Hoffnungsvolle
Lieber Dr. Posth, vor knapp 4 Wochen wurde unser Sohn geboren. Ich empfinde sein Verhalten als "empfindlich". Er lässt sich überhaupt nicht anfassen, mag keinen Körperkontakt und keine Körpernähe, schreit sich beim Wickeln zu Tränen, kratzt und kneift wenn man ihn anpacken will (z.B. beim Stillen), und wirkt auch sonst den ganzen Tag relativ unentspannt (hektische Atmung, Fäuste in den Mund stecken zur Beruhigung auch wenn er lange satt ist, unruhig, zappelig etc.) Meine Freundinnen drängen alle so ein bisschen darauf, dass ich ihn bald (mit 6 Wochen) zu eingen Babyaktivitäten (Pekip, Babymassage, Babyschwimmen etc.) anmelden soll, das täte ihm gut. Ich hingegen habe die Befürchtung, dass dies unseren kleinen Schatz erst recht überfordern würde. Was ist ihre Einschätzung? Sind solche Aktivitäten für ein Baby mit solchen Verhaltensmustern eher förderlich oder hinderlich?
Hallo, zunächt einmal sollten Sie bei Ihrem KiA/KiÄ klären lassen, dass Ihrem Sohn nichts Körperliches fehlt. Wie war denn die Schwangerschaft, wie der Geburtsverlauf? Möglicherweise rührt daher seine Berührungsempfindlichkeit. Aber es gäbe auch noch andere Erklärungen. Solange nicht klar ist, dass Ihrem Sohn sonst nichts fehlt, sollten Sie mit ihm noch nirgendwo hingehen. Schreit er denn viel? Trinkt er gut und wird satt? Hat er schon Koliken? Nimmt er en Gewicht zu? Sie können mir ja gerne wieder schreiben. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung