Mitglied inaktiv
Hallo, bei uns im KiGA läuft es derzeitig nicht so "rund", ich bräuchte mal ein paar Tips. Zuerst aber mal ein paar Vorinfos. Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt, ist ziemlich schüchtern und geht seit Mitte Oktober in den KIGA. Die 1. Woche lief super, er hat mich bereits am 2. Tag nach Hause geschickt. Ich muss erwähnen, dass anfangs jedes Kind eine Hauptbetreuerin hat (es sind 3 in der Gruppe). Seine Betreuerin ging Freitags in Pause, als die Kinder im Garten waren. DIe beiden anderen Betreuerinnen aus seiner Gruppe waren nicht draußen und die anderen kannte er nicht. Also hat er geweint und Tanja (die Betreuerin) gesucht. Rein gehen konnte er nicht, da er die Tür nicht aufbekam. In der darauf folgenden Woche waren fast alle Betreuerinnen des KIGAs krank, auch die 3 aus seiner Gruppe. Es gab Ersatzbetreuerinnen, aber bei denen wollte er nicht bleiben. Dann gab es erst Theater ne Woche lang, aber dann war wieder alles ok. Dann gab es eine Situation, wo er allein Hände waschen gehen sollte und sich vor irgendetwas gefürchtet hat. Er hat geweint. Dann war wieder alles in Ordnung. Und heute hat ihn der Papa hin gebracht. Um 11 Uhr wurde ich dann angerufen, ich möge ihn bitte abholen, er weint, hat eingepullert und kann sich nicht beruhigen. Er hat wohl schon vorher nicht mitgespielt und gewimmert. Als dann die Hose nass wurde, wars aus, er weinte schlimm. Nun möchte nächste Woche die Erzieherin mit mir sprechen, was wir anders machen können. Ich weiß nicht wirklich, was sie mir da erzählen möchte, denn es lief ja großteils gut. Haben Sie vielleicht ne Idee, wie ich ihn für den KIGA mehr motivieren kann? Und ihm auch mitgeben kann, er solle auf andere Kinder zugehen, vielleicht mirspielen? Danke und lG PS: immer wenn ich ihn abgeholt habe (außer heute) hat er gesagt, es hat ihm gefallen, er hat gespielt und geschmust und geküsst (3 Mädels)
Mitglied inaktiv
klingt ganz nach eingewöhnungszeit. bei manchen kindern dauert sie nur kurz an bei anderen kann sie auch schon mal n länger dauern . kein kind geht in den kindergarten und nach einer woche ist alles tiptop - friede-freude-eierkuchen. es kommt selbst dann noch zu solchen situationen wenn kinder schon über jahre lang in die kita gehen, alles ok war und dann mal z.b. länger krank waren oder nach den betriebsferien. es ist verständlich das dein sohn zu weinen beginnt wenn seine bezugsperson aus der gruppe mal nicht für ihn da ist. das ist normal und gehört dazu , er lernt gerade das auch "fremde" menschen ,wie die betreuerin zu vertrauenspersonen werden aber auch diese mal nicht für ihn da sein können. das ist ein sehr langer prozeß und schwer zu verstehen für den kleinen mann. erst recht wenn in so kurzer zeit mal plötzlich alle krank sind die ihm vertraut waren und er schon wieder mit neuen "fremden" menschen vorlieb nehmen muß.er hat sehr viel zu verarbeiten und drückt seine hilflosigkeit mit weinen aus - vertrauenspersonen / bezugspersonen bedeuten sicherheit wenn diese weg sind fühlt sich ein kind erstmal unsicher. veränderungen (dazu kann auch gehören das ausnahmsweise mal jemand anders ihn zur kita bringt) sind nicht nur für babys sondern auch für kinder (sogar auch für einige erwachsene noch) erstmal immer eine ungewissheit was angst macht und ein stück sicherheit nimmt,babys und kinder wissen damit noch nicht umzugehen, sie merken nur sie fühlen sich unwohl, aus dem grund weinen sie und manchmal pullern sie dann auch ein. in der regel wissen die betreuerinen das und beziehen die kinder immer wieder mit ein und animieren sie am gemeinsamen spiel teilzunehmen. sie müssen sich alle erst noch kennenlernen auch die kinder unter sich. das gespräch mit der erzieherin wird bestimmt klarheit bringen was zu tun ist. wichtig ist aber auch das mama und papa selbst auch vertrauen zu den betreuern haben , denn auch hier kann sonst eine unsicherheit übertragen werden. lg
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