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Forum Kigakids Ist mein Kind reif für die Schule?
Rund um die Erziehung Rund um die Erziehung
Geschrieben von Cahuita am 16.04.2011, 22:36 Uhr zurück

Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Ich bin ziemlich traurig, denn ich glaube, dass ich mit unserem Kind einen Fehler gemacht habe. Er schlief von Anfang an besser am Tag als in der Nacht. Trotzdem wollte ich ihm den Unterschied Tag/Nacht etwas näherbringen mit Ruhe in der Nacht /hell und lauter am Tag. Er schlief im Stubenwagen im Elterschlafzimmer. Nach dem stillen um Mitternacht schlief er gut ein. Dann nach dem ersten stillen war er manchmal so, dass er nur döste und ich ihm bei jedem aufwachen, den schnuller wieder gab oder wenns zu lange dauerte nochmals stillte. Am Morgen trank er wieder und als ich ihn dann nochmals puckte, gabs Protest. Ich legte ihn in den Stubenwagen und setzte mich auf Bett und machte "sch-Laute". Der Stubenwagen stand gut 1 Meter vom Bett entfernt und hatte leider so doofe Räder, dass er sich nicht gut bewegen liess. Ich hatte in einem Büchlein, das zu dem swaddle me geschickt wurde gelesen (von Ria Blom), dass sie empfielt, beim einschlafen des Babys nicht in Erscheinung zu treten, da es sonst nicht loslassen könne. Sie rät darin auch zu schreien lassen. Habe ich aber zum Glück nicht gemacht. Bei schreien habe ich ihn getröstet und rausgenommen. Nur eben am Morgen als er nicht mehr so müde war, dauerte der Protest etwas länger. Das war dann en lautes Mhhhhhhhh, mhhhhhhhh - eher meckern, hoffe ich. Manchmal mehr kurz vor weinen, oder ganz kurze "Weinrufe", aber dann wieder mehr meckern. Die "sch"Laute haben ihn meistens beruhigt- weiss gar nicht wie lange es gedauert hat, bis er eingeschlafen ist. Auf jeden Fall hat er dann noch etwa 1.5 Stunden geschlafen. Bis ich dann am Morgen damit angefangen habe, ihn zu uns ins Bett zu nehmen, da meckerte er nicht. Schliesslich war er dann die ganze Nacht bei uns im Bett und ist es immer noch und er und wir sind glücklich. Auch da quengelt er manchmal, wenn er wach ist,aber ich bin ja daneben und streichle ihn. Wenn er weint, trage ich ihn umher. Nun mache ich mir aber Sorgen um die Zeit (das waren einige Wochen), wo ich eben immer am Morgen ihn so protestieren liess und ihn nicht mal streichelte dazu. Wie weit sieht ein Baby mit 5 Wochen? Hat er mich wohl mit den "sch-Lauten" schon wahrgenommen, dass ich da bin auch wenn ich einen Meter vom Stubenwagen entfernt gesessen bin? Kann ich davon ausgehen, dass er durchdringend geschrien hätte, wenn er wirklich Angst gehabt hätte. War das schon "ferbern"? Ich mache mir so Vorwürfe deswegen. Ich bin nun ganz auf einer anderen Linie, gebe ihm jede Nähe und alles was er braucht. Habe ihn auch oft getragen und mache das immer noch. Aber man liest da so von Spätfolgen wie Depressionen, Ängste, Unzufriedenheit, usw. Und im Moment quengelt unser Kleiner ja andauernd wenn er nicht grad super bespasst wird (9 Monate) oder ich die ganze Zeit mit ihm umherlaufe , was aber nicht mehr immer möglich ist, da er langsam schwer wird. Ist das jetzt eine Folge von diesem "lauten, quasi alleine meckern lassen"? Ach, am Anfang der Elternschaft ist man so unsicher und will alles richtig machen und dann glaubt man so einem dummen Büchlein mit fatalen Tipps. Gott sei Dank habe ich instinktiv gespürt, dass das alleine schreien lassen nicht gut ist.
Wie seht ihr das? Muss ich mit Spätfolgen rechnen? Liebe Grüsse

 
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*47 Antworten:

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von BärundMaus am 16.04.2011, 23:21 Uhr

Hallo,

ach mach Dich doch nicht so verrückt. Ich glaube, dass Du eine ganz liebevolle Mutter bist und Dein Kind das eindeutig spürt.
Wenn sich Dein Kind damals von Dir verlassen gefühlt hätte, hätte es bestimmt nicht nur ein bisschen gemeckert, sondern richtig hysterisch geschrieen.
Also ich bin mir ziemlich sicher, dass Dein Kind keine Spätfolgen davon erleiden wird.
Mein Kleiner ist übrigens auch 9 Monate alt. Ich lasse ihn auch nicht schreiben, aber ein bisschen meckern lassen, geht oft im Alltag nicht anders, da ich mich ja auch um den Großen (2,8 Jahre alt) und seine Bedürfnisse kümmern muss.

Liebe Grüße

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von smukke-pige am 16.04.2011, 23:24 Uhr

Also, ich habe Deinen Beitrag jetzt zweimal gelesen und irgendwie immer noch nicht richtig verstanden.
Vor lauter "SCH-Laute", doofe Räder und Vergangenheits- und Gegenwarts-Hopping blicke ich echt nicht durch.

Vielleicht magst Du nochmal kurz und knapp Deine Frage stellen und wo überhaupt das Problem liegt.

Nebenbei bemerkt ( das! habe ich verstanden) gibt es immer mal Phasen im Leben eines Babys/Kleinkindes ( wie auch bei uns Erwachsenen), wo wir mal besser oder schlechter drauf sind.

