Mitglied inaktiv
Hallo. Ich hoffe ich bin nicht im falschen Forum. Meine Kleine ist jetzt fast 5 Monate alt und das Schlafen ist ein Graus. In der Nacht schläft sie 8-9 Stunden durch aber tagsüber höchstens mal Vormittags und Nachmittags je 1/2 Stunde. Das ist doch zuwenig oder nicht? Wir haben auch große Probleme sie erstmal zum schlafen zu bringen, tagsüber schläft sie wenn ich sie in der Wippe schunkel oder im Kinderwagen ein von allein gar nicht mehr. Nachts still ich so lange bis sie einschläft und das kann dauern. In der Regel schläft sie zurzeit erst gegen 23.00 Uhr ein eher noch später. Ich weiß einfach nicht wie ich sie dazu bringen soll mal eher und mehr zu schlafen. Vor allem das Nachts lange wach sein stört mich sehr, würde gerne mal wieder Zweisamkeit mit dem Partner haben da ich merke das unsere Beziehung sich nur noch auf die Kleine konzentriert. Hoffe sie können mir helfen. Danke schonmal
Liebe malis, ein Schlafverhalten eines Babys, was nicht unserem Rhythmus entspricht beinhaltet oft mehr, als "nur" das schlechte Schlafen. So wie Sie beschrieben haben und wie viele andere Eltern es auch fühlen und sich deshalb nach einer Änderung sehnen: es ist die Fremdbestimmtheit, die uns das Kind vorgibt, das eigene Bedürfnis ENDLICH, das zu tun, was man für sich tun möchte bzw. tun muss und natürlich auch die Sehnsucht nach dem Partner und der Nähe zu ihm, sei es auf kommunikativer oder körperlicher Ebene....! Hält dieser Zustand an und es ist nicht absehbar, dass eine Änderung eintritt, so tritt für den ein oder anderen die totale Mutlosigkeit auf. Fazit: ein Schlafverhalten des Kindes, was nicht annähernd in unseren Rhythmus und unsere Bedürfnisse passt, kann eine Krise auslösen. Momente, die für Eltern oft schlecht aushaltbar sind, weil sich Emotionen und Gedanken auch mal GEGEN das Kind richten. Die Erwartungshaltung das eigene Kind bedingungslos und immer gleichbleibend zu lieben wird angekratzt. Die Realität stellt sich in diesem Punkt anders da. Was kann man also tun, damit sich die Situation ändert? Zum einen ist es immer gut, die eigene Einstellung zum Verhalten des Kindes ( gilt immer!) zu überdenken. Quasi ein tabula rasa zu ermitteln und sich von Idealen frei zu machen. Zum anderen ist es natürlich auch so, dass geschaut werden muss, ob es Ansätze gibt, die eine Veränderung der Schlafgewohnheiten möglich machen Ein Kind mit etwa sechs Monaten befindet sich in einem Entwicklungsumschwung. Es nimmt seine Umwelt stärker wahr, der Magen- Darm Trakt entwickelt sich aus, es wird zunehmend bereit sein für feste Nahrung. Die Zähnchen kommen durch und die motorischen Schritte sind deutlich erkennbar. In diesem Alter ist Struktur sehr wichtig, damit sich die Kinder an einem "roten Faden" orientieren können. Haben Sie einen geregelten Tagesablauf, ein Ritual am Abend? Beginnen Sie abends früh genug, so dass Ihr Kind eingestimmt ist. Nutzen Sie die ersten Anzeichen von Müdigkeit, um das Einschlafritual zu beginnen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind vor dem Nachtschlaf etwa 4 bis 5 Stunden wach war; selbst ein Mininickerchen kann das Einschlafen am Abend um Stunden hinauszögern. Das nächtliche Stillen in Ihrem Bett kann helfen,dass Sie zumindest weiterschlafen können, auch wenn Ihr Baby wach ist und nicht wiedereinschlafen kann. U.U. ist es ihm momentan auch zu heiss und es hat viel Durst. Bieten Sie nachts mal eine Wasser- oder Teeflasche an, vielleicht löscht es dann schneller und intensiver seinen Durst. Das Schlafen dicht beieinander können Sie mit dem Babybalkon erreichen. Eine Seite des Gitterbettchens abmontieren und dann dicht an Ihr Bett stellen; ggf. fixieren und die Matratze auf die Höhe von Ihrer stellen. Vielleicht reicht Ihrem Baby dann auch "nur" Ihre Nähe.... Und- wenn Ihr Kind eine gute Haut hat bzw. gerne badet, dann spricht nichts dagegen auch dies als ein Abendritual einzuführen. In klarem Wasser oder in Muttermilch ist es wohlig. Im Anschluss probieren Sie eine ausstreichende Massage mit Lavendelöl. Nehmen Sie in Füsschen in die Hand und streichen nach unten hin aus, nur mit leichtem Druck. Und rund um den Nabel im Uhrzeigersinn. Als Öl wählen Sie z.B. das weleda Lavendelöl; es gibt auch kleine Probenfläschchen zu kaufen. Ziehen Sie Ihr bei der Wärme nachts nicht zu warm an. Ein geschwitztes Kind, beim Stillen kann man es oft nicht vermeiden, ist zu warm gekleidet. Besser nur im Body schlafen lassen, evt. ein Mulltuch überlegen und Zugluft vermeiden. Bis bald und viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Hallo. ´Das ist ganz normal was du da beschreibst! Eure Tochter benötigt jetzt mit 5 Monaten nicht mehr so viel Schlaf tagsüber wie zu Beginn als Neugeborenes. Unsere Tochter ist jetzt 17 Wochen alt. Also gute 4 Monate. Sie hat anfangs getrunken und geschlafen. War nie lang wach. Mit ca. 3 Monaten war sie dann immer mal wieder länger wach. Das ist auch normal. Jetzt schläft sie 12 Stunden in der Nacht. Ich bringe sie konsequent jeden Abend bis spätestens 19.30 ins Bett. Das will sie auch. Sie möchte dann schlafen. Tags macht sie manchmal 2 oder 3 längere Schläfchen (max. 45 Minuten) und mehrere Nickerchen ( max. 10 Minuten). Dassd eure Tochter schon 8-9 Stunden in der nacht schläft ist doch super!! Ihr könnt es abends mal mit sanftem verschieben der Uhrzeit versuchen. Alles gute!
Mitglied inaktiv
Ich lasse unsere Tochter auch seit sie etwa 3 Monate alt ist, öfters mal in ihrem Bett alleine liegen. Mobile mit Spieluhr mache ich an und schaue immer mal wieder nach ihr. Wen ich merk sie wird müde, lasse ich sie und dann schläft sie von alleine ein. Wir waren an einem Vortrag. Da wurde das sehr gut erklärt mit dem Schlafverhalten der babys.
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