Mitglied inaktiv
Hallo Katrin, bei unserem Sohn (7 Monate) wurde Neurodermitis festgestellt. Die Haut sieht nicht mehr so schlimm aus wie noch vor 6 Wochen (Beginn einer hömoopathischen Behandlung mit Sulfur mit gleichzeitiger Anwendung von Linola fett) allerdings bekommen wir damit den nächtlichen Juckreiz nicht in den Griff, obwohl er bereits seit einigen Wochen Fenistil bekommt (15 Tropfen jeden Abend). Heute waren wir deshalb bei einem Hautarzt, der uns nach sehr kurzer Überprüfung (ca. 5 sek) einzelner betroffener Partien dazu anhielt ein Kortisonpräparat zu nehmen und uns "Predintop Salbe Creme w/o" verordnete. Allerdings sind wir nach dem lesen der Packungsbeilage noch skeptischer ein Kortisonpräparat zu nehmen als wir es ohnehin schon waren. Vor allem die mögliche Wirkung auf das Wachstum sowie eine mögliche Schädigung der Nebennierenrinde hat uns nicht wirklich beruhigt. Ist in dem Alter eine Behandlung mit Kortison notwendig / hilfreich ohne Schäden beim Kind zu verursachen und ist dies ein richtiges Präparat? Was wären die Alternativen? Unser Sohn schläft seit Monaten sehr, sehr schlecht, da er sich Nachts immer kratzt, weinend wach wird und sich fast nur durch Stillen beruhigen lässt. Wir sind mittlerweile einfach nur ko und verzweifelt. Er kratzt sich nicht blutig, aber er kratzt sich wie wild, so dass er immer wach wird und nicht zur Ruhe kommt. Hast du vielleicht einen Tipp für uns? Wir haben schon soooooo viel getestet, aber der Juckreiz verschwindet einfach nicht. Vielen lieben Dank
Liebe Lalelu, Packungsbeilagen von Medikamenten kennen wir alle und nehmen die Medikamente doch!, wenn es uns erbärmlich schlecht geht und wir uns Linderung erhoffen. Die Auflistung möglicher und tatsächlicher Nebenwirkung können erschrecken; relativieren sich dann aber wieder, wenn man erfahren könnte in welchem Verhältnis diese Beobachtungen tatsächlich aufgetreten sind und! in welcher Dosierung das Medikament letztentlich eingenommen werden müsste.... Cortison ist in erster Linie auch ein körpereigenes Hormon- sollte man nicht vergessen! Da Euer Kind offensichtlich so leidet, Ihr alle keine Kräfte mehr habt, muss Abhilfe her! Warum also nicht einen Versuch mit Cortison probieren? Ist der unfassbare Juckreiz erst einmal gelindert, dann könnt Ihr endlich mal wieder durchatmen. Denn- ND Schübe können sehrwohl auch durch ein geschwächtes Immunsystem oder psychische Ursachen ausgelöst/verstärkt werden. Zudem ist eine Grundlage geschaffen, um eine systematische Therapie aufzubauen. Eine Homöopathische Begleitung ist sicher eine sehr gute Verbindung zur Schulmedizin, als auch die Beratung im Bereich der Ernährung. Versucht kühle Abwaschungen oder Umschläge mit Eichenrindextrakt oder Stiefmütterchensud ( beides Apotheke). Kleidung mit Silberanteil ist juckreizlindernd ( http://www.allsana.de) und entzündungslindernd. Spezielle ND Overalls mit angenähten Fäustlingen erhaltet Ihr z..B. bei lotties.de Weitere Fachinfos oder links http://www.neurodermitis-bund.de/ Alles alles Gute für Euch wünscht Katrin! P.S. Bitte den Kinderarzt oder Hautarzt auf ND Schulungen für Eltern ansprechen!! oder lesen Dietrich Abeck ( hier im Expertenforum) und Regina Fölster-Holst Was hilft meinem Kind bei Neurodermitis Auslösefaktoren, Behandlung und Vorbeugung 76 S., 30 Abb., flexibles Taschenbuch,2003 ISBN: 9783131329318 EUR [D] 9,95 / EUR [A] 10,30 / CHF 18,70 (CH/UVP)
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