Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Beikost

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Frage: Beikost

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Liebe Katrin, wie ich Dir letzte Woche bereits geschrieben habe, habe ich begonnen, meiner knapp 6 Monate alten Tochter mittags Karottenbrei zu geben. Sie liebt den Brei! Und nur am ersten Tag ging einiges daneben. Seitdem klappt das Essen vom Löffel prima. Nun zu meinen Fragen: 1. Ich gebe ihr bisher nur ein halbes Gläschen, damit sie noch genügend Platz im Magen hat, um sich an der sättigenderen Pre-Milch satt zu trinken. Ist das richtig so? 2. Ab wann braucht sie mittags nur noch Wasser zu trinken? 3. Habe ich doch zu früh mit der Beikost angefangen? Sie kann nämlich noch nicht sitzen, was auf dieser Homepage als Kriterium für den Beginn aufgeführt ist. Vielen Dank schonmal für Deine stets tolle Hilfe! dallas


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Dallas, Deine kleine darf nun soviel essen, wie sie möchte. Sie wird aufhören, wenn sie satt ist. Die Milch im Anschluß ist dann nur noch nötig, wenn sie weiterhin hungrig erscheint. Es kann anfangs eine Übergangszeit geben, wo die kleine noch die Milch verlangt... Lässt sich Deine Tochter dann irgendwann andersweitig ablenken und sie hat eine gute Portion gegessen, dann biete keine Flasche an, sondern schau mal, wie lange sie durchhält.... Und Du solltest auch ab sofort Wasser zum Essen anbieten. Denn so kann die kleine ihren Durst löschen und Du kannst sicher sein, dass dies dann nicht über das Flaschenverlangen geschehen soll. Das aufrechte Sitzen ist ein Kriterium, was in etwa mitbestimmend ist, um mit der Beikost zu beginnen. Die wenigsten Kinder sitzen dann schon selbstständig; lernen es gerade aber bzw. das Verlangen nach Beikost ist einfach dem Sitzen überlegen und deshalb muss eben begonnen werden. Es kann immer wieder zu einem "Einbruch" kommen, wenns ums Löffeln geht. Typisch sind Zahnungsphasen, Erkältungen, Entwicklungsschübe. Dann bitte nicht verzweifeln, sondern stattdessen einfach mal "Kalte Küche" wie z.B. Obst anbieten, auch das Gemüse kühler, als sonst oder einfach stattdessen eine Milchmahlzeit oder auch gegartes Gemüse zum Knabbern. Und- auch die kleinen haben mal gute und mal schlechtere Futtertage; genau wie wir großen. Es gibt kein tägliches Mindestmaß, was ein Kind essen soll. Wichtig ist, dass es mit Freude, genußvoll und im Ganzen ausreichend isst und dabei gedeiht -). Viele Grüße von Katrin


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