Rund um die Erziehung

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Geschrieben von +emfut+ am 25.08.2007, 14:56 Uhr

nochmal was wegen nachbarkind

Ich finde es schwierig, weil ich mir die "Örtlichkeiten" schwer vorstellen kann.

Grundsätzlich sehe ich einen Unterschied zwischen der Puppe und der Schaukel. Die Puppe ist "geschütztes Eigentum" und muß nicht geteilt werden. Bei der Schaukel wäre dann eine "jeder darf mal dran"-Regel zu finden.

Haben den die Nachbarn auch Spielgeräte im Garten? Oder gehört das alles Euch? Mir würde es schon stinken, wenn ich mir einen halben Spielplatz in den Garten stelle und dann alle Nachbarn meine, sie bräuchten ja nix, weil ja alles da ist. Aber das ist dann mehr ein Nacgbarschafts-Problem als ein Kinder-Problem. Auch wenn die Nachbarskinder größer sind als Deines: Sie sind erst 6, nicht 10, und auch mit 6 ist noch keine unendliche Einsicht vorauszusetzen. Und wenn Eurer Sandkiste nun mal die einzige Sandkiste in der offenen Nachbarschaft ist, dann vertiefen die sich da in ihr Spiel und sind natürlich unbegeistert, wenn da ein kleines Kind sie unterbricht. Das ist dann nicht mal unbedingt eine Mein/Dein-Geschichte, sondern einfach eine "wir spielen doch grad so schön"-Geschichte.

Wäre es denn möglich, mal mit den anderen Eltern Regeln aufzustellen?
Wenn jeder andere Spielgeräte im Garten hat, dann kann man die ja u.U. zu "Gemeinschaftseigentum" erklären, und dann müßte man bei jeder Form von Interessenkonflikt eine "Reihum-Regel" suchen und finden.
Oder man sagt ganz klar, daß das Eigentum der jeweiligen Familie ist und die Kinder der Familie Vorrang haben.

Wie gesagt, Puppen und sowas würde ich dabei ausnehmen, wobei es vielleicht auch angebracht ist, daß Dein Kind lernt, sowas wegzuräumen, wenn sie nicht mehr damit spielt, dann gibt es keinen Ärger. Eine große Kiste (mit Deckel!) auf der Terrasse könnte dieses Problem recht einfach lösen.

Kinder lernen teilen nur, wenn sie nicht alles teilen _müssen_. Deine Tochter darf entscheiden, was sie teilen will und was nicht. Allerdings würde ich - je nach Lage, das schrieb ich ja schon oben - die Spielgeräte aus dieser Regel ausnehmen.

Gruß,
Elisabeth.

 
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