Rund um die Erziehung

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Geschrieben von Claudia36 am 04.04.2007, 9:32 Uhr

eine Frage an Nichterzieher-Thema Alkohol , Rauche

Rauchen und Drogen.

Wenn ihr der Meinung seit, das Kind soll alles ausprobieren , wird schon sehen was es davon hat( Bsp. Horrorfilme etc)
wie ist es dann mit Alkohol und Co lasst ihr das auch einfach probieren?

ich denke da an dei Kinder die auf ITS landen mit Alkoholvergiftungen und schlimmeres!

Das kann doch kein Elternteil wollen!

Claudia

 
22 Antworten:

Re: eine Frage an Nichterzieher-Thema Alkohol , Rauche

Antwort von Anny am 04.04.2007, 9:43 Uhr

Hallo,

bin zwar keine Nichterzieherin, wie du unten in meinem Beitrag (meinung zum nichterziehen) lesen kannst, will aber doch mal senfen.

Ich denke nicht, dass nicht erzogene Kinder das alles einfach mal ausprobieren dürfen! Sicher wird ab einem gewissen alter, so wie auch in der erziehung dadrüber (neues lieblingswort) Diskutiert! Was das ist, was für folgen etc. Und dann? Hm, villeicht hoffen, dass das Kind es nie ausprobiert? Und selbst wenn doch, kann man ein testen nie verhindern, auch in der erziehung nicht!

lg.

Anny

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Re: eine Frage an Nichterzieher-Thema Alkohol , Rauche

Antwort von Esmeralda am 04.04.2007, 9:47 Uhr

ich denke diese sachen gehören eh dazu wo man den kindern nicht verbieten kann
weil alles verbotene wird erst recht gemacht.
man kann in diesen dingen nur mit seinen kindern darüber reden und sie aufklären was für folgen das hat und hoffen das sie es verstehen und die finger davon lassen.
lg
anita

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Re: eine Frage an Nichterzieher-Thema Alkohol , Rauche

Antwort von vallie am 04.04.2007, 10:01 Uhr

ich habe meiner tochter gesagt, wenn ich sie beim rauchen erwische, kommt sie ins kloster *spässle*
gottseidank findet sie rauch noch supereklig und alkohol auch ( sie wird im august 12). wegen mir kann sie gern mal von meinem mann ziehen, aber dann mit lungenzug, damit es ihr gleich vergeht und einen schluck vodka dazu, dann wird ihr so schlecht, daß sie das nie mehr anrührt.
sie ist sehr selbstbewußt, ich habe NOCH wenig bedenken...aber wer weiß schon, was kommt???
bin da rigoros, es gäbe sanktionen, falls....

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ich vergaß..

Antwort von vallie am 04.04.2007, 10:04 Uhr

ich erziehe meine kinder selbstverständlich!

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Re: eine Frage an Nichterzieher-Thema Alkohol , Rauche

Antwort von vina am 04.04.2007, 10:37 Uhr

Hi Claudia,

wenn du das Thema in den Suchlauf eingibst, findest du ganz viele Antworten und Statements zu dieser Thematik.

Nur mal Grundsätzlich:
Zitat
Wenn ihr der Meinung seit, das Kind soll alles ausprobieren , wird schon sehen was es davon hat( Bsp. Horrorfilme etc)
Zitatende

Schade, dass wir NE so runtergebrochen werden. Ich habe das so nicht gesagt und bin auch nicht dieser Meinung. "Wird schon sehen was es davon hat".. klingt so erzieherisch, als wüsste ich schon wieder, dass es eben davon nichts Gutes haben kann.

Der Konsum von Alkohol und Tabak hat doch gar nichts mit Erziehung zu tun. Wenn dieses "Problem" erzieherisch zu beheben wäre, würden doch nicht so viele Leute rauchen oder trinken. Was mich zu der Frage führt, warum du glaubst, Alkohol- oder Tabakmissbrauch durch Erziehung verhindern zu können?

