Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Anhänglichkeit / Geschwisterchen

Frage: Anhänglichkeit / Geschwisterchen

Mitglied inaktiv

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Lieber Dr. Posth, zZ ist mein Sohn (21 Mon) krank (Mittelohrenentzündung). Er ist deswegen extrem anhänglich. Er klebt förmlich an mir, was mich nicht stört, mir aber Angst macht. Papa darf zwar mit ihm spielen- trösten, schmusen etc aber ist nur bei mir möglich. Und das ist auch der Fall, wenn er nicht krank ist, nicht soo extrem. Ich bin gerne für mein Kind da, wir erziehen ihn im Sinne dieses Forums, dennoch habe ich Sorge, dass sich mein Sohn nur schwer lösen kann. Sein Papa gibt wirklich alles (er sieht ihn 3 Std / Tag + komplettes WE, ist sehr lieb zu ihm und spielt viel), ich habe trotzdem das Gefühl, dass er immer noch stark auf mich fixiert ist. Nun bekommen wir im Mai ein Baby und ich habe wirklich Angst, dass mein Sohn einen "Knacks" bekommt, weil ich dann viel weniger intensiv Zeit nur mit ihm verbringen kann.Der Papa wird leider auch nicht mehr Zeit haben als jetzt. Können Sie mich ein bisschen beruhigen? Ich mache mir da echt zu viele Sorgen. Vielen lieben Dank!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, ich denke, ich kann sie beruhigen. Solche vorübergehenden regressiven Erscheinungen mit großer Anhänglichkeit bei einer Erkrankung sind eher typisch als etwas besonderes. Drei Stunden am Tag inniger Kontakt zum Vater sind schon sehr gut und wenn ein gemeinsames Wochenende stattfindet erst recht. Zum Thema Nachwuchs habe ich eine längere Antwort gegeben unter dem Stichwort "Eifersucht auf den Neuankömmling". Vielleicht informieren Sie sich einfach vorab, was passieren könnte und wie man am besten damit umgeht. Es muß also kaineswegs zu einem Porblem werden. Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, schreiben Sie ruhig wieder. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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...nämlich die Frage, wie es für meinen Sohn in der Zeit ist, die ich im Krankenhaus verbringen muss. Es ist bisher nämlich so, dass er nur bei mir einschläft, auch wenn sein Papa wirklich liebevoll versucht, ihn ins Bett zu bringen. Dann schläft er auch irgendwann, weint aber vorher, und das wollen wir beide nicht. Ich glaube, das war es aber jetzt. Vielen Dank für Ihre Mühe und ich wünsche jetzt schon mal ein schönes Osterfest!! Liebe Grüße Anna


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