Mitglied inaktiv
Vor kurzem hatte mein Großer (4,5 J.) einen 0,5 cm langen Splitter in der linken Hand zw. Daumen und Zeigefinger an eigentlich recht schmerzunempflindlicher Stelle. Als wir versuchten ihn rauszubekommen war mein Sohn völlig außer Rand und Band, noch schlimmer als beim ärgsten Trotzanfall und ich war auch etwas geschockt. Er brüllte, tobte, war völlig außer sich und ließ uns dann schon nicht mehr hinschauen. Auch Eisspray half nicht. Am nächsten Tag auch. Papa schaffte es dann doch mit STOPP sagen vom Sohn etc. Wir können wirklich hoffen, das er niemals was ärgeres hat, denn sonst weiß ich nicht was tun. Beim KiA impfen kein Problem, er zuckt mit keinem Ohr. Als er vor ca. 2 J. im KH einen Zugang gelegt bekam (mit Betäubungspflaster) auch kein Problem. Ich wüßte auch von keinen schlechten Erfahrungen, war immer bei ihm. Was kann ihm solche Angst machen u. was können wir tun? Er ein Denkerkind, geht in seit einem J.in den KIGA, ist nicht schüchtern aber vorsichtig bei Neuem. Danke!
Hallo, dasErlebnis des Fremdkörpers im eigenen Körper kann mehr auslösen, als ein "steriler" Pieks in der Arztpraxis. Die Bedrohung des eigenen Körpers durch einfach Gegenstände im alltäglichen Leben verunsichert die Kinder. Bisher kannten sie keine Gefahren dieser Art. Die gesteigerte Angst führt dann zu solchen "Ausrastern". Dazu kommt dann die Unsicherheit bei der Entfernung, wenn sie nicht direkt gelingt. Jetzt ist die Angst um das eigene Wohlergehen perfekt. So etwas passiert leider auch schon mal in der Arztpraxis oder Krankenhausambulanz.. Viele Grüße.
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