Was mich zu den Antworten, die ich bis jetzt gelesen habe, bringt. Was bitte sollen Sanktionen bringen? Wir hatten das hier auch schon mal, glaube ich mich zu erinnern. Das einzige, was man dadurch erreicht, ist, dass die Kinder beginnen 2 Leben zu führen. Eines für dich, damit "lieb" bist, nicht ausflippst, bestrafst .. in diesem Leben werden sie dir alles zeigen, was du gern sehen willst. Und dann wird es ihr 2. - geheimes - Leben geben, wo sie Dinge tun, von denen du nichts ahnst. Und hier kannst du ihnen auch nicht bei ihren Erfahrungen beistehen - weil du gar nichts davon weißt, deine Kinder kein Vertrauen in dich haben. Damit verhinderst du lediglich, dass sie vor deinen Augen rauchen oder trinken.

Zitat
wie ist es dann mit Alkohol und Co lasst ihr das auch einfach probieren?
ich denke da an dei Kinder die auf ITS landen mit Alkoholvergiftungen und schlimmeres!
Zitatende

Ja, ich lasse meinen Sohn Alkohol, Kaffee und Co. probieren. Nein, ich lasse ihn nicht mit Alkoholvergiftung auf die ITS kommen, wie ich auch verhindere, dass er aus dem Fenster springt, oder vors Auto rennt oder... oder....
Wir Nichterzieher sind zwar eher unkonventionell, aber nicht meschugge.

LG
vina

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vina

Antwort von vallie am 04.04.2007, 10:48 Uhr

ich ERZIEHE meine kinder so, wie ich erzogen wurde, weil ich das nämlich gut fand und weil ich mich auch gut finde.
was meinst du, was ich für einen respekt vor meinen eltern hatte, obwohl sie mich NIEMALS gezüchtigt haben ( bin 67iger jahrgang, damals war das noch usus ). natürlich habe ich mal an einer zigarette gezogen, aber ich bin mir sicher, daß meine mutter mittel und wege gefunden hätte, weiteres zu verhindern ( hausarrest, fahrradverbot, nicht mehr telefonieren dürfen u.a.)
unter diesen prämissen wurde ich 24 jahre alt, bis ich auf der ersten party war, wo ein joint rumging. bis heute habe ich keinen geraucht...
nenn es zufall, glück o.ä.
mein mann durfte mit 16 zuhause rauchen und tut es heute noch. mein vater hätte mir zum ersten und letzten mal eine watschn gegeben, hätte ich eine zigarette vor ihm rausgezogen. mit recht. ich finde das unter alle kanone, wenn kinder vor den eltern rauchen.
nur meine meinung, lese gelegentlich mit und schreibe heute das erste mal HIER.

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Stell dir doch die Frage mal so: Warum braucht ein Kind Alkohol und Drogen?

Antwort von Mama Heike am 04.04.2007, 10:54 Uhr

Hallo Claudia,

wenn sich ein Kind aus dem "wahren" Leben wegstehlen will, dann doch nur deshalb, weil es sein Leben gar nicht als SEINES empfindet. Das ist schlimm für das Kind und auch für die Eltern, die ihr Kind lieben.

Kinder brauchen die Gewissheit, dass es IHR Leben ist und als Eltern kann man nicht zeitig genug damit anfangen, es ihnen zu ermöglichen.
Dann brauchen Kinder nicht nach einem anderen (lustigmachenden, aufregenden, abentuerlichem) Leben bzw. einem "Super-Kick" zu suchen. Suche und Sucht gehören zusammen.

Liebe Grüße
Heike

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ja, prima...

Antwort von vina am 04.04.2007, 11:28 Uhr

ok....

ich bin mir nur nicht sicher, was du mir mit deinem posting sagen willst. ich wollte dich auch nicht angreifen. wenn du deinen eltern ob deiner erziehung dankbar bist, ist doch ok.

lg
vina

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Re: ja, prima...

Antwort von vallie am 04.04.2007, 11:48 Uhr

na du hast doch eine frage ge- und eine these aufgestellt....
ich fühl mich auch nicht angegriffen, habe nur meine sicht geschildert...

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ok

Antwort von vina am 04.04.2007, 12:32 Uhr

jetzt verstehe ich, dass du auf die Frage, warum man Alkohol- und Tabakmissbrauch mit Erziehung verhindern kann, geantwortet hast.

Lg
vina

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Womit wieder die bösen Erzieher ihre Kinder in die Sucht treiben......o.T. LG

Antwort von AllesOK am 04.04.2007, 12:35 Uhr

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*Lächel*

Antwort von Frosch am 04.04.2007, 12:41 Uhr

Hallo!