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von Püminsky am 16.04.2011, 23:40 Uhr

Erziehung heisst, Fehler zu machen. Gute Erziehung heisst, zu seinen gemachten Fehlern zu stehen und daraus zu lernen ;)
Niemand kann alles richtig machen. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse, man selber ist oftmals durch die Fülle an Ratgebern so verunsichert, dass man einem der Ratgeber vertraut und hinterher feststellt, dass es nicht so toll war. Wer will da einen Vorwurf machen? DIe wichtigsten Grundvorausseztungen für ein Baby sind: Liebe, Respekt, Vertrauen, Sicherheit. Wie das im Idealfall auszusehen hat, da hat jeder seine eigene Meinung zu. Finde Deinen Weg, versuche, mehr Deinem Bauchgefühl zu vertrauen, als irgendwelchen Autoren schlauer Bücher. Dann bist Du auf DEINEM guten Weg :)
Dein Baby wird Dir nichts übel nehmen. Ausserdem hat es als großes Kind/Erwachsener selber die Chance und die Möglichkeit, sein Leben und Seelenheil in die Hand zu nehmen. Je mehr Selbstvertrauen Du ihm in den kommenden Monaten und Jahren gibst, desto besser klappt das auch - da lassen sich auch evtl. "Dellen" prima ausbügeln ;)
Was meinst Du, wieviele Blessuren sich Dein Kind noch zuziehen wird? Im Kindergarten, in der Schule, im Beruf, in der Partnerschaft? Es ist nicht aus Glas, und je stärker du es machst, desto besser wird es mit den Auf und Abs des Lebens fertig.
Mach Dir keinen so großen Kopf. Liebe Dein Kind. Alles ist gut :)

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von Doro123 am 16.04.2011, 23:45 Uhr

diesen Beitrag kann ich nur unterschreiben!!!!!!!



ich machs kurz: handle nach deinem herzen, gebe deinen Gefühlen nach. handle nach deinen gefühlen und nicht nach büchern!!!!!!

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von Patti1977 am 17.04.2011, 9:21 Uhr

leg die bücher weg. sie machen dich nur fertig. man kann nicht nach ratgebern leben. es ist nur theorie und nicht auf dein kind allein und dein leben zugeschnitten. es sind nur rahmentipps.

geh nach deinem inneren gefühl. fertig. und fehler wird man immer machen. manche lassen ein bei familienfeiern später noch schmunzeln.

und: ES GIBT KEINE PERFEKTE MUTTER.

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von Rassel2011 am 17.04.2011, 9:39 Uhr

Ich denke nicht, dass du mit Spätfolgen rechnen musst. Du kümmerst dich doch liebevoll um dein Baby. Es war ja nur eine kurze Zeitspanne, in der du ihn nicht herausgenommen und umhergetragen hast, trotzdem warst du ja anwesend. Mach dir nicht so viele Gedanken! Du machst das schon richtig, Vertrau deinem Bauchgefühl.
Alles Gute!

 

Kurz :-)

Antwort von Cahuita am 17.04.2011, 11:48 Uhr

Also, meine Frage ist, ob ich mit Spätfolgen rechnen muss, weil ich unseren kleinen Jungen einige Wochen lang im Stubenwagen hatte, bis er dann zu uns ins Bett kam. Dort liess ich ihn beim einschlafen manchmal laut meckern/Grenze zu weinen und sass auf dem Bett daneben. Berührte ihn aber nicht. Nahm ihn erst raus, wenn er schrie. Das aufgrund eines dummen Ratgebers.... Nun machen wir es anders. Da ich nun von Spätfolgen vom ferbern lass wie Depressionen, Ängste, unzufriedenheit, fragte ich mich ob dies auch schon ferbern war und ob er denn damals gemerkt hat (5 Wochen alt), dass ich einen Meter entfernt sitze und "sch-Laute" mache oder ob er sich total verlassen fühlte.
Die Frage mit den Spätfolgen stellte ich mir, weil er nun 9 Monate alt ist und sehr, sehr viel quengelt und ich mich gefragt habe, ob dies eine Folge meines Fehlers ist... Blickst du durch?

 

Re: Kurz :-)

Antwort von rabarbera am 17.04.2011, 12:53 Uhr

Wenn dein Kind erst in letzter Zeit, und nicht schon immer sehr quengelig & unzufrieden ist, würde ich mir keinerlei Gedanken machen. Mein Sohn (eigentlich ein ausgesprochen fröhliches, ausgeglichenes Kind) hatte und hat auch immer mal wieder Phasen, in denen er schlechter drauf ist und mehr bis viel quengelt, recht unzufrieden wirkt, etc.
Es könnte z.B. sein, dass dein Kind zahnt, einen Entwicklungsschub durchmacht, einen Infekt ausbrütet... oder, oder... wir Erwachsenen sind doch auch nicht immer gleich gut drauf, oder?! Diese zeitweilige "schlechte Laune" ist zwar nicht schön, aber in den meisten Fällen ganz normal, also weder krankhaft noch "Spätfolge"!

Was dir - und deinem Kind! - mE sehr gut tun würde, wäre mehr Entspanntheit und Gelassenheit von deiner Seite! Glaub mir, ich kann gut verstehen, wenn man viel liest und sich viele Gedanken macht - ich bin z.T auch so. Aber man kann es auch übertreiben, und das ist dann für niemanden mehr gut, weder für das Kind, noch für die Mutter!
Deinen "Fehler", so es denn einer war, kannst du ohnehin nicht mehr rückgängig machen, es hat also keinen Sinn, sich darüber zu sorgen.
Meine ehrliche Meinung dazu ist: Ich finde es nicht ideal, wenn ein Baby im Stubenwagen quengeln muss und die Mutter nur daneben sitzt und "sch" macht, es aber nicht herausnimmt. ABER: Es gibt wesentlich Schlimmeres! SEHR viele Babys werden mE weitaus schlechter behandelt.
Dass dein Kind später mal "gestörter" und unzufriedener wird als der Durchschnittsbürger ;-), halte ich für sehr unwahrscheinlich, und selbst wenn, dann liegt es höchstwahrscheinlich nicht daran, dass es als Baby ein paarmal im Stubenwagen quengeln musste....

