annegh
Lieber Dr. Posth, ich bin mit meiner Maus (7 M) allein, sie schläft bei mir im Bett und wird von mir noch voll gestillt. Sie ist ein friedliches,genügsames Wesen, gleichsam sehr wach, aufmerksam. Sie steht in den Startlöchern des richtigen Krabbelns und hat vor 3 Wochen angefangen Mama zu sagen. Nachts ist sie seit Wochen am Dauernuckeln;ich kann mich nicht mal umdrehen, ohne das sie meckert/weint.(Sie wird immer zum Einschlafen gestillt und schläft tags nur ein Schläfchen.) Wenn ich morgens aufstehe und duschen gehe, blieb sie bisher im Bett und spielte problemlos. Da sie aber mobiler wird, bringe ich sie nun ins Wohnzimmer zum Spielen wenn ich duschen will. Wenn sie da aber mitbekommt, dass ich unter die Dusche will, kriegt sie Panik (Ad Hoc Gebrüll). Sobald ich die Dusche anstelle (bei offener Duschtür und rausschauen, d. sie mich sieht!) fängt sie panisch an zu schreien, obwohl sie schon mit mir im Sommer gedusch hat. Wie kann ich ihr helfen? Was hat es damit auf sich?
Hallo, die Angst vor der Dusche und dem prasselnden Wasser befällt viele Säuglinge. Die Mutter darunter zu sehen und nicht erreichen zu können, kann diese Angst noch einmal erhöhen. Am besten, Sie duschen dann, wenn Sie jemand haben, der sich derweil mit Ihrer Tochter ein bisschen beschäftigt. Das Dauernuckeln ist sicher ein Problem. Säuglinge, die so stark auf das Saugen als Beruhigung fixiert sind, sollten früh an ein Wasser- oder Teefläschchen gewöhnt werden und einen Nuckel bekommen. Nicht nur Ihre Brust braucht Ruhe, damit die Brustwarzen nicht wund werden, auch Sie selbst brauchen eine gewisse Unabhängigkeit. Wenn man später noch ein Fläschchen als Alternative angewöhnen möchte, muss man es im entspannten Zustand am Tage machen. Das gilt auch für den Beruhigungssauger, denn man für den Anfang mit etwas Muttermich bestreichen kann. Viele Grüße
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