Sprechen wir uns in - hmmm - 8 Jahren wieder :-)

LG Antje

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Eine kühne Behauptung von mir:

Antwort von tinai am 04.04.2007, 13:04 Uhr

Die Kinder, die sich bis ins Koma saufen und zur Bewusstlosigkeit dürften in den allermeisten Fällen nicht Alkoholsüchtig sein (der Aspekt wurde in der Presse auch nie genannt).

Ihnen fehlen aber Urteilsvermögen, Erfahrung und Aufklärung über die Wirkung von Alkohol.

Die Gefahr sehe ich eher bei den Kindern, die eben grenzenlos konsumieren dürfen. Und das ist in jedem Fall ein Grundstein der Nichterzieher.

Keine Beschränkungen!

Doch, ich finde schon. Aber zuallererst natürlich ein Vorleben.

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Re: Eine kühne Behauptung von mir:

Antwort von vina am 04.04.2007, 13:14 Uhr

Hi Tinai,

Zitat
Ihnen fehlen aber Urteilsvermögen, Erfahrung und Aufklärung über die Wirkung von Alkohol.
Zitatende

Aufklärung und Urteilsvermögen fehlen sicher nicht. Erfahrung schon. Ich denke, das hat in diesem Zusammenhang aber nichts damit zu tun. Diese Kinder saufen nicht, weil jemand vergessen hat ihnen zu sagen: he du, Alkohol ist gefährlich, weil.... Die saufen aus ganz anderen Gründen.

Zitat
Die Gefahr sehe ich eher bei den Kindern, die eben grenzenlos konsumieren dürfen. Und das ist in jedem Fall ein Grundstein der Nichterzieher.
Zitatende

Diese Gefahr sehe ich eben nicht. Ich sehe das bei kleineren Kinder anhand von TV, Computer oder Süssigkeiten. Nichterzogene Kinder, die ich erlebe, haben einen normalen Umgang mit diesen Dingen, sie konsumieren nicht exzessiv, obwohl sie könnten. Aber sobald Verbote, Regeln oder Reglementierungen ins Spiel kommen, dann "flippen" sie aus.

LG
vina

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Wie kannst Du so sicher sein,

Antwort von tinai am 04.04.2007, 13:27 Uhr

dass 11-jährige das Urteilsvermögen haben und aufgeklärt sind über die Folgen des Alkohols?

Viele Erwachsenen mangelt es an Urteilsmvermögen, sie finden einen Schwips oder auch mal öfter ganz harmlos und lustig.

Und ich bezweifle, dass die Kinder, die eingeliefert werden, wirklcih wissen, wie viel Gläser ins Koma führen und welche inneren Vergiftungen sie sich zufügen. Das meine ich eigentlich mit Aufklärung.

Plattitüden wie: Dudu, Alkohol ist aber nicht gesund, trink das besser nicht, nimmt einem kein Kind ab. Zumal sie ja sehen, dass die Eltern das trinken.

Glauwürdigkeit gehört schon dazu.

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wg übermäßigem alkohol"genuss"

Antwort von pittiplatsch80 am 04.04.2007, 13:35 Uhr

mögliche ursache?? gruppenzwang,mangelndes selbstwertgefühl,ersatz für irgendetwas,das fehlt etc erc ...

lg pitti

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Re: vina

Antwort von Trinity0815 am 04.04.2007, 14:51 Uhr

"ich finde das unter alle kanone, wenn kinder vor den eltern rauchen."

Warum? Hat Rauchen einen anderen Stellenwert, wenn die Eltern nicht in der Nähe sind? ;)
Die Anwesenheit der Eltern hat keinen Einfluß darauf, wie schädlich es ist, oder?
Ob mein Kind nun also vor MIR raucht oder nur mit Freunden zusammen, macht daher keinen Unterschied.

Bei uns wars übrigens genau umgekehrt, ich durfte so ab 15 durchaus zu Hause rauchen, rauche heute vielleicht zwei Zigaretten in der Woche, oft auch wochenlang gar keine.
Mein Mann durfte nicht (war strengstens verboten), hängt heute bei ca. einem Päckchen auf ca. zwei Tage.
Von seinen drei Geschwistern rauchen zwei, einer fast Kette.
Nur seine Schwester hat es sich nach der zweiten Schwangerschaft entgültig abgewöhnt.

