Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist 3 Wo. alt. Ich stille mind. 1 Std. u. da hat er auch noch nicht genug. Nachdem ich ihm dann eine PRE Nahrung gebe trinkt er da auch noch ca. 100 ml. Milch habe ich genug weil die Stilleinlagen ständig naß sind. Stuhl hat er nur 1x am Tag der ist grün u. wässrig. Es ist auch schon vorgekommen, daß er gar keinen Stuhl hatte. Ich habe mir sagen lassen, daß ich ev. zu viel Vormilch habe u. er deswegen nicht satt wird - kann das sein? Was soll ich tun? Lg. Cl.
Liebe Cl., wie groß sind denn die Stillabstände? Saugt der kleine die ganze Zeit oder schläft er zwischendurch ein? Stillst Du beide Brüste oder nur eine? Die Vordermilch ist tatsächlich wässrig und zum Durstlöschen da, aber- wenn der kleine Mann kräftig und ausgiebig saugt, so erreicht er definitiv auch die Hintermilch und kann sich damit sättigen. Eine weiß belegte Zunge deutet darauf hin, dass er quasi die "Sahne" der Muttermilch erhalten hat. Wie macht sich der kleine Mann denn bemerkbar, so dass Du ihm nochmals Pre Nahrung zu trinken gibst? Nahrung aus der Flasche zu trinken ist für Säuglinge leichter als an der Brust die Milch zu gewinnen. Flaschennahrung läuft heraus und wird von den Kindern eher passiv geschluckt. Damit ist oftmals nicht bewiesen, dass wirklicher Hunger vorherrscht, sondern die Lust am Saugen. Hast Du schon versucht den kleinen nach einer Stillmahlzeit mit Deinem Finger und/oder auch mit einem Schnuller zu beruhigen? Lässt sich der kleine überhaupt irgendwie beruhigen? Vielleicht ist eine Unruhe nach dem Essen auch eine aufbäumende Verdauung oder einfach ein weiteres Nähebedürfnis. Trage den kleinen anschließend versuchsweise im Tragetuch. Vielleicht kann er sich so besser entspannen und die Verdauung kommt gut in Schwung. Wenn Dein Sohn sehr schläfrig ist und lang braucht,um überhaupt in den Saugrhythmus an der Brust zu kommen kannst Du Vorarbeit leisten. Wärme die Brust z.B. mit einer feuchten fast heissen Mullwindel an ( Brustwarzen aussparen). Streiche dann mit der Hand die erste Vordermilch aus, so dass der Milchspendereflex einsetzt. Dann lege den kleinen an. Das Ansaugen ist dann leichter für den kleinen und er wird nicht so schnell müde. Schläft Dein Sohn immer wieder ein, dann stimmuliere ihn an den Füßen, Ohren und Händen. Manchmal hilft es, wenn die Kinder zwischen zwei Stillvorgängen gewickelt werden. Dann sind sie recht wach und erfrischt und trinken wieder besser. Versuche auch unterschiedliche Stillpositionen anzuwenden. Dort wo sich das Kinn des Kindes beim Trinken befindet, wird auch das Milchareal hauptsächlich entleert. Taste Deine Brust ab und lege Dein Kind entsprechend an z.B. in der Wiegehaltung, Rücklingshaltung, im Liegen etc. Während des Trinkens kannst Du auch die Brust zusätzlich "melken", so dass die Milch einfacher für Dein Kind erreichbar wird. Zudem rate ich Dir Deine Nachsorgehebamme aufzusuchen, die Dich zu Hause besucht und Euch Tipps geben kann. Bei Biggi Welter im Stillforum kannst Du auch eine Stillberaterin genannt bekommen. Kosten für diese Beratungen entstehen keine! Der Stuhlgang ist übrigens völlig normal. Ein gestilltes Kind kann jegliche Frequenzen, Mengen, Farben und Formen aufweisen, die o.k sind. Erst wenn Beschwerden beim Absetzen auftreten oder Krankheitszeichen da sind, ist Handlungsbedarf. Bis bald und viele Grüße von Katrin
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