Rory
Unsere Tochter (15 Monate) ist ein sehr temperamentvolles Kind, das seinen Willen deutlich zeigt. Sie ist forumsgerecht erzogen und sicher gebunden. Seit Anfang Januar sind wir dabei abzustillen, was damit verbunden ist, dass das Einschlafstillen, das sie seit ihren Dreimonatskoliken braucht, immer mehr wegfällt. Sie bekommt jetzt nur noch abends zum Einschlafen die Brust. Nachts wurde sie bis zu 4x wach und wollte gestillt werden. Das hat sich seit der nächtlichen Brustentwöhnung auf Ca. 2x reduziert, ist aber jede Nacht mit Tränen verbunden. Auch tagsüber findet sie nur wütend weinend in den Schlaf.. Ich mache mir Sorgen, dass ihre Bindung zu mir darunter leidet, obwohl ich ihre Tränen und Wut liebevoll und geduldig begleite . Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!
Hallo, abstillen erledigt sich in gewisser Weise von selbst, wenn immer mehr zugefüttert wird und das Kind dabei satt wird. Dann wird aus der Brust nachher nichts mehr genommen. Nachts besteht das Problem darin, dass die Brust gleichzeitig zur Beruhigung dient, wobei immer noch etwas Nahrung aufgenommen wird. Ist das Kind aber am Abend ausreichend gesättigt, bleibt schließlich nur noch der Beruhigungsfaktor übrig. Und den muss man durch etwas anderes Adäquates ersetzen. Das heißt, der Beruhigungseffekt muss etwa so stark sein wie das Brustangebot. Außer Herumtragen, Schnuller und Tee- oder Wasserfläschchen gibt es praktisch nichts vergleichbar starkes. Also muss man davon großzügig Gebrauch machen. Vielleicht besteht bei Ihnen noch das Problem, dass die Abendmahlzeit nicht ausreichend sättigend ist und neben der Beruhigung auch noch Nahrung gebraucht wird. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.
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