Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

DDAVP

Frage: DDAVP

Bregenz

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SgDrPosth, ich schrieb letzte Woche wegen meiner 5 1/2jähr.Zwillingsmädchen, die nachts noch nicht trocken sind und wir sie ja immer noch aufs Klo bringen. Ich hätte eine fachl. Frage wegen des DDAVP. 1. in wieviel % schlägt es an, nach welcher Latenzzeit? 2. Unterdrückt man nicht die körpereigene ADH Prod. wenn man das Hormon von extern gibt? Ist es zur Überbrückung gedacht? 3. Gibt es "bessere" und "schlechtere" Präparate? Besten Dank für eine fachl. Information.Ihre Mia


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Mia, kurz zu Ihren Fragen, die eigentlich der behandelnde KiA beantworten müsste. Die verschiedenen Präparate wirken meines Erachtens im Wesentlichen identisch. Im ersten Anlauf von 3 Monaten werden etwa 2/3 aller Kinder trocken. Ein zweiter Anlauf lohnt sich für noch einmal gut 10% oder auch mehr. Die Niere wird angeregt, mehr Andockstellen für ADH zu bilden, was sich durch Rückkopplung auf eine Mehrprodution im Gehirn auswirkt und nicht auf eine Minderproduktion. Es gibt auch keine toleranzeffekt, da es sich um ein völlig natürliches Hormon handelt. Nur bei etwa 1/4 der Kinder spielt vermutlich die Niere nicht mit (Anlagefaktoren). Viele Grüße


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