Pauschale Rückschlüsse lassen sich daraus also eher nicht ziehen.

LG
Trinity

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Nein, nicht die bösen Erzieher...

Antwort von Mama Heike am 04.04.2007, 15:27 Uhr

Wir alle lieben unsere Kinder und sich Gedanken um Suchtprävention zu machen, ist hier für alle fast selbstverständlich. Einen Gedankenausstausch halte ich für sinnvoll.

Präventionsbemühungen nehmen bereits in der Öffentlichkeit einen breiten Raum von verschiedensten Stellen ein (Schule, Kirche, Kindergarten, Politik...). Themen sind Information und _Selbstbestimmung_ in der Kindheit.

Wir reden hier nicht über verwahrloste Kinder, die in Drogen flüchten, sondern über drogenkonsumierende Kinder, die in liebevollen Familieverhältnissen groß geworden.

Es ist ein wichtiges Thema, wenn ein Kind keinerlei Problem mit seinem Leben zu haben scheint (selbst die Sucht wird ja nicht als Problem wahrgenommen), dass es sein Leben achtlos wegwirft. Keiner mag dabei zuschauen.

Übrigens wurde angeregt, die Handynutzung neu in den Suchtkatalog aufzunehmen. Die meisten Kinder/Jugendliche bekomme Entzugserscheinungen, wenn sie einen Anruf/SMS verpassen oder für eine Zeit nicht erreichbar sind. Und das ist kein Scherz! Das ist Realität.

Liebe Grüße
Heike

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@ tinai

Antwort von miebop am 04.04.2007, 17:31 Uhr

oder aber die gefahr besteht eher bei kindern, die ihre eigenen grenzen nicht kennen, weil sie ihnen immer von außen vorgegeben wurden.

das wiederum ist meine theorie!


lg

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@miebop, meine liegt dazwischen

Antwort von tinai am 04.04.2007, 18:46 Uhr

für mich sind Alkohol und Zigaretten Drogen, wie Hasch auch. Wobei ich Alkohol eigentlich noch viel schlimmer finde, weil er manche Menschen aggressiv macht und etliche Verkehrstote auf dem Gewissen hat (Marihuana macht wohl nur müde).

Und natürlich setze ich bei Drogen die Grenze!

Die NE werden doch wohl auch nicht sagen "hm, weißt Du Kokain ist zwar scheiße, aber wenn Du es unbedingt probieren willst...."

Weißt Du was für uns echt toll war? Es war klar, ab dem 16. Geburtstag dürfen wir auch Wein mittrinken, wenn die anderen am Tisch Wein trinken (und das wurde nicht reglementiert in der quantität, außer vielleicht durchs Angebot, aber nicht unmittelbar).

Das war wie "groß" werden. Die NE finden das ganz sicher falsch, wir haben uns darüber und darauf sehr gefreut.

Gruß Tina

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Re: @miebop, meine liegt dazwischen

Antwort von miebop am 04.04.2007, 20:13 Uhr

hallo,

nur noch mal, damit keine falschen gedanken aufkommen:

"Die NE werden doch wohl auch nicht sagen "hm, weißt Du Kokain ist zwar scheiße, aber wenn Du es unbedingt probieren willst....""



nein, ach quark, natürlich nicht! :) was ich sagen wollte: jugendliche, die drogen nehmen, sind längst alt genug um sich von ihren eltern (und ggf deren sanktionen) nichts mehr sagen zu lassen. darum ist meine theorie: besser, wenn kinder, bzw. jugendliche selbst gelernt haben, ihre grenzen einzuschätzen.


lg

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Re: Lernen durch schlechtes Vorbild....

Antwort von mami06 am 04.04.2007, 20:16 Uhr

Ich wollt nur mal kurz sagen, was mir und meiner Schwester geholfen hat, nicht zu Alkohol, Tabak oder gar Drogen zu greifen: In unserem Fall war es möglicherweise einerseits die autoritäre Erziehung, andererseits aber wahrscheinlich hauptsächlich das schlechte Beispiel unserer rauchenden und Alkohol trinkenden Eltern. Dieser Ekel vor Tabakgestank und Menschen, die im betrunkenen Zustand (noch) aggressiv(er) werden, war Orientierung genug für uns....

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