manzanillo12
Lieber Herr Posth Versch. Fragen, danke, dass Sie alle beantworten;. Sie machen tolle Arbeit. 1.Stillschwierigkeiten 2,5 – 5 Monate. Jeden Tag schreien beim trinken, nur nachts nicht…. Einige Tage wars sehr schlimm. Er schrie panisch aus Hunger, da meine Milch zurückgegangen war und fast nichts kam. Er wollte aber keine Flasche akzeptieren. Jetzt ist er 9 M. Bindung hoffe ich kommt gut. Aber Gehrinschäden durch Schreien irreparabel? Wie kann ich erkennen obs ihm geschadet hat? Anzeichen? 2.Welche Therapie kennen Sie welche hilft, solche schw. Erfahrungen in der Säuglingszeit zu verarbeiten? Schmetterlingsmassage, oder ähnliches hilfreich? 3.Ist es schlimmer wenn ein 2 Monate altes Kind schreien muss oder gleicher Stress mit 10 Monaten? Frage, weil Ferbermethode immer ab 6 Monaten empfohlen wird. Wäre es da denn weniger schlimm fürs Baby? Ich bin ganz klar gegen Ferbern, interessiert mich nur. 4.Bei schreien auch ok, ablegen und Bauch massieren oder immer auf Arm hal
Stichwort: Säuglingsschreien / Schreibaby Hallo, Schreien drückt Angst, Not, Ungemach und Schmerz aus und verursacht negativen Stress, solange die Ursache nicht beseitigt wird. Aber Schreien an sich ist nicht gleich das Schreckgespenst im Säuglingsalter. Leider gibt es kein Leben ohne eine gewisse Not und die Angst, die der Säugling erlebt, ist sogar angeboren. Also hat der Organismus ein Stress-Toleranz-System entwickelt, welches einen inneren Schutz bereit hält. Dieses System muss aber geschont werden und nicht noch auf die Probe gestellt. Es ist mit diesem System genauso wie mit dem Schmerz. Ein bisschen Schmerz hält jeder aus, muss er sogar, denn ohne Schmerz ist das Leben zu gefährlich. Auch ganz ohne Angst zu leben ist zu gefährlich. Also gehört auch das Schreien bis zu einem gewissen Grade zum Säuglingsdasein dazu. Aber diese Normalität ist von überraschend geringer Dauer. Wenn mann überhaupt solche Kriterien braucht, dann denke ich schreit ein Säugling weniger als eine halbe Stunde pro Tag. Und diese Dauer verstellt sein Stress-System in keiner Weise ins Ungünstige. Die Bindung wird damit absolut sicher. "Hunger an der Brust" ist ein Problem für den Säugling. Ohne Nahrung unterzuckert er schnell und das verursacht viel Stress. Aber auch hier hat die Natur einen Schutz vor Schäden eingerichtet, wenn das Problem nicht zu dramatisch wird. Das Säuglingsgehirn kann besonders gut Fettabbauprodukte zur Verbrennung nutzen (Ketonkörper), so dass die Nervenzellen keinen Schaden abbekommen. Alle postiven, zuwendungsaktiven und einfühlsamen Behandlungsmaßnahmen sind gut für den Säugling und mildern den negativen Stress ab. Am Ende ist das Resultat zwischen positiven Maßnahmen und negativem Stress ein Nettoeffekt von beidem. Einfacher gesagt: viel Liebe und Zuwendung kann viel negativen Stress ausgleichen oder sogar unschädlich machen. Aber die Geschichte mit dem besser aushaltbaren Stress nach dem 6. Lebensmonat bei der Schlafkonditionierung ist barer Unsinn. Diese willkürliche Grenzfestlegung auf 1/ 2Jahr ist nur einer das eigene Handeln rechtfertigen Pseudoethik geschuldet. Verletzlich und ängstlich ist der Säugling nach 6 Monaten noch genauso wie 1. Tag! Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt