Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Beikost

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Frage: Beikost

Mitglied inaktiv

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Hallo hab mal wieder eine frage, mein leon wird am 9 juni 7 monate. ich stille noch voll. wir waren zur u 5, und da wurde gesagt, wir könnten mit mittags brei anfangen. habe am samstag selbst gekocht möhren und kartoffeln. ich weiß nicht wie ich es deuten soll, erst war so als würgte er , er verzieht den mund. wie weiß ich was er nicht mag? kann ich auch kartoffeln mit dem blub spinat geben?? kann ich ihm auch fruchtgläschen anbieten , oder erst beim mittagsbrei bleiben: DANKE IM VOORAUS


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Kathi, Cordu hat Dir mit ihrer Anwort alle wesentlichen Inhalte mitgeteilt, die ich ebenso unterstreiche. Ausserdem ein paar allgemeine Kriterien, die die Bereitschaft Beiost zu erhalten signalisieren: "Ein Baby ist meist bereit für Beikost, wenn folgende Faktoren erfüllt sind: • es ist in der Lage aufrecht zu sitzen (evtl. leicht gestützt), • der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, • es zeigt Bereitschaft zum Kauen, • es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken, • es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen läßt. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, ist der Zeitpunkt für den Beginn der Beikost gekommen (meist ist das Kind dann etwa ein halbes Jahr alt, es kann aber auch eventuell jünger (eher selten) oder älter (nicht ganz so selten) sein). Und so essen einige Kinder ab dem vollendeten halben Jahr meist gern ein paar Löffelchen Beikost, stillen aber noch ebenso viel wie zuvor." Viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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Hallo, dass dein Sohn würgt, ist anfangs sicher ganz normal, schließlich kannte er bisher nur Muttermilch und muss sich langsam an die Beikost gewöhnen. Du solltest auf jeden Fall erstmal bei einer Sorte bleiben. Am besten beginnst du mit reinem Karottenmus (oder Pastinake o.ä.), also ohne Kartoffeln. Eine Woche später kannst du dann Gemüse + Kartoffel-Brei füttern und wieder eine Woche später dann Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei (plus etwas Öl). So kann sich dein Sohn zum einen geschmacklich nach und nach an die Zutaten gewöhnen, zum anderen kannst du so genau erkennen, welche Lebensmittel er gut verträgt und welche vielleicht nicht. Rahmspinat solltest du noch nicht füttern, da er neben Sahne auch noch diverse Gewürze enthält, welche für Babys ungeeignet und überflüssig sind. Fruchtgläschen sind eigentlich im Ernährungsplan pur noch nicht vorgesehen. Du kannst aber z.B. dem Karotten-Kartoffelbrei einige TL Birnenmus zugeben, dass wirkt stuhlauflockernd und hat bei meinem Sohn, welcher durch den Karottenbrei starke Verstopfungen bekommen hat, super geholfen. Später kannst du dem abendlichen Milch-Getreide-Brei auch einige Löffel Obstmus zufügen. Liebe Grüße, Cordula


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