Rund um die Erziehung

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Geschrieben von _tafkaf_ am 10.11.2007, 20:05 Uhr

Zu Anna Wahlgren!

Sie hat neun Kinder geboren, und immer geraucht. Sie nimmt ihre Kinder als eigene Statistik. Zitat: „Dass das Rauchen zu kleine und zu früh geborene Kinder verursachen soll, bezweifle ich kraft meiner eigenen privaten Statistik.“

Man sollte alle Fläschchen morgens zubereiten, dann alle in den Kühlschrank und nacheinander erwärmen.

Nur in drei Ausnahmesituationen ist Tragen „erlaubt“ (wenn das Kind hysterisch ist; wenn man das Kind kurz von einem Ort zum anderen transportiert; wenn man schmusen und spielen will – aber ansonsten soll es im Kinderwagen oder auf seiner Krabbeldecke liegen...) – das Körperkontakt (am besten rund um die Uhr) für Babys fast überlebenswichtig ist, wird nicht erwähnt

Sie schreibt, daß ein Säugling nicht überfüttert werden kann. Zur „Durchschlafkur“ schreibt sie wörtlich, man solle das Kind nun mit Essen vollstopfen (--> Zitat), zB. Mit Pflaumenmus. Und es bloß nicht schlafen lassen, egal wie müde das Kind ist. Damit es abends müde ist (oder fix und fertig und überdreht, da ist so eine Kur wirklich Gold wert)

Die „Durchschlafkur“ ist pure Konditionierung, Mißachtung der Gefühle des Kleinkinds unter dem Deckmantel, daß die Mutter es nur gut meint.

WENN jemand sie hier toll findet, sollte man diese Punkte nicht unerwähnt lassen (und noch mehrere möchte ich nicht zitieren, bitte selber lesen). Die Begeisterung für sie kommt sehr "kritiklos" rüber.

Ich halte ihre Tips und Anregungen für höchstgefährlich.

 
10 Antworten:

Re: Zu Anna Wahlgren!

Antwort von Feelix am 10.11.2007, 20:14 Uhr

Hallo tafkaf!

Du hast völlig Recht.


"Liebe mamaselio"

[...]

Zum ‚geheimnisvollen Buch’


Das Buch ist leider mißverstehbar – und deshalb mag ich es noch nicht in den Ring werfen. Es liegt mir zu sehr am Herzen.
Das Buch ist so, daß, wenn ich es ganz lese, 70 Prozent in mir „NEEEIN“ schreien und 30 Prozent in mir gar nicht mehr schreien können – noch nicht mal „ja“ flüstern können – sondern nurnoch trocken schlucken können. Und ich will (im Moment) nicht, daß jemand das Buch liest, anfängt und nach 30 Seiten aufhört, weil der Autor der Zeilen leider … naja, irgendwie ein Depp ist. Die Diamanten des Buches sind unter derart viel Schmodder (und unpraktischerweise auch unsäglich vielem Wiederholungsgeschwader, schon deshalb, könnte ich schwören, haben’s die wenigsten zu Ende gelesen) versteckt, daß man schon extrem geneigt sein muß, wenn man sich an die Lektüre macht. Und das geht leider nur mit einer gewissen „philosophischen coolness“ – die ich damals aufbringen konnte, als ich es las. Und das mich seitdem nicht mehr richtig losläßt. Und das ich nun so gerne an meiner allerwertesten, forumsobersten Philosophen-Instanz Ayle auf ihren „Wahrheitsgehalt“ hin überprüfen würde. Wozu ich solelo so gerne einladen würde … Und alle, die noch mitwollen.


Liebe Grüße, Feelix“




„Liebe solelo!


Nun zu meinem zweiten Standpunkt „außerhalb“. Und der ist nun ganz sicher sehr viel streitbarer (und offenbar weniger bekannt – ich habe jedenfalls hier in diesem Forum nur einmal bei Eels07 am 18.07. um 12:18 in einem Posting einen Bezug zu ihr gefunden …) als Posth: Anna Wahlgren. Insbesondere ihr Buch: „Das Kinderbuch“.


