TwinMom24
Guten Tag, ich habe meinen 16-Monate-alten Sohn vor 2,5 Wochen nachts abgestillt (tagsüber hat er bereits seit Januar nicht mehr gestillt). Wir haben das abstillen so gemacht, dass mein Sohn in den ersten 10 Tagen von meinem Mann ins Bett gebracht wurde und auch nachts bei ihm geschlafen hat, während ich in der Zeit mit der Zwillingsschwester im Gästebett geschlafen habe. Abends vorm Schlafengehen gab's von mir immer noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Mein Sohn hat das erstaunlich gut mitgemacht und nach 2 etwas unruhigeren Nächten ist er entspannt beim Kuscheln mit Papa eingeschlafen und nachts auch nach 2 Schlücken Wasser und ankuscheln weitergeschlafen. Nun wechseln wir uns ab, sodass jeder von uns immer die Nacht für einen Zwilling zuständig ist. Mein Sohn ist in den Nächten bei mir deutlich unruhiger. Beim Ins-Bett-Bringen weint er, will unendlich viel Wasser trinken oder Bücher lesen, er klettert dann aus dem Bett und rennt zur Tür und will dann zurück aufs Sofa, wo wir gelesen haben. Das zieht sich etwa 1 Stunde mit viel Weinen bis er erschöpft einschläft. Nachts schläft er zwar bei mir im Arm angekuschelt wieder ein und ohne weinen, es dauert aber deutlich länger, er ist wahnsinnig unruhig und wird auch neben mir schneller wach. Haben Sie Tipps für uns?
Guten Abend, Also jeder braucht für seinen eigenen Schlaf eigenregulative Strategien. Auch wenn. man gemeinsam ein Familienbett teilt, denn keiner kann für den anderen einschlafen. 1. Ich empfehle dazu ein Kuscheltier mit emotionaler Bedeutung aufzuladen. Und zwar außerhalb des Bettes in Tröste- Beruhigungs und Entspannungsmomenten. Das Alter ist dazu ideal. 2. falls Schnuller vorhanden, dann auf selbstständigem Handling bestehen 3. Es ist wichtig, dass Sie vom Trinken wegkommen. Das Konzept Saugen- Schlucken zur Beruhigung sollte nicht aufrecht erhalten werden, sonst wünscht er sich das irgendwann auch bei jedem Schlafphasenwechsel. Wenn Sie das Trinken an der Brust mit Trinken an der Wasserflasche ersetzen, kann das sehr hartnäckige Schlafprobleme zementieren. Natürlich sind anfangs beim Abstllen ein paar Schlückchen Wasser ganz normal, es soillte aber nicht zum Beruhigungs-und Schlafkonzept werden. 4. Das Einschlafen sollte verbessert werden. Ich würde eine klare Abendroutine anbieten. frühes Abendessen, Spielzeit, letztes Trinken, (gerne Milch/Bananenmilch etc.. aus dem Becher), Bettfertigmachen, Bilderbuchzeit im Schlafzimmer, Herzenszeit im Dunklen mit Schlafhinführung (Singen, Fingerspiel, Schattenspiel,Kuscheln, schmusen, notfalls tragen aber nicht umherrennen lassen, sonst spürt es seine Müdigkleit nie, wenn er so viele Freiheitsgrade hat. Ich würde die Bildernbich und Herzenszeit icht im Bett sondern auf dem Schoß machen und rumräubern/rennen nicht erlauben. Sie müssen relevant für das Kind werden und nicht zu langweilig sonst wird Spannenderes gesucht. Das gemeinsame Hinlegen, würde ich erst dann machen wenn das Kind schon sehr nah am Schlaf ist. 5. Beim Weiterschlafen in der Nacht istr weniger mehr. Es sollte verbal, sozial rückversichert werden: ("alles ist gut" leg dich hin, such deine Kuschel und schlaf weiter) Nicht das Wasser hilft, sondern Ihre reduzierte Co-Regulation, das eigene "Fake-Schnarchen" und das Vorbild. Sollte dies alles schwierig sein, könnte der Sohn auch vorübergehend noch mehr beim Papa schlafen, um es ihm etwas leichter zu gestalten. Hilfreich ist die richtige Haltung, Klarheit und die Erkenntnis, dass der Sohn schrittweise eigene Strategien entwickeln muss. Alles Gute dabei Daniela Dotzauer