sz1991
Hallo, ich hatte zu Beginn meiner Schwangerschaft eine Blasenentzündung, die durch E.Coli Bakterien ausgelöst wurde. Diese wurde mit einer Einmalgabe eines Antibiotika-Granulats behandelt. Die Beschwerden wurden etwas besser, verschwanden aber nicht völlig, sodass ich mittlerweile seit knapp 3 Monaten teils unangenehme Schmerzen im Harnwegsbereich habe. In der Blase wurden keine Bakterien mehr gefunden, nur erhöhte Leukozyten Werte und auch sonstige Geschlechtskrankheiten sind ausgeschlossen. Ein weiterer Test zeigte nur eine mäßige Erhöhung von Ureaplasmen, die eventuell ursächlich sein könnten. Meine Gynäkologin riet mir, kein weiteres Antibiotikum gegen die Ureaplasmen zu nehmen, da die Indikation momentan dafür nicht gegeben ist und meine Schmerzen sich in Grenzen halten. Nichtsdestotrotz ist die Situation für mich unangenehm und die Schmerzen (nach dem Wasserlassen, nur im unteren Harnwegsbereich als im Genitalbereich) sind teilweise noch da. Meine Gynäkologin sagte, gegen die Symptome könnte ich einen Blasenspültee trinken - wie z.B. den von Sidroga - und solle sonst versuchen, das Ganze zu ignorieren. Allerdings steht in der Packungsbeilage, dass der Tee in der Schwangerschaft nicht getrunken werden soll (zu wenig Erfahrungswerte). Wie ist Ihre Einschätzung dazu? Eventuell würde es mir ja helfen, ich will aber kein Risiko eingehen. Gibt es eventuell andere Mittel oder Übungen, mit denen hier gute Erfahrungen gemacht wurden (insbesondere im Zusammenhang mit Ureaplasmen)? Die Zusammensetzung des Tees ist: Bärentraubenblätter 35% Birkenblätter 20% Indische Nierenteeblätter 20% Liebstöckelwurzel 10% Wachholderbeeren 10 % Pfefferminzblätter 5 % Danke und viele Grüße
Nach meinem Erachten sollten Blasentees nicht in der Schwangerschaft getrunken werden, dafür ist Datenlage zu „dünn“, Es gibt immer wieder Berichte über vermeidliche Auswirkungen auf die Kinder. Trinken Sie besser Kamillentee. Je nach Beschwerden muss man aber doch über eine Antibiose nachdenken.
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