Anna Wahlgren ist keine Kinderpsychologin, sondern in erster Linie eine schwedische (die Provinienz der Autorin finde ich an sich völlig unerheblich, in diesem Fall aber manchmal recht erhellend) Mutter von neun Kindern. „Das Kinderbuch“ schrieb sie 1983, also vor 24 Jahren!! Ich bekam es von einer Freundin empfohlen und las es, als unser damals zehnmonate alter Sohn stark erkältet war und ich mehr oder weniger stundenlang (ja,ja, erstes Kind … Bekky ;-) neben ihm lag. Ich hatte zuvor lange kein Buch gelesen, daß mich derart empört (und zwar über weite Strecken empört!!), derart angerührt, derart genervt, derart zum Lachen, derart zum Weinen, derart zum Augenverdrehen gebracht und derart zum Weiterdenken inspiriert hat. Letzteres bezieht sich vor allem auf Anna Wahlgrens wenn man so will ethnologische Studien, die in diesem (unnötig) dicken (weil sich stets wiederholenden – nerv-augenroll-schnaub-Stirn-in-Falten-leg-Zunge-rausstreck!!) Buch leider etwas verborgen liegen. Anna Wahlgren lebte wohl mehrere Monate in Afrika und dieser Kulturenvergleich hat bei ihr zu Erkenntnissen geführt, die ich persönlich nicht anders als unendlich weise nennen kann. Hm, ich überlege mir die ganze Zeit, ob ich Wahlgrens Gedanken, die ich hier meine, kurz (???!!!) skizzieren soll, oder ob ich sie selbst sprechen lasse. Letzteres finde ich grundsätzlich redlicher, aber es könnte lang werden … Egal, ich hab’ mich entschieden (Du Arme ;-):

Und im Grunde sind alle Vorschläge (halt! nicht alle, manche sind einfach haarsträubender hanebüchener Mumpitz und hier keiner eingehenden noch nicht mal einer eingehenden kritischen Betrachtung wert ;-) die Wahlgren nun im folgenden macht, wenn es darum geht, ein aus ihrer Sicht gelungenes Zusammenleben zu verwirklichen, vor dieser Folie zu sehen. Mir persönlich ist bisher noch kein überzeugenderer, plausiblerer Ansatz zum – wenn man so will „natürlichen“ oder an den Vorgaben der Natur orientierten oder „ursprünglichen“, dies setze ich alles in Anführungsstriche, weil ich mir der Deutungsimprägniertheit all dieser Begriffe bewußt bin, oder weiß, daß jeder für sich ungeheuer voraussetzungsvoll ist und nie ganz ideologiebereinigt sein wird - Umgang mit unseren Kindern begegnet. Doch ich stecke offen gestanden in einem bisher nicht gelösten Dilemma: denn andererseits fühle ich persönlich mich auch Posths überzeugenden Beobachtungen und daraus abgeleiteten Empfehlungen für den Umgang mit meinen Kindern verpflichtet. Ja, man könnte sagen, im Grunde erarbeite ich mir meine Ideen zum Umgang mit meinen Kindern (in einem fortwährenden Erkenntnisprozeß, von dessen Vorläufigkeit ich meine Kinder aber tunlichst nichts spüren lasse) in etwa z w i s c h e n diesen beiden für mich nunmal gleichermaßen (ja das gibt’s bei mir, solelo ;-) plausiblen Interpretationsversuchen kindlichen Seins (mehr ist sowohl Posths als auch Wahlgrens Unternehmen nicht, vergessen wir’s nie ;- Denn letztlich ist alles, was wir intersubjektiv an prinzipiellen ‚Wahrheiten’ über menschliches Sein behaupten, immer Interpretation, umso mehr – meine ich – also das, was wir als denkende Erwachsene über frühkindliches Sein aussagen) kindlichen Seins. Tja, und dann kommt gewissermaßen als auflockernde Zutat meines Erziehunsggemischs (ich glaube ich nannte es hier mal eine humoristische Lockerungsübung zwischendurch) nicht immer, aber zwischendurch auch noch Axel Hackes Sicht auf die Dinge hinzu: nämlich eine schlicht und einfach perspektivische Haltung, oder ein perspektivisches Sehen/Betrachten von Eltern-und-Kind-Settings. Man konstatiere/stelle sich die kindliche Perspektive vor, konstatiere/stelle sich dem gegenüber die elterliche Perspektive vor und mache ausnahmsweise einfach mal gar nichts, um friedensstiftend zu vermitteln, sehe beiden in ihrer mitunter entwicklungsbedingten Unvereinbarkeit zu und … entspanne dabei (bei mir klappt das unglaublich gut, manchmal mittendrin im Eltern-Kind-Geschehen) und lache sich den Ast ab – wenn man kann. Jetzt hast Du’s, solelo: das in etwa ist meine Erziehungshaltung im alltäglichen Umgang mit meinen Kindern. Und wer darin auch noch gut Platz nehmen kann, wird im Vorbeigehen auch noch eingeladen: Remo Largo fällt mir da z.B. ein.

[…]“

Liebe Grüße, Feelix

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Du, Feelix...

Antwort von _tafkaf_ am 11.11.2007, 10:05 Uhr

sag mir doch bitte, ob DU sie gut findest oder nicht - bzw. ihre Ansätze. Und BITTE in weniger als 3000 Worten, ich habe nämlich nicht die Zeit, megalange Postings zu lesen, die normalerweise in 2 Absätzen zu schreiben sind.
(Oben schreibst Du, daß ich recht habe, unten findest Du andere Ansätze ganz toll. Wat denn nu? Eine Frau, die das Überfüttern von Kindern bzw. die Konditionierung (=Dressur und gerade für NEs tabu) propagiert, hat bei mir verloren.

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Du, Feelix...

Antwort von _tafkaf_ am 11.11.2007, 10:05 Uhr

sag mir doch bitte, ob DU sie gut findest oder nicht - bzw. ihre Ansätze. Und BITTE in weniger als 3000 Worten, ich habe nämlich nicht die Zeit, megalange Postings zu lesen, die normalerweise in 2 Absätzen zu schreiben sind.
(Oben schreibst Du, daß ich recht habe, unten findest Du andere Ansätze ganz toll. Wat denn nu? Eine Frau, die das Überfüttern von Kindern bzw. die Konditionierung (=Dressur und gerade für NEs tabu) propagiert, hat bei mir verloren.

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Ehrlich gesagt war ich erschüttert

Antwort von tinai am 11.11.2007, 11:47 Uhr

als ich gelesen habe, dass das jetzt DAS BUCH ist.

Ich finde Wahlgren ganz schlimm und schrecklich!

Und ich kann auhc nicht einen einzigen ungeschliffenen Diamanten darin entdecken.

9 Kinder sagen zwar eine Menge über Lebenserfahrung, aber mit Löffeln hat man die Weißheit trotzdem nicht gegessen.

Gruß Tina

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Re: Du, Feelix...

Antwort von Feelix am 11.11.2007, 12:04 Uhr

Hallo tafkaf!

Ich bin fast sicher, daß das, was ich Dir jetzt sagen werde, mal wieder so gar nicht das sein wird, was Du gerne hören möchtest. Ich setze mich trotzdem darüber hinweg und mach's, wie Du's von mir kennst:

Für mich – weiß der Himmel, weshalb es so ist? -- Erziehung?! Hm, es spricht bei mir vieles dafür/genauer: dagegen ;-) – ist alles, was mir in meinem bisherigen „erwachsenen“ Leben untergekommen ist, mir immer so komplex erschienen, daß ich es noch nie geschafft habe, es in 3000 Worten zu denken, geschweige denn meine Gedanken in 3000 geschriebenen Worten zu manifestieren.

So empfinde ich „Welt“: umfassend, komplex, sich jeder eindeutigen Deutung entziehend. Daß das für mich so ist, heißt zunächst mal nicht mehr, als daß es für mich so ist und heißt noch lange nicht, daß es für jeden so sein muß oder sein sollte.

Im Alltäglichen Einerlei wie Brötchenholen oder Butterkaufen nimmt dieses Hinterfragen einen eher kleinen Raum ein. Und im Umgang mit meinen Kindern standen für mich (und meinen Mann), sobald sie auf der Welt waren, auch mal klare Entscheidungen, die das Hinterfragen sozusagen abbrechen, an. Unter anderem die: Wie will ich meinen Kindern gegenübertreten? Und diese Entscheidung setze ich in einem möglichst eindeutigen Erziehungsverhalten um. (Warum ich meine, daß meine Kinder es eindeutig, "setzend", "führend", "zeigend" brauchen, habe ich hinlänglich - und für viele sicher viel zu breit - dargelegt.)

Dafür darf in einer Umgebung wie in diesem "Erziehungsforum", die meinen "Diskursfetischismus" internetforensystembedingt erlaubt, diese angenommene Komplexität von "Welt" einen eher großen Raum einnehmen. Schön finde ich das.

...

Daß sich das „Weltganze“ und seine dargebotenen Einzelteile im alltäglichen Leben für manche gar nicht komplex anfühlen, ist im übrigen nicht Gegenstand meiner Empörung. Nicht in meinem "echten" Leben und nicht in diesem Forum.

Betroffen und empört bin ich nur dann, wenn ich das Gefühl habe, daß nicht mehr gesprochen wird. Daß hier - wo man es internetforensystembedingt doch endlich mal könnte :-) - keiner mehr keinem zuhören mag, daß man nicht mehr kommunizieren (im Sinne eines Kommunikationsmodells, das einen Sender – Empfänger und eine „Botschaft/Nachricht“ annimmt), sondern maximal das machen möchte, was ich persönlich eher „rauschen“ nennen würde. Ich hätte es gerne anders und versuche hier an einer Atmosphäre mitzuarbeiten, die mein Kommunikationsideal fördert. (Hm, dahinter steht wohl meine ganz private Utopie: daß ich mir wünschte, daß Menschen sich zwar längst nicht immer einig sein, aber gerne im Gespräch bleiben - wollen.)

Sobald ich dagegen das Gefühl habe, es möchte jemand mit mir in einen "echten" Kontakt treten, antworte ich und freue mich ehrlich über einen gegenseitigen Austausch von Gedanken. Auch wenn dieser Austausch vielleicht nur vorübergehend ist oder wenn wir beide weiter unserer Wege gehen, als hätte es den Austausch nie gegeben. Das finde ich nicht schlimm, sondern eher üblich.

Manchmal gibt es aber auch eine Art von Austausch, der mich so inspiriert, daß die Gedanken, die ich dabei erfahre, tatsächlich in meinem echten Leben weiterwirken. Gar nicht anders können, als weiterzuwirken, sozusagen.
Für mich (!) die absoluten Höhepunkte eines Diskursgeschehens. Es gibt sie eher selten, aber es gibt sie. Und daß es sie gibt, ist für mich persönlich eines der schönsten Dinge, die in einem Menschenleben passieren können. Finde ich.

Deshalb bin ich wohl hier in diesem Erziehungsforum. Weil ich nach solchen „Erkenntniseruptionen“ suche und sie in meinem alltäglichen Muttersein wohl eher nicht finde. Auch das ist für mich weniger tragisch, als vielmehr ein willkommener Anlaß, nach dem "Warum?" zu fragen. Ich glaube, es macht mir keine Angst, nach dem „Warum“ zu fragen. Vielleicht, weil ich ein paar Jahre erleben dürfen, wie elektrisierend die Frage nach dem „Warum“ sein kann. Das ist es wohl.

Und wenn ich nach dem „Warum?“ für meinen persönlichen Erkenntnishunger frage, dann stelle ich (mit solelos Ayles und MMs ... Hilfe) für mich fest: es gibt da vermutlich einen Zusammenhang zu Wahlgrens Thesen. Und um diesen Zusammenhang für mich erkennen zu können, brauchte ich Wahlgren (und Ayle und MM). Ohne sie hätte ich den Zusammenhang wohl für mich nicht erkannt. Kannst Du nachvollziehen, daß man eine Autorin(Forumsnutzerinnen) alleine deshalb "gut" finden kann?


Zu Deinem Ausdruck von Genervtsein von meiner Anwesenheit in diesem Forum:

Ich weiß nicht und kann und mag auch nicht im vorhinein eines Diskures darauf spekulieren, bis zu welchem Punkt man mir rückmeldet: „Hey Feelix, tolle Gedanken“/“Danke Feelix für die interessanten Anregungen, ich bin gespannt auf weitere“ oder ab welchem Moment ich jemanden nerve, ab welchem Punkt man sich durch meine Gedanken so belästigt fühlt, daß man mich mit Gedanken wie: „Ein Troll! – ich lach mich gleich schlapp -- Du bist nicht gut genug … ha ha ha ha ha ha ha ha ha“/“Feelix ist ’selbstverliebt’ ist mein persönlicher Eindruck“ konfrontiert …

Ich versuche, es Euren Reaktionen zu entnehmen und nehme – so gut es mein Temperament erlaubt und mein privates Zeitbudget schon umständehalber determiniert ;-) - Rücksicht darauf.

Aber was ich – und das gilt wiederum für mich (aber Du hast hier ja auch von „DU“ gesprochen, tafkaf ;-) – mir selbst gerne empfehle:
Wann immer ich das Gefühl habe, daß mir „plötzlich“ die Trägerin einer „Botschaft“/Nachricht wichtiger zu werden scheint als ihre „Botschaft“/Nachricht selbst – gehe ich diesem Gefühl/Unbehagen auf den Grund. Und komme für mich oft wiederum zu interessanten Überlegungen ...

Du siehst, es nimmt kein Ende … und paßt niemals in 3000 Worte.

Liebe Grüße, Feelix

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Wieso sind 9 Kinder ein Beweis?

Antwort von krueml am 11.11.2007, 12:06 Uhr

Dann müssten unsere Omas ja alle die perfekten Mütter gewesen sein. ;- Früher hatten viele so viele Kinder und waren deswegen nicht erfahrener. Wenn ich meinen Erziehungsansatz 9x statt nur 2 oder 3x anwende, heisst das nicht, dass ich mehr Erfahrung habe (ausser der Bestätigung, dass ich konsequent bin).

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Erfahrung kommt von ganz alleine

Antwort von tinai am 11.11.2007, 12:50 Uhr

und eben genau das sage ich: Das macht einen noch nicht zur perfekten Mutter.

Es ist auch immer die Frage, wie man seine subjektive Erfahrung bewertet und einschätzt.

Anna Wahlgren hat ihre subjektive Erfahrung als Wahrheit. Antje hat sehr passende Beispiele genannt.

Warum sie als die "schwedische Erziehungsexpertin" (O-ton, Die Welt) gilt, ist mir ein Rätsel!

Mancher wird auch aus Erfahrung nicht klug.

Grüße Tina

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Und warum bekomme ich auf konkrete Fragen

Antwort von _tafkaf_ am 11.11.2007, 14:18 Uhr

keine konkreten Antworten? Das kannst Du anscheinend nicht.

Stattdessen wieder Worthülsen. Tut mir leid, es ist weder philosophisch noch anspruchsvoll. Ich liebe Diskurse (s. Aktuell früher), die bereichernd und anregend sind (auch im Bereich Erziehung). Hier habe ich den Eindruck: Jeder schreibt seine (pseudo)philosophischen Epen. ABER es ist kein "Miteinander" bei Euch, sondern ein Nebeneinander. Und jeder versucht, den anderen an "Eloquenz" zu übertreffen. Ist Euch das schon aufgefallen?

Selbstverliebt? Ja, das war das richtige Wort... Auch ich sage das ohne Gehässigkeit.

Ich verwende meine Energie darauf, worum es IN DIESEM FORUM geht: Anderen zu helfen. Das solltest Du auch zwischendurch mal tun.

(Es gibt "einfach gestricktere" Menschen, die von den hochverkopften Themen abgeschreckt sind und sich nicht posten trauen, weil sie meinen, ihr Thema sei zu lapidar. Darüber solltest Du/solltet Ihr mal nachdenken...)

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Quantität ist nicht gleich Qualität....

Antwort von _tafkaf_ am 11.11.2007, 14:21 Uhr

Es heißt nicht automatisch, daß mit der Kinderzahl im gleichen Maße die "Erziehungskompetenz" steigt :-)

Aber man sollte trotz allem bedenken, daß ihre Methoden wirklich schon Jahrzehnte alt sind - freundlich gesagt, von anno dunnemal. Daß sie aber HEUTZUTAGE als "Kompetenz" gehandelt wird, ist mir ein Rätsel.

Schon allein mir (als Quasi-Erzieherin - zwischen NE und E) stellen sich bei der "Durschlafkur" alle Zehennägel auf.

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Re: Quantität ist nicht gleich Qualität....

Antwort von Mammida am 11.11.2007, 15:57 Uhr

Habe mir das, ich glaube, zweite Buch gekauft, nachdem ich in der Buchhandlung ein bißchen drin gestöbert hatte und es ganz nett fand. Zu Hause habe ich mich über das rausgeschmissene Geld geärgert. Aber ich kann das Buch ja auch nicht weiterverkaufen, die Verantwortung, dass ein Kind unter diesen Methoden aufwächst möchte ich nicht tragen. Fazit: Doofes Buch!

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