Frage im Expertenforum Babyschlaf an Dr. med. Daniela Dotzauer:

Schlafregression?

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Frage: Schlafregression?

Monti36

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Sehr geehrte Frau Dr. Dotzauer, dieses Thema Babyschlaf lässt mich einfach nicht los, deshalb wende ich mich erneut an dieses Forum. Nachdem bisher immer nur die Tagschläfchen schwierig waren, beginnt es jetzt auch beim nächtlichen Einschlafen zu wackeln. Tagsüber kann er nur noch im Dunkeln und bei Stille schlafen, was dazu führt, dass er im KiWa neuerdings nach 20 Minuten immer aufwacht und trotz massiver Müdigkeit und gleichbleibender Einschlafsituation nicht wieder in den Schlaf findet. Mit der Trage stehen wir im dunklen Schlafzimmer, aber auch da ist der Schlaf unruhiger. Nachmittags lässt er sich aber auch nicht mehr ins Bettchen legen bzw sehr selten. Seine Tagschläfchen werden im Laufe des Tages immer kürzer und unruhiger (insgesamt ca 4-5 Stunden Tagschlaf). Der letzte Schlaf ist ca 30-40 Minuten in der Trage bis 18:30 Uhr. Dann ist bereits alles gedimmt und er liegt noch so 15-20 Minuten in seinem Hochstuhl während wir essen. Dann sind wir ca 15 Minuten auf der Wickelkomode für die Abendroutine und dann gehen wir für die letzte Flasche ins  gedimmte Schlafzimmer. Ca 19:30 Uhr (1 Stunde Wachzeit) habe ich ihn dann mit Dutzi abgelegt und er hat sich selbst reguliert im Bett (Co-Regulation reizt ihn bei seiner bekannten Regulationsstörung insgesamt mehr). Jetzt kommt er aber immer schwerer zur Ruhe. Zum Teil schläft er ein und wird dann nach 20 Minuten nochmal wach & unruhig. Gestern kam es zum ersten Mal zu Geschrei nach dem Ablegen. Noch schläft er aber durch. Was läuft schief? Er ist 18 Wochen, korrigiert 15,5. Vielen Dank!


Dr. Dotzauer

Dr. Dotzauer

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Guten Abend, Wie schön, dass ihr Kind durchschläft. Ich sehe nicht, dass etwas schief läuft. Ihr Kind entwickelt sich weiter, nimmt mehr am Leben teil und der Schlaf verändert sich. 4-5 Std. Tagschlaf passt, ist sogar eher viel. Wachstunden jeweils ca. 13/4 Std bis 2,5 Std. Je nach Länge der Schläfchen sind das 3 oder 4 Tagschläfchen. Die längste Wachzeit sollte abends sein. Einschlafroutinen und das achten auf wirkliche Schlafbereitschaft erleichtert das Einschlafen. Am Abend nach dem Vorabendschlaf und nach der vorletzen Mahlzeit empfehle ich möglichst wenig Aktion und Anforderungssituationen. Der Schlaf wird sich altersgemäß mit der Entwicklung verändern, viele nennen das Schlafregression und das gehört dazu. Beim nächtlichen Erwachen im Schlafphasenwechsel, sollte nicht bei jedem Erwachen Nahrung angeboten werden, sondern das Weiterschlafen geübt werden. Aber aktuell schläft er ja eh noch durch. Alles Gute Daniela Dotzauer


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