Mitglied inaktiv
Hallo, ich hab da mal eine Frage .... die ich in anderen Foren schon oft gestellt hab. Mein Sohn ist jetzt 6,5 Monate alt und bekommt seit dem 4. Monat Brei. Zuerst nur Mittags, später dann auch abends und seit ein paar Wochen auch eine Zwischenmahlzeit nachmittags. Normalerweise stille ich ihn nach den Mahlzeiten noch. Aber seit ein paar Tagen trinkt er an der Brust so gut wie gar nicht mehr. Nur noch früh morgens (so gegen 5 Uhr oder 6 Uhr). Gestern hat er überhaupt nicht an der Brust getrunken. Und das hab ich auch gemerkt. Ich hatte abends extrem starke Schmerzen. Selbst das Ausstreichen (was ich ja schon sei einiger Zeit mache) hat nicht mehr geholfen. Die Brüste waren noch immer so voll und harte Stellen hatte ich auch. So eine "Phase" hatte er vor ein paar Wochen schon einmal. Meine Hebamme hat mir geraten, noch zu warten, da es sich wieder gibt. Okay, das hab ich auch gemacht. Da hatte ich auch noch nicht solche Schmerzen. Könnte das jetzt wieder so eine Phase sein? Wenn ja, halte ich das mit den Schmerzen nicht lange aus. Soll ich dann abstillen? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Ellen
Liebe Ellen, die Frage scheint zu sein: wird Ihr Sohn die Brust wiederfinden und möchte gestillt werden?! Wenn Sie ihm Zeit geben wollen, dann ist es nötig, dass Sie Ihre Brust gut pflegen und ausstreichen. Im Vorfeld ist es sinnvoll, entweder mit einer Rotlichtlampe die Brust anzuwärmen bzw. und/oder einen feucht warmen Umschlag aufzulegen. Hat sich die Brust erwämrt ist das Ausstreichen gut möglich. Dieses Ausstreichen sollten sie bei harten Stellen auch nachts einmal durchführen, damit die harten Stellen nicht entstehen. Ausgerechnet an diesen Stellen ist es nötig gut und kräftig zu streichen. Legen Sie Ihren Sohn immer wieder an, damit er wieder auf den Geschmack kommt.... Wenn die Schmerzen aber unerträglich sind, Ihr Sohn sich weiterhin abwendet und Sie sich auch abstillen können, dann ist es natürlich möglich. Aber auch dann, muss das Ausstreichen fortan genauso durchgeführt werden, damit die Brust entlastet wird. Trinken Sie zusätzlich zwei bis drei Tassen Pfefferminztee am Tag; das hemmt die Milchbildung. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Okay, dann werde ich jetzt noch ein bisschen warten und schauen, ob er wieder an der Brust trinken will. Ich hab bis jetzt immer unter der Dusche die Brust ausgestrichen. Das hat auch weitestgehenst geholfen. Aber gestern hätte ich wohl ewig duschen müssen, um die Brust auszustreichen. Und die Schmerzen waren wirklich unerträglich. Wissen Sie, mich plagt auch das schlechte Gewissen, anderen Stillmamis gegenüber. Ich habe Angst vor den Aussagen wie z. B. "du hast ja keine Lust mehr zum Stillen" oder "Rabenmutter" oder so ähnlich, wenn ich meinen Sohn mit 6,5 Monaten schon abstillen sollte. Ich habe Angst, sie könnten schlecht über mich denken oder ich würde mein Kind nicht genug lieben, weil ich es nicht mehr stille. Deshalb ertrage ich die Schmerzen, um meinen Sohn weiter zu stillen.
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