Ernährung von Babys ab dem 5. Lebensmonat

Kleinkind rosa Teller Löffel

© fotolia, JenkoAtaman

Vom Löffel kann Ihr Baby nun schon essen, und Sie haben sicherlich viel Spaß beim Mittagsmenu mit Ihrem Kleinen.

Gesunde Energie durch Milch und Getreide

Jetzt wird es Zeit, eine weitere Stillmahlzeit oder ein Fläschchen durch einen Milch-Getreidebrei zu ersetzen. Da ihr Kind jetzt immer aktiver und lebhafter wird, steigen die Ansprüche des Organismus an Energie- und Nährstoffbedarf. Der Milch-Getreidebrei liefert dabei vor allem wertvolles Protein und Calcium. Außerdem hält er länger satt, als eine normale Still-oder Fläschchenmahlzeit. Viele Eltern haben deshalb den Eindruck, dass ihr Kind nach dem abendlichen Milch-Getreidebrei besser und länger durchschläft.

Der erste Milch-Getreidebrei

Wenn schon früh mit dem Zufüttern begonnen wurde und der Milch-Getreidebrei vor dem Ende des 6. Monats dran ist, dann sollten Sie darauf achten, dass der Brei nur glutenfreies Getreide enthält, also nur Reis oder Mais, um Babys Verdauung nicht unnötig zu belasten. Besonders bekömmlich sind für den Anfang