Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, in Elternratgebern wird ja oft zu einem festen Tagesrhytmus geraten. Eine Freundin von mir (ebenfalls Mutter) erzählte mir, dass sie die Schlafprobleme ihres Sohnes durch sehr exakte Zeiten gelöst habe. So habe sie festgelegt, dass er um Punkt 10 vormittags schläft, um Punkt zwei nachmittags, etc. Das sei sehr anstrengend gewesen, aber nach 2 Wochen habe es sich ausgezahlt und der Junge sei wie ausgewechselt gewesen. Mein Sohn (7 Monate) schläft ja nicht nur nachts schlecht, sondern hat auch tagsüber noch immer keine festen Zeiten und schläft meist ca. 3mal 40 min. Würde es ihm helfen, so strikte Zeiten einzuführen? Und kann man auf diese Weise auch das frühe Aufwachen (oftmals um 6 Uhr) etwas verändern, indem man ihm eben nicht erlaubt, dann schon um 8 Uhr wieder ein Nickerchen zu machen? Oder sollte man da eher dem Rhytmus des Babys vertrauen? Er schläft nachts insgesamt ca. 9 Stunden und tagsüber ca. 2-3. Vielen Dank
Hallo, es gibt Fälle, da ist ein gewisses Strukturieren des Tagesrhythmus sinnvoill, wobei immer eine ausreichend Flexibilität einzukalkulieren ist. Es handelt sich dabei um Kinder, die extrem unruhig sind, und von sich aus keinen Rhythmus aufbauen können (ob es nun an ihnen selbst liegt oder an der Umgebung, in der sie aufwachsen). Aber ein allgmeines Konzept ist daraus nicht zu machen. Wenn Ihr Sohn im Moment mit seinen Schlafzeiten zufrieden ist, ausgeglichen erscheint und wächst und gedeiht, dann gibt es keine Grund einzuschreiten. Die Zeiten ändern sich ohnehin auch noch spontan. Viele Grüße
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