LG

 

Re: Kurz :-)

Antwort von MamaMalZwei am 17.04.2011, 17:06 Uhr

Hallo, wenn das so ist, dann habe ich ein paar schwer traumatisierte Kinder, jetzt 14 und 18 Jahre alt.....
Unsere Tochter (18) konnte mit knapp 8 Monaten auch nicht einschlafen, weinte, einer von uns ist dann wieder rein, hat ihr was vorgelesen (mein Mann das Telefonbuch...) sie plauderte und dann gabs Geschrei beim Einschlafen, also wieder rein, wieder was gesagt, ihr über den Kopf gestreichelt, bis sie Ruhe zum Einschlafen fand. Sie ist heute ein ganz normaler Teenie...Keine Depressionen, nix...
Unseren Sohn habe ich, wenn er nachts schrie, aus dem Stubenwagen genommen und neben uns "geparkt", der ist auch ganz normal geworden...
Pfeif auf die Bücher und geh nach Deinem Bauchgefühl. LG

 

dann müssten nur psychisch kranke Menschen herumlaufen

Antwort von mf4 am 17.04.2011, 20:15 Uhr

Wenn ein Kind ein psych. Wrack wird, wenn ich nicht gleich bei jedem Geräuch da bin, zeige, daß ich da bin, es berühre, nehme, ins Bett nehme usw.
dann habe ich auf ganzer Linie versagt und wundere mich, daß meine Kinder so normal sind.
Ich nehme an dieses man-muss-sofort-und-immerzu-beim-Baby-und-das-Baby-bei-den-Eltern-sein wird total übertrieben.

Ich denke aus dem Bauchgefühl amcht man eher was richtig als aus Büchern... die Ratschläger von gestern werden im Bauch in 10 Jahren eh alle falsch sein.
Das habe ich bereits mehrfach erlebt mit 2 erwachsenen und 2 kleineren Kindern.

Ich habe nicht den balssesten Schimmer was schwaddeldingens und ferbern ist

 

Frage

Antwort von mf4 am 18.04.2011, 0:49 Uhr

Kann mir mal bitte einer erklären, was es mit dem Tragen auf sich hat? Man soll seine Kind immer herumtragen, wenn es etwas hat, sich unwohl zu fühlen scheint sonst bekommt es später Depressionen usw.?
Man soll immer für das Kind anwesend (sichbar) sein, wenn es z.B. unruhig im Stubenwagen liegt sonst bekommtes Angst, fühlt sich verlassen?

Steht sowas heutzutage wirklich in Büchern? Wenn ja wundert mich nicht, daß man sich wie eine VersagerMutter vorkommt, wenn man es nicht immer so tun kann.

Was noch vor 20Jahren das non plus ultra war, was man unbedingt einhalten sollte ist inzwischen völlig überholt und meine Großen haben keinen Schaden genommen, hatten nie Depressionen, Ängste oder andere Probleme.
Meine Kinder (2 große und 2 kleinere) habe ich nie getragen, sie lagen in Stubenwägen, Kinderwagen, Babywipper, Krabbelgitter usw. in meiner Nähe oder saßen später im Stühlchen.

Eigentlich müssten meine Kinder doch emotional völlig vernachlässigt worden sein, wenn die Ratschläge aus den tollen Büchern so wichtig sind.

Mir fällt bei meinen Kindern nichts auf, was besorgniserregend wäre. Das Verhältnis und die Binung zwischen meinen Kindern war und ist sehr eng und innig.

Ich denke instinktives Handeln aus dem Bauch heraus können einem Kind alles geben, was es braucht.

 

kurze Antwort

Antwort von Kuscheling am 18.04.2011, 8:24 Uhr

Instinkt passt aber überhaupt nicht zusammen mit Stuben- und Kinderwägen, Babywippen, Krabbelgittern und Kinderstühlchen. So etwas gibt es in der Natur (da wo der Instinkt herkommt) doch gar nicht.

Unser Instinkt und unser Bauchgefühl sind von der Babyindustrie und von überholten Erziehungsvorstellungen gründlich weggebrainwashed.

Ich habe mein Kind aus dem Bauch heraus viel getragen, mit Körperkontakt schlafen lassen, nie alleine gelassen und nie "meckern", dazu brauchte ich kein Buch, sondern musste nur ein wenig überlegen, wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat.

Orang-Utans, deren Instinkt nicht von der Werbung, irgendwelchen Büchern und dem Angebot im Babymarkt beeinflusst wird, legen ihre Babys in den ersten Lebensmonaten niemals ab. Warum wohl?

 

Re: kurze Antwort

Antwort von +emfut+ am 18.04.2011, 9:28 Uhr

Ich bin aber kein Orang Utan und mein Kind auch nicht. Was schon daran erkennbar ist, daß die Oran-Utan-Mama ihr Kind gar nicht festhalten (oder gar mit einem industriell hergestellten Tuch festbinden) muß, weil es sich selber instinktiv (ach!) so festklammert, daß es nicht runterfällt.

Ich bin defizitär - ich habe kein Fell, in dem mein Kind sich festklammern kann.
Mein Kind ist defizitär - er kann sich nicht stark genug festklammern.

Wohlgemerkt: Defizitär nur, wenn man einen Orang Utan als Maß aller Dinge verwendet.

Gruß,
Elisabeth.

 

Genau

Antwort von Kuscheling am 18.04.2011, 9:41 Uhr

der Mensch ist defizitär, der hat nicht nur sein Fell verloren, sondern auch seinen Instinkt.

Zu dieser Schlussfolgerung kann man auch gelangen, wenn man einen Orang Utan nicht als Maß aller Dinge verwendet.

 

Re: Genau

Antwort von +emfut+ am 18.04.2011, 9:54 Uhr

Quatsch. Wenn ich meinem Instinkt folgen würde, würde ich Dich beißen, wenn Du mich in der U-Bahn schief anschaust. Das empfinde ich nicht als defizitär.

Und Tragetücher-Weben gibt der Instinkt auch nicht her.

Nicht nur der Orang Utan, auch der Instinkt ist nicht das Maß aller Dinge. Für Tiere vielleicht - wobei wir, aus gerechtfertigten Gründen, auch Tieren den einen oder anderen Instinkt abgewöhnen, sonst gäbe es weder Hunde noch Hauskatzen. Aber für uns Menschen schon drei Mal nicht. Der Instinkt ist EIN Aspekt unter vielen, die bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Aktion in Betracht gezogen werden sollte - aber weder der Einzige noch der einzig Maßgebliche.

