Mitglied inaktiv
Guten Tag Herr Posth Vorweg möchte ich sagen, dass ich das Expertenforum wahnsinnig toll und hilfreich finde! Ich habe schon sehr viele wertvolle Informationen durch diese Plattform erhalten. Herzlichen Dank! Mein Sohn ist jetzt etwas mehr als 2 Jahre alt (Schwester 5 Jahre). Schon länger möchte ich aus der "Stillnummer" rauskommen, da ich am Ende meiner Kräfte bin. Wie gesagt, er wird tagsüber nicht mehr gestillt, jedoch in der Nacht mitunter bis zu 10 Mal (es ist weniger Hunger, sondern eine Beruhigung. Da aber immer Milch kommt, ist er morgens auch immer satt) Mein Problem: Ich habe grosse Angst, dass ich ihm "psychisch schaden kann" oder ihn traumatisiere, wenn ich ihm das nächtliche Stillen nehme. Er scheint unheimlich daran zu hängen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihm da etwas Unentbehrliches wegnehme! PS: Tagsüber kann er auch sehr gut ohne mich sein und Trost finden (Krippe, Papa, Omi) Was denken Sie? VLG
Hallo, die heikle Diskussion über das Langzeitstillen führe ich nicht mehr so gerne, da zuviel grundsätzlich menschliche (auch hinsichtlich der Geschlechterrolle) und weltanschauliche Argumente ausgetauscht werden und weniger psychologisch-sachliche. Aber es gibt im gezielten Suchlauf unter "Langzeitstillen" schon einige umfangreiche Antworten dazu. Die Verfechterinnen des Langzeitstillen erklären unisoso, dass ihre Kinder überhaupt keine Probleme durch das lange Stillen gehabt hätten, sondern eher nur psychosoziale Vorteile. Sie erklären auch, dass sich alle Kinder eines Tages von alleine abstillten. Durch die Bindungstheorie (die selbst dieses Thema nach meiner Beobachtung gerne vermeidet) ist mit dem Loslösungsgedanken eine etwas andere Sicht entstanden. Da aber diese Gedanken relaitv neu sind und sicherlich auch noch nícht überall verbreitet, gibt es eine Kluft zwischen den "Stillverfechterinnen" und den Kinderpsychologen. Das nächtliche Stillen zu beendenm, geht leider nur über die "Brustentwöhnung in der Nacht" (s. gezielter Suchlauf). Viele Grüße
PS. noch einmal vielen Dank für Ihr großes Lob!
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