Tanzsaby
Guten Tag, wenn mein 3,5 jähriger Sohn von seinem Papi-Wochenende zurückkommt, passiert es häufig, dass er sehr kontra eingestellt ist. Er tritt auf Möbel ein, schreit uns (mich und meinen Lebensgefährten, den er schon kennt, seit er 9 Monate ist) will alles nicht, weint bis er erbricht. Ich bin mir dann unsicher, wie ich mich verhalten soll.Ich habe ein enorm schlechtes Gewissen.... Ich versuche ihn dann abzlenken, spiele mit ihm.Schimpfe nicht. Wie kann ich dazu beitragen, diese Wiedersehensphasen zu entschärfen? Wird mein Sohn irgendwann damit klar kommen, dass er alles zwei Wochen das WE nicht bei uns verbringt? Vielen Dank und Grüße von Tanzsaby
Hallo, das Problem wird wohl mit Ihrem Exehemann bzw. dem Vater Ihres gemeinsamen Sohnes zu tun haben. Es ist zu vermuten, dass sich der Vater sehr negativ über Sie und Ihren neuen Lebensgefährten äußert und Ihren Sohn in einen Loyalitätskonflikt stürzt. Einerseits soll er seinem Vater recht geben, andererseits muss es die meiste Zeit bei Ihnen und Ihrem Partner verbringen und mit Ihnen einig sein. Das zerreißt ihn innerlich. Sie müssen darüber unbedingt mit Ihrem Exehemann reden und ihm klar machen, dass er mit seinem Verhalten nur seine Sohn trifft und ihn letztlich damit schädigt. Hilft das alles nichts, müssen Sie sich ans Jugendamt wenden und dort erwirken, dass die Vaterbesuche eingeschränkt werden, solange sich der Varter uneinsichtig zeigt. Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden KiA/KiÄ auch die Frage, ob es nicht besser sei, wenn Ihr Sohn psychologische Hilfe bekäme. Viele Grüße
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