Frage im Expertenforum Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft an Dr. med. Helmut Mallmann:

Verschiedene Gerinnungsstörungen in der Schwangerschaft

Frage: Verschiedene Gerinnungsstörungen in der Schwangerschaft

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Guten Tag Herr Dr.med. Mallmann,  ich bin 25 Jahre alt und aktuell in der 7ssw ich war bereits zweimal bei meinem Frauenarzt und auch bei einem Gerinnungsarzt. Der Embryo ist zeitgerecht und das Herz schlägt.  Bekannt war schon davor das ich Faktor V Leiden habe sowie Lipoprotein A Erhöhung. Aufgrund dessen wurde ich nochmal überprüft und habe auch clexane Spritzen 40mg mitbekommen. Die Blutwerte sind nun da und ich habe folgende Diagnosen:  Familiäre thrombophile Diathese (heterozygote Faktor-V-Mutation Typ Leiden, Großvater: Myokardinfarkt) Erhöhter Lipoprotein(a)-Spiegel, 109 mg/dl (E78.9) V. a. milder Protein-C-Mangel, 67 %, kontrollbedürftig (D68.5) Erhöhter Homocysteinplasmaspiegel, 23 µmol/l (E72.1) Leukozyten ↓ 4,8 /nl DD: bei Autoimmunprozess bei ANA 1:100 Besonders der Homocysteinplasmaspiegel macht mir große Sorgen! Ich bin ein sehr gesundheitsbewusster Mensch ich nehme schon immer zusätzlich Vitamine ein esse viel Obst Gemüse Fleisch Eier ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol also auch schon vor der Schwangerschaft. Jetzt nehme ich Biogena Nutrifem Basic ein sowie Norsan Algenöl 1ml und 300mg Magnesiumcitrat. Ich habe mir nun auch da Neurosagena von Biogena bestellt ein Vitamin B Komplex.  Ich bin sehr ängstlich und befürchte zudem laut Arztbrief das die Clexane spritzen die Krankenkasse laut Leitlinien nicht weiter bezahlen werden.  Was können Sie mir raten? Was kann ich tun um das Baby gesund auf die Welt zubekommen? Ich hab gemerkt das man in der Praxis leider schnell mit anderen Patienten verwechselt wird im Gespräch und eine sehr individuelle Beratung oft sehr schwierig ist im alltäglichen Praxisleben als Arzt.  Ich bedanke mich für ihre Zeit! Herzliche Grüße  Deine Schwangerschaftswoche: 7


Dr. med. Helmut Mallmann

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Gerinnungsstörungen durch Ernährung oder persönliches Verhalten zu beeinflussen ist schwer bzw. nicht wirklich gut möglich. Homocystein ist nach meiner Tabelle nur leicht erhöht. Da sehe ich bei Heparingabe keine wirklich großen Risiken für Kind oder Schwangerschaft. Und Heparin wird von der Kasse übernommen, solange Ihnen das ein Arzt verordnet. Aber bitte wenden Sie sich an den Gerinnungsspezialisten, der sollte die Schwangerschaft mit überwachen und ggf. die Therapie anpassen. Dann sollte alles gut bleiben.   Gruß Dr. Mallmann


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