EvaZ
Guten Tag, ich glaube dass meine Tochter zu wenig schläft. Wenn sie aufwacht gähnt sie schon, reibt sich die Augen und hat eine rote Augenbraue. Ich schaffe es aber auch nicht, dass sie länger schläft und wieder einschlafen dauert tagsüber ewig (nachts glücklicherweise gar kein Problem. Ich versuche ihr viele Pausen zu geben wenn sie mal nicht müde aufwacht und sie nicht zu überreizen, achte auf Signale wie wegschauen etc. Mit dem ersten Müdigkeitszeichen, niesen, Schluckauf, etc. packe ich sie in die Trage, aber sie schläft ewig nicht ein, dann meist nur für 20 Minuten und wacht müde wieder auf. Einfach ein Teufelskreis. Ich mache gefühlt nichts anderes als Einschlafbegleitung. Teilweise ist sie 4 Stunden am Stück wach... Sie ist fast 12 Wochen alt und schläft im Schnitt 13 Stunden pro Tag, davon ca 9 Stunden nachts mit 3x Stillen. Die 4 Stunden am Tag sind auf ca 6 - 7 Schläfchen aufgeteilt. Die längste Schlafphase hat sie um 22 Uhr, da schläft sie häufig 4 Stunden am Stück. Also theoretisch kann sie es ja.. Ich weiß echt nicht was ich falsch mache :(
Liebe Eva, ich denke, dass Sie Vieles richtig machen. Sie achten auf die Signale und geben der Kleinen Pausen. Man muss nicht immer Einschlafbegleitung machen, die Kinder können auch einfach mal mitlaufen. Wenn die Kleine in den Wachphasen ausgeglichen ist, eine ruhige Atmung hat und interagiert, hatte sie genug Schlaf. Wenn ein Baby immer wieder unzufrieden und quengelig wirkt, sollte man noch mal auf den Schlaf gucken. Ich bin auch nicht sicher, ob sie wirklich immer wach ist, wenn Sie das meinen. Vielleicht ist sie auch im Halbschlaf, mit offenen Augen. 6-7 Schläfchen am Tage sind viel, vielleicht kann man diese etwas verlängern und sich bei 3-4 Schlafphasen einpendeln. Das muss aber nicht sein. Es sollte nicht alles um den Schlaf eines Babys kreisen. Babys sollten bei der Hausarbeit dabei sein, ruhen können und Eltern das machen lassen, was in fast allen Kulturen der Welt notwendig ist, um eine Familie zu ernähren. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Kleinen, herzliche Grüße, Margit Holtschlag
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