Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unsere Tochter ist 13 M. alt und ich würde sie gerne (zumindest nachts) abstillen, da sie inzwischen immer öfter nach der Brust verlangt. Leider isst sie tagsüber nicht viel, morgens wenig Brei, mittags 200ml Gemüsebrei, abends max. 100ml Milch-Getreide-Brei. Manchmal etwas Brot (hat noch keine Zähne). Auch Flasche mit Breisauger verweigert sie. Was können wir machen, um sie satt bekommen? Sie ist auch früh müde, wir bringen sie zw. 18.30 und 19.30 Uhr ins Bett. Dann käme sie aber mitten in der Nacht. Ich würde sie gerne gegen 23 Uhr nochmal stillen, damit sie dann 8 Stunden durchhält. Wird dann der Stoffwechsel wieder angekurbelt? Möchte sie ungern richtig wecken, um ihr Brei o.ä. zu geben. Wir haben mit 8 1/2 M. schonmal versucht, sie nachts nicht mehr zu stillen (Papa hat beruhigt), aber nach 5 Nächten war sie total weinerlich und anhänglich. War das zu früh? Haben wir ihr geschadet? Was können wir diesmal tun, damit sie es gut verkraftet? Herzlichen Dank, Reba
Liebe Reba, jetzt ist Ihre Tochter ja 13 Monate. Da ist das schon etwas anderes mit der Brustentwöhnung in der Nacht, als mit 8 1/2 Monaten. Sie sollten es also noch einmal versuchen. Aber das bedeutet, dass Sie das nächtliche Stillen durch eine andere effektive Beruhigungsmethode ersetzen. Denn wenn Sie um 23 Uhr noch einmal stillen, kann es sein dass Ihre Tochter um 2 oder 3 Uhr wieder gestillt werden möchte. 100g Abendbrei sind ein bisschen wenig für die Nacht. Aber dazu käme ja noch das im Ritual enthaltene Einschlafstillen. Versuchen Sie also einfach. Zuviel Theoretisieren bringt einen da auch nicht weiter. Viele Grüße
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