Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Nächtliches Trinken

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Frage: Nächtliches Trinken

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Liebe Katrin, unsere Tochter ist gerade ein Jahr geworden. Sie macht auf uns einen sehr wachen, lebendigen und zufriedenen Eindruck. Ich habe voll gestillt. Inzwischen erhält sie natürlich ihre Brei-und Essensmahlzeiten. Tagsüber trinkt sie nur noch selten an der Brust. Abends wird sie noch gestillt. Sie schläft die erste Nachthälfte inzwischen in ihrem Bett bei uns im Schlafzimmer.Allerdings wird sie in der Nacht regelmäßig wach und will den Schnuller nicht. Ich nehme sie dann mit ins Bett und lasse sie auch trinken. Danach schläft sie auch gleich wieder ein.Nun weiß ich nicht, ob es an der Zeit wäre (Ratgeberliteratur verunsichert mich etwas), ihr nachts konsquent nicht mehr die Brust zu geben. Andererseits kommt der Zeitpunkt, an dem sie nachts nicht mehr trinken will, vielleicht von selbst? Gerne hätte ich Ihren Rat/Meinung, auch zum Abstillzeitpunkt allgemein. Herzlichen Dank-Henrijke


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Henrijke, Sie beiden haben doch schon längst Ihren Weg gefunden. Sie als Mutter und ihre kleine Tochter genießen das nächtliche Kuscheln und Stillen... Und das sollten Sie auch weiterhin tun. Richtig, es kann den Zeitpunkt geben, dass Ihre Tochter von selbst nicht mehr trinken mag. Oder es gibt den Zeitpunkt, wo Sie von sich aus sagen, dass Sie nicht mehr stillen mögen. Da aber Sie beide offenbar ganz wunderbar zufrieden sind, ist auch noch kein Abstillzeitpunkt in Sicht. Erst wenn eine von Ihnen beiden das Stillen ablehnt, ist der Moment da, wo man über das "Abstillen" als solches sprechen muss. Wenn Sie beide das Stillen genießen, dann tun Sie es "open end". Selbst ein Kleinkind sucht und sehnt sich nach der mütterlichen Brust, wenn beide das Stillen pflegen möchten. Bis bald und viele Grüße von Katrin


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