 

Dann viel Freude bei der instinkthaften Nahrungssuche im Wald

Antwort von Regenbogenforelle am 18.04.2011, 10:10 Uhr



Dein Instinkt ist scheinbar von zu viel Überlegungen wie Mutter Natur das macht auch weggebrainwashed.

Die Mischung machts.

 

Re: Frage

Antwort von Häsle am 18.04.2011, 10:12 Uhr

"Normale" Mütter haben einen Instinkt und verstehen, was ihr Baby gerade braucht. Und dann sollten sie es dem Baby auch geben, so gut und schnell wie möglich.
Es gibt aber durchaus Menschen, die diesen Instinkt nicht (oder nur schwach) haben, weil sie selber z.B. vernachlässigt wurden. Und die müssen es erst lernen, notfalls auch durch Bücher oder Kurse.

Wenn ein Baby zufrieden in seinem Bettchen liegt, muss man es nicht rausreißen. Wenn es aber (so wie meine Tochter) mehr Körperkontakt braucht, dann signalisiert es das auch. Und dann muss man sich eben um die Erfüllung dieses Bedürfnisses kümmern.

Dass in der Erziehung jeder Fehler macht, ist doch auch klar. Man kann aber viele Fehler auch wieder gut machen, und das o.g. Baby hat bestimmt noch keinen Schaden davon getragen. Da gehören schon mehr "Fehler" über längere Zeit dazu.

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von streepie am 18.04.2011, 10:22 Uhr

Nein, du musst nicht mit Spaetfolgen rechnen!

Uns hat die Hebamme immer gesagt - die ersten Wochen sind zum kennenlernen da - die Mutter muss das Kind kennenlernen, und das Kind die Mutter. KEINE Mutter macht alles (auf anhieb) richtig (auch die Mutter mit x-dutzend Kindern, da jedes Kind anders ist). Ein gewisses Try-and-Error ist am Anfang also ganz normal, bis man rausgefunden hat, wie man das Kind am besten beruhigt, ob pucken und liegen lassen jetzt besser ist als tragen (meine war lieber im Stubenwagen, die Kleiner meiner Schwester im Tragetuch. Meine hat pucken gehasst, die Kleine meiner Schwester hat es geliebt)

Das er jetzt, mit 9 Monaten, quengelig ist, ist fast normal (und hat nichts mit den ersten Wochen zu tun) - das ist die Zeit, wo die Kleinen langsam mobil werden, und recht frustriert sein koennen, wenn sie von selbst nicht vom Fleck kommen. Ausserdem fangen sie in dem Alter an, ihre Umwelt intensiv zu erkunden. Biete ihm interessante "Spielsachen" an, wenn du z.b. im Haushalt was erledigen musst. In dem Alter hat meine liebend gerne den Kuechenschrank mit den Plastikschuesseln ein- und ausgeraeumt. Sie hatte auch eine Schublade mit ganz alltaeglichen Gegenstaenden, die sie ein-und ausraeumen durfte.

Eine Freundin hat mir auch den Tipp gegeben, fuer jedes Zimmer ein Schachtel mit ungewoehnlichen Dingen zusammenzustellen, die das Kind erkunden kann, wenn so gar nichts anderes hilft.

LG
Connie

 

Re: kurze Antwort

Antwort von hasebaer am 18.04.2011, 10:34 Uhr

UtanMütter legen Babys nicht ab um die vor feindlichen utans und Raubtieren zu schützen. Babys werden bis zu zwei Jahre ständig getragen. Hoffentlich hast Du das auch gemacht. Orangutans sind Einzelgänger. Sie schmeißen ihre Nachkommen mit ca. 8 Jahren raus. Utans sind bessere Menschen. Hast vollkommen recht

 

Ferbern: Jetzt weiß ich was das ist

Antwort von MamaMalZwei am 18.04.2011, 11:02 Uhr

Hallo, für alle die, die nicht wissen was "ferbern" ist: Das ist eine "Behandlung" nach dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen"...Hast Du einen Stapel Erziehungsratgeber zuhause? Wenn ja, leg die bloß weg! Wir Menschen sind wirklich nicht mehr gewöhnt, kleine Kinder um uns zu haben. Kein Wunder, wenn man sich mal die Alterspyramide anguckt....
Wenn Du ein wenig mehr Erfahrung gesammelt hast mit Deinem Kind, dann weißt Du genau, was es jetzt will. Mein Sohn, der nach meiner Tochter kam, hat davon mächtig profitiert. Ich kannte nach kurzer Zeit alle Gesten, Schreitöne und (-färbungen) , sein Plaudern. Lass Dich nicht zu sehr verunsichern! LG

 

genau - leg die Bücher weg

Antwort von Birgit67 am 18.04.2011, 11:08 Uhr

die braucht man nämlich nicht und wenn man sie schon liest dann nur das rauspicken mit dem Du leben kannst.

Es ist nicht ferbern wenn man mal sein Kind schreien lässt - denn man kann nicht immer rennen - das geht z.B. schon gar nicht wenn man auf dem WC sitzt und das Kind schreit oder fängt an zu quengeln - dann kann man schon in ruhe sitzen bleiben und mal abwarten und muss nicht sofort aufspringen.

Babys dürfen quengeln und motzen wenn sie sich alleine beschäftigen sollen- denn nur so machen sie fortschritte. Nicht umsonst heißt es Kinder die sich langweilen entwickeln die besten Ideen - sie müssen sich mal langweilen um sich neu orientieren zu können - ich sehe das oft bei meinem Jüngsten der immer mal wieder auch jetzt mit 10 jammert ihm ist langweilig und spätestens nach 10 Min. ist er in ein Spiel vertieft wenn das Wetter mies ist und mal wieder keine Freunde da sind.

