreifen, oder? Das Stillen morgens um 6 behalten wir bei, obwohl es sich komisch anfühlt, da es ja genau wie in der Nacht ist. Vielen Dank!
Hallo, Einschlafstillen und Morgenstillen sind aber im Ritualbewusstsein des Säuglings, soweit es ein solches gibt, anders verankert, als reines Hungerstillen oder Troststillen. Das hängt mit den jeweiligen Begleitumständen zusammen. Morgens früh ist es allerdings nicht so eindeutig. Aber es ist für die Mütter bequem und viele Säuglinge schlafen danach noch ein bisschen weiter. Wie konsequent man in Zukunft ist, wenn die Nächte aus anderen Gründen unruhig sind, ist eine Frage der eigenen Veranlagungen. Für den Säugling ist es sicher überzeugender und damit besser, dass der einmal gefundene, neue Weg auch konsequent fortgeführt wird. Da es aber keine Regel ohne Ausnahme gibt, ist die Brust vorerst nicht endgültig tabu. Viele Grüße
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