9 Monate heißt wieder Fortschritte zu machen - die Welt noch besser erkennen - neue Fähigkeiten dazugewinnen und diese auch anwenden nur das dauert und gibt frust - wie das Drehen auf den Bauch und zurück - ruhig mal motzen lassen nicht immer gleich helfen - erst wenn sie viel zu wütend werden - aber das wütend werden gehört dazu um die Fähigkeit des drehens zu erlernen. Alle Fertigkeiten gehen mit Frust daher - die Kinder wollen so viel je älter sie werden und können es einfach noch nicht müssen es erst lernen und die Welt ist doch so interessant dass die Zeit gar nicht da ist in ruhe etwas zu lernen -das kommt erst später dazu.

Also lass Deinen Zwerg mit 9 Monaten ruhig mal quengeln das stört die Bindung zu Dir überhaupt nicht - gib ihm Nähe wenn er sie braucht aber nicht unbedingt ständig und sofort - Du wirst es heraushören an den Tönen wann es einfach nur meckern ist und wann es Nähe bedeudet - vertrau auf Dich dass Du das Feingefühl für Dein Kind hast.

Ich wollte mein 2. auch nie im Bett haben - weil es lange genug dauerte bis 1. Kind durchgeschlafen hat - nachdem aber Kind 2 sehr oft und auch sehr heftig krank war - d.h auch mit 3 Monaten keine Stimme mehr hatte landete er bei uns im Bett wo er dann auch recht lange geblieben ist - aber jetzt sind meine Kinder 10 und 13 und wollen gar nicht mehr nicht mal wenn sie krank sind sondern schlafen sicher und gut in ihren Betten.

Lass Dich nicht verunsichern wenn es heist mein Kind schläft durch - ich persönlich habe die Erfahrung gemacht dass durchschlafen bei vielen heißt um 22//23/00 Uhr nochmal stillen und dann schlafen bis 5.30 max. bei mir ist Durchschlafen von 19.00 - max. 5.30 Uhr. ohne stillen und wann das soweit ist ist bei jedem Kind anderst.

Also - nicht immer gleich sofort rennen wenn mal gemeckert wird denn sie sollten lernen sich selber zu beschäftigen nur je nach Alter länger warten - bei 9 Monaten habe auch ich nicht zu lange gewartet bis ich dazugekommen bin. - außer ich stand unter der Dusche oder war auf dem WC.

Gruß Birgit

 

Nachtrag

Antwort von streepie am 18.04.2011, 11:11 Uhr

Hallo,

habe gerade zufaellig noch deine Fragen an Dr. Busse gesehen....

Klar ist der Kleine mit seiner jetzigen Situation unzufrieden - immer nur auf dem Ruecken ist irgendwann tod-langweilig ;-).

Vielleicht hilft ja auch schon ein Perspektiven-wechsel fuer den Kleinen - statt nur flach auf dem Ruecken auch mal in einer Babywippe, oder an Kissen angelehnt - dann hat man schon einen ganz anderen Aktionsradius. Wenn er ueberhaupt nicht gerne auf dem Bauch liegt, dann probier mal, seinen Oberkoerper quer ueber's Stillkissen zu legen - auch da hat man ploetzlich einen ganz anderen Blickwinkel.

Das Kind im MaxiCosi/ in der Babywippe in die Kueche stellen, waehrend du dort arbeitest - und immer erzaehlen, was du machst, Oder im Tragetuch (wenn er das mag) - oder mal im Tragetuch auf dem Ruecken.

LG
Connie

 

Re: Nachtrag

Antwort von Cahuita am 18.04.2011, 11:48 Uhr

Du hast wahrscheinlich meine Frage bei Dr. Busse falsch verstanden. Unser Sohn ist oft in der Wippe, im Tragetuch, ich sitze mit ihm und spiele - er liegt eben fast nie auf dem Rücken und spielt alleine. Das war meine Frage an ihn, denn dr.Busse ist der Meinung er müsste schon ganz lange alleine spielen können. Kann er aber nicht.Und ich finde, er muss das auch noch nicht können. Ich finde es eher erstaunlich, dass er eben auch oft quengelt, wenn wir mit ihm spielen, er ind er Wippe mir zuschaut oder im Tragetuch ist...
Ich glaube Schubladen ausräumen würde ihm sehr gefallen, aber dazu müsste er selbstständig sitzen können und das geht leider noch nicht.. Wird sicher bald besser :-)

 

Re: Genau

Antwort von Kuscheling am 18.04.2011, 11:53 Uhr

Das habe ich doch auch gar nicht behauptet.

Allerdings wurde in dem Beitrag doch gerade der Instinkt als Begründung herangezogen, dass Baby nicht zu tragen (was ja auch ohne Tragetuch geht), sondern es in den Laufstall oder Kinderwagen zu legen. Das passt meiner Meinung nach nicht zusammen (vielleicht habe ich aber auch falsch interpretiert) und darauf bezog sich meine Antwort, sowie auf die Frage, ob es in Bücher steht, Kinder viel zu tragen und nicht allein zu lassen. Ich habe das so gemacht, aber nicht, weil, ich es irgendwo gelesen habe, sondern weil es sich für UNS richtig angefühlt hat.

 

Re: Nachtrag

Antwort von streepie am 18.04.2011, 12:07 Uhr

Wie so vieles auch, ist auch das Alleine-spielen-koennen von Kind zu Kind verschieden - manche koennen es, manche nicht.... Und koennen muss er es noch nicht - da hast du recht.

was passiert, wenn du ihn in der Situation aus dem Tragetuch raus nimmst, oder aus der Wippe, und dich nicht mehr mit ihm beschaeftigst? Wird er dann ruhiger, oder quengelt er noch mehr?

Ich denke mal, es wird fuer dich (und ihn) einfacher, wenn er endlich mal vom Fleck kommt ;-). Gehst du eigentlich zum Pekip oder aehnlichem mit ihm?

LG
Connie

 

Warum wohl?! Weil Menschen...

Antwort von MM am 18.04.2011, 13:36 Uhr

... keine Affen sind - DARUM wohl hauptsächlich ;-)))!

Für mich hören sich solche heruntergebeteten "Natur-Analogien" (die ja so einfach nicht stimmen) ehrlich gesatg auch nach Brainwashing ab, halt nur von der etwas anderen Sorte...

Nach eigenständigem, reflektierten MENSCHLICHEN Denken und Handeln klingt das für mich jedenfalls auch nicht. Vom Regen in die Traufe... (?)

Bin für einen "dritten", möglichst individuellen und unabhängigen Weg! :-)

 

bitte nicht meine Worte umdeuten... danke

Antwort von mf4 am 18.04.2011, 13:55 Uhr

Der Instikt war aufs Nachschlagen in Büchern bezogen und nicht aufs Tragen...

PS: es gibt Mütter, wie ich, die ihr Kinder nicht tragen können wegen Rückenproblemen und ja dann lege ich sie hin bevor sie fallen.


Und spätestens mit mehr als 1 Kind könnte es schwer werden ein Kind 24h an sich hängen zu haben. Dann muss man u.U. mal eins kurz allein lassen, wenn das ander Bedürfnisse hat... Mehrlinge haben sicher schon von vorn herein ein psych. Problem, denn mehrere Babys an sich hängen und 24 h ununterbrochen gleichzeitig für mehrere da sein dürfte schwer werden...

 

Re: bitte nicht meine Worte umdeuten... danke

Antwort von Kuscheling am 18.04.2011, 17:39 Uhr

Das meinte ich doch. Der (mein) Instinkt wird doch nicht nur vom Lesen in Büchern beeinflusst, sondern auch von der Werbung, dem Angebot der Babyindustrie, Infomaterial, dass man bei der Kreissaalbesichtigung oder auf der Wochenstation bekommt, dem, was Ärzte und Krankenschwestern erzählen und nicht zuletzt von dem, was man bei anderen beobachtet.

Ich habe mein Kind getragen, weil es mir Spaß gemacht hat. Zum Einkaufen und auf Ausflügen habe ich aber auch gerne den Kinderwagen genommen, weil es bequemer war, als zusätzlich zum Kindtragen auch noch Einkaufstüten und Gepäck zu schleppen. Nicht jede Mutter, die ihr Kind trägt, tut das, weil es in einem Buch empfohlen wurde oder sie sich Sorgen um das psychische Wohlergehen ihres Kindes macht. Das wollte ich eigentlich sagen.

PS: Meine Rückenprobleme sind durchs Tragen weggegangen, weil ich anders gelaufen bin und auf einmal eine Rückenmuskulatur hatte.

Im Prinzip kann man auch zwei Kinder oder Zwillinge gleichzeitig tragen, für mich wäre das nichts. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich erst mal nur ein Kind bekommen habe, dass inzwischen alt genug ist, auch mal auf die Bedürfnisbefriedigung zu warten.

 

mf4

Antwort von Pamo am 18.04.2011, 18:05 Uhr

mf4, du hast wohl die diesjaehrige Gebrauchsanweisung, wie sich eine "gute Mutter" zu verhalten hat noch nicht gelesen!?

Hast noch nicht von der "Schadenstheorie" gehoert? Naemlich wenn ein Kind weint, dann gibts Schaeden, aber nur wenn die Mutter das Kind aus Bosheit hingelegt hat und nicht wenn sie sich gleichbleibend aufopfernd um ein anderes Kind kuemmert bzw. Futter fuers erste Kind herbei schafft etc.

Beim Tragen scheint das so zu sein: Tragen ist natuerlich. Natuerlich ist gut. Deswegen musst du dein Kind tragen, sonst bist du eine unnatuerliche = schlechte Mutter. Dein Ruecken, deine Beduerfnisse, die Beduerfnisse des Kindes - alles egal - du MUSST das Kind tragen.

Ob diese Tatsachen auch fuer Vaeter zutreffend sind, weiss ich nicht. Ich sehe nicht soviele tragende Maenner, also ist es vielleicht nur fuer gute Muetter Pflicht und nicht fuer gute Vaeter? Ich werde mich jetzt mal eingehend damit beschaeftigen, was der natuerliche Vater macht und werde euch dann die Ergebnisse mitteilen.

 

Bei den Orang Utans.....

Antwort von +emfut+ am 18.04.2011, 18:31 Uhr

.... machen sich die Männer instinktiv nach der Zeugung vom Acker. Und sind nicht monogam.

 

pamo und emfut

Antwort von vallie am 18.04.2011, 18:38 Uhr

darf ich noch das neueste gutmutterkriterium einfügen, pamo?
frau ist nur eine gute mutter, wenn sie dem pubertierendem kind abends ein menü kredenzt und möglichst haus und hof um den tisch versammelt.
gemeinsames abendessen MUSS sein. möglichst warm.
sonst gilt der schrei des kindes nach aufmerksamkeit als nicht gehört und frau ist als egoistisches rabentier verschrien, das nicht mal eine beziehung eingehen sollte, geschweige denn kinder kriegen.

wie machen das die orangs?

 

Re: pamo und emfut

Antwort von +emfut+ am 18.04.2011, 19:07 Uhr

Ich habe mal mit einem Orang Utan gefrühstückt. Das war eine der Attraktionen im Zoo von Singapur. Das war lustig. Der Orang aß Bananen.

Im Nachhinein glaube ich, daß der Orang seine "Vermenschlichung" wahrscheinlich ziemlich uncool fand. Eine "Verafflichung" von Menschen ist aber auch nicht cooler.

"Orang" heißt übrigens "Mensch" und "Utan" heißt "Wald" auf Bahasa.
Ich WUSSTE, daß ich die Sprache nochmal brauche *gg*.

Mit Erkenntnissen zum Abendessen kann ich leider nicht dienen.

 

pruuuust

Antwort von vallie am 18.04.2011, 19:18 Uhr

verafflichung, ich breche echt zusammen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Re: pamo und emfut

Antwort von Pamo am 18.04.2011, 19:21 Uhr

Vallie, recht hast du.

Bei Fragen liest man einfach bei Dr. Posth nach was gut und boese, 'tschuldigung, was richtig und falsch ist. Dann muss frau nicht selber nachdenken!

Eins ist aber klar: Die Mutter hat immer die Komplettverantwortung und muss dem Kind klarmachen, dass seine Beduerfnisse gemaess der aktuellen Gebrauchsanweisung ausrichten soll. Der Vater ist der Orang-Utan und hat entsprechende Verantworung.

Alles was schief geht, ist Schuld der Mutter, im Zweifelsfall weil die Bindung des Kindes defekt ist, weil die boese Mutter den Ernährungsplan des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FEK) in Dortmund nicht eingehalten hat.

 

Re: pamo und emfut

Antwort von vallie am 18.04.2011, 19:24 Uhr

ich muß jetzt echt den pc und den raum wechseln, mein mann hält mich nebst bekloppt heute für gigabekloppt, weil ich aus der verafflichung nicht mehr rauskomme.....
tena lady ist angesagt, mädels. auch wenns peinlich ist.

 

Vallie

Antwort von Pamo am 18.04.2011, 19:26 Uhr

Ich vermute mal, deine unnatuerliche Mutter hat sich bei dir auch nicht an den Ernährungsplan des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FEK) in Dortmund gehalten. Deswegen bist du jetzt nicht mehr ganz dicht.

Komm in mein Tragetuch, ich mach dich gesund!

 

Re: Vallie

Antwort von vallie am 18.04.2011, 19:48 Uhr

meine mutter hat sich glaub ich an gar nichts gehalten, weil 1967 ganz andere dinge kommuniziert und für wichtig befunden wurden.
an der ernährung liegt es wohl nicht, aber ich habe nicht ausdauernd genug beckenbodengymnastik betrieben oder es ist vererbt, denn muddi und schwesti verspürten auch eine leichte blasenschwäche bei extremem lachen.


vallie---im anderen raum.

 

Re: Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, Achtung lang! Wie schlimm?

Antwort von Teufel89 am 18.04.2011, 20:04 Uhr

ich lasse mein kind heute noch quängeln, wenns schlafen soll und dann meint er würde jetzt lieber meckern. man hört kindern den unterschied an. und ich bezweifle gaaanz stark, das dein kind vom quengeln lassen spätfolgen erleiden wird. solang du ihn nicht wirklihc brüllen lassen hast. keine panik.

meine meinung

 

dein kind wächst,

Antwort von Teufel89 am 18.04.2011, 20:06 Uhr

lernt, kriegt wahrscheinlich auch noch zähne. anstrengende dinge, die ein kleines babyhirn nicht immer so verarbeiten kann, wie es das gern hätte. deswegen nöhlt er rum


ps. frag mich in 20 jahren nochmal, ob mein kind gestört ist, weil es 1. vom ersten tag an imme rin seinem eig. bettchen in seinem eigenen zimmer schlafen musste und 2tens weil ich ihn regelmäßig vor sich hin meckern habe lassen und noch lasse. ich zweifle stark.

 

Re: Nachtrag

Antwort von Cahuita am 18.04.2011, 22:27 Uhr

Meistens wenn ich ihn rausnehme, ist er kurz ruhig und quengelt dann wieder. Am liebsten hat er es, wenn ich ihn auf dem Arm oder aufrecht trage, aber ohne Tragetuch. Und so kann ich natürlich nicht allzuviel dazu machen....
Ich gehe in die Stillgruppe seit wir auch so starke Stillprobleme hatten. Die sind aber jetzt wieder ziemlich weg und stillen geht besser. Pekip gibts bei uns leider nicht, nur weiter weg. Er mag es immer sehr, wenn er andere Babys sieht, aber wir sind erst neu in diese Stadt gezogen und kennen noch nicht allzu viele Leute..
Am Donnerstag komt jemand und zeigt mir, wie ich ihn im Tragetuch auf die Hüfte binden kann. Vielleicht mag er das dann lieber:-)

 

Vallie

Antwort von Püminsky am 18.04.2011, 23:58 Uhr

...wo haste DIE Erkenntnis denn her? Ist das eine neue VerPOSTHulierung...? ;) Watt aktuelles...?
Wow. Ich fürchte, ich versage jetzt schon...

 

Das Tragen ...

Antwort von Püminsky am 19.04.2011, 0:06 Uhr

Entgegen der Expertenmeinung war mein Kind so gar kein Fan vom Tragen. Was hab ich versucht, alles brav richtig zu machen! Ich habe zum Schluss hier ungelogen 5 (!) verschiedene Tragesysteme gehabt, vom Tuch über den Manduca zum NoName Mei Tei bis hin zum verpönten BabyBjörn (den er überraschenderweise noch am ehesten akzeptiert hat!).
Er fand den KiWa dann doch bequemer. Konnte man sich auch mal hochziehen, zum Rausgucken.
Ach ja, ne Trageberaterin war selbstverständlich auch da...
Spätestens da wusste ich: Ein Buch hat nicht immer Recht ;)

Also: Achte auf Dein Kind. Nur Dein Kind kann Dir zeigen, was es gerade braucht und gut findet. Es hat all die Bücher nicht gelesen und würde eh nur die Seiten herausreissen, um sich dann darüber zu freuen ;)

 

Pamo

Antwort von mf4 am 19.04.2011, 0:20 Uhr

Das ist ein guter Gedanke... zumal die Herren meist mehr Kraft haben als die Damen. Das ich darauf nicht gekommen bin. Papa hätte ja beide tragen können. Eins vorn, eins hinten... naja nun ist es zu spät, ich kann nun nur nich Schadensbegrenzung betreiben, die kleinen Seelen meiner Kinder... zerstört... unfassbar.

 

Re: Nachtrag

Antwort von streepie am 19.04.2011, 10:23 Uhr

Auf der Huefte tragen ist eine Super-Idee. Irgendwann ist es den Kleinen naemlich zu doof, immer auf Mama's Busen zu starren - sie wollen was sehen!

Auch im Kinderwagen nicht flach liegend, sondern halb-liegend spazierenfahren - dann sieht er was!

LG
Connie

 

Ach Mensch, jetzt lasst doch mal die armen Orang Utans in Ruhe...

Antwort von aspira am 19.04.2011, 23:29 Uhr

Hallo!

Muss man hier wirklich ALLES auseinander nehmen und ins Lächerliche ziehen. Es ging doch gar nicht darum, uns Menschen mit Orang Utans auf eine Stufe zu stellen. Selbst wenn sich diese Tiere in anderen Bereichen, an unseren Maßstäben gemessen, daneben benehmen, kann man sich doch das, was gut ist, von ihen abgucken, Gerade noch, wenn gemunkelt wird, dass man von eben diesen Lebewesen abstammt. Liegt es da so fern, dass es ähnliche Instinkte gibt?
Es IST nunmal so, dass wir genetisch gesehen, den Affen sehr ähnlich sind, aber selbst, wenn wir diese Tatsache komplett außen vor lassen und ignorieren und den armen Orang Utan mal Orang Utan sein lassen, so wissen wir doch alle, dass wir Menschen früher auch behaart waren. Klar, es gab keine vollbeheizten modernen Häuschen und die Behaarung schützte uns. Weiterhin stellte es seit Urzeiten enorme Gefahr für ein Menschenbaby dar, abelegt zu werden oder dann gar noch alleine gelassen zu werden (man denke hier an wilde Tiere). Menschenbabys wurden also auch getragen - ja, wie Affenbabys - und man kann noch immer beobachten, dass ein Baby, welches hoch genommen wird, intuitiv die Klammerhaltung annimmt, um sich festzuhalten.
Ja, heute ist das vielleicht aufgrund unserer Lebensform nicht mehr zwingend nötig, aber die Instinkte von Jahrtausenden werden von der Evolution nicht mal eben in ein paar Jahren ausgelöscht. Das braucht schon etwas länger!

Wie dem auch sei. Es wäre toll, wenn man nicht alles gleich in der Luft zerreißen und aus dem Zusammenhang reißen würde, was jemand von sich gibt. Es sind doch immer nur Denkanstöße, die hier gegeben werden (in diesem Fall nicht einmal unglücklich formuliert!). Ob man sie annehmen möchte, bleibt einem selbst überlassen.
Ihr alle, die ihr euch so an dem Thema hochgezogen habt, seid doch intelligent genug zu wissen, was Kuscheling sagen wollte oder irre ich mich hier?

Seid lieb zueinander! :-)
Viele Grüße
Andrea

 

Für mich ist es kein "In der Luft zerreissen"...

Antwort von MM am 20.04.2011, 9:49 Uhr

... sondern einfach kritische - und zugegeben auch ironische - Entgegnungen auf etwas, was so naiv und ja, platt geschrieben wurde, dass es wirklich sehr unreflektiert und unkritisch klang. Da kann man u.U. nicht widerstehen, sich ein bisschen lustig zu machen...

Ich meine, da will sich jemand vor "Brainwashing" hüten, nicht mit der Meute bellen schaltet aber selber das EIGENE Denken aus - und bellt so halt nur mit einer anderen Meute... - so kommt mir das vor.

Und "lieb zueinander sein" ist m.E. nicht die vorrangige Funktion eines Forums. Klar, es sollte anständig zugehen, keine persönlichen Beleidingungen/Beschimpfungen usw. - aber Kritik, auch Ironie, ein bisschen Schlagabtausch gehört schon dazu, finde ich.
Ich habs nicht so mit "Piep piep pie, wir ham uns alle lieb"... ;-)

Aber nix für ungut und frohe Ostern!

 

Re: Für mich ist es kein "In der Luft zerreissen"...

Antwort von aspira am 20.04.2011, 22:57 Uhr

Hallo!

Na, aufgrund der Ironie ist das ernsthaft kritische Moment wohl etwas untergegangen, denke ich.

Ich habe Kuscheling hier im Forum schätzen und mögen gelernt und glaube doch behaupten zu können dass sie eben NICHT mit einer anderen Meute bellt. Und das Brainwashing geht eben in die Richtung (oder ging es viele Jahre): Kinder gehören ins eigene Bett, haben gefälligst schnell alleine ein- u. durchzuschlafen, werden durch In-den-Schlaf-Tragen u. -Stillen und Familienbett verzogen und im negativen Sinne verwöhnt, wobei das intuitive Moment eigentlich genau Letzteres als richtig ansehen würde, weil eben so noch immer in unseren Urinstinkten noch immer verankert. (siehe meine kurzen Erläuterungen u. Begründungen im vorangegangenen Posting) Es ist eben einfach so, dass Kinderwagen und Co. eine Erfindung der Neuzeit sind und eben nichts mit intuitivem Handeln gemein haben. Das ist denke ich, alles, worauf Kuscheling hinaus wollte. Gerne kann sie mich aber korrigieren.
Wenn ein Baby sich im Kinderwagen, eigenem Bettchen usw. superwohl fühlt, dann soll´s halt da schlafen, wenn es den Eltern so lieber ist, aber wie oft sehe ich weinende Kinder im Kinderwagen liegen, die dann ständig hin und her geschaukelt, statt mal aus dem Wagen genommen zu werden. DA denke ich mir dann auch: "Nimm halt das Baby mal aus dem Wagen heraus und auf den Arm..."
Meine Kleine z.B. wollte von Anfang an generell nicht abelegt werden und weinte im Kinderwage, also trug ich sie und muss auch aus rein praktischen Gründen sagen, dass ich mir niemals einen Kinderwagen angeschafft hätte, hätte ich im Vorfeld gewusst, wie praktisch das Tragen ist. ;-)

Naja und mit "seid lieb zueinander" meinte ich natürlich nicht, dass wir fortan alle auf Kuschelkurs gehen sollen und es keine Widerworte oder Kritik mehr geben soll. Von gegensätzlichen Ansichten lebt eine anständige Diskussion mitunter. Mir wurde es einfach zu einseitig und platt gesehen und ich hatte den Eindruck, dass man Kuschling nicht richtig verstehen WOLLTE. Das fand ich eben doof.
Ich kann mich aber auch täuschen und haben einige Kuschelings Beitrag anders gelesen, als ich. Das passiert dann eben, wenn man die Mimik und Phonetik nicht erkennen kann.

So, und zum Abschied nochmal ein missionarisches: Tragt eure Kinder, denn wärmende Arme sind der Platz, wo Babys hingehören. :-) ;-)

Auch nix für ungut und schöne Ostern auch von meiner Seite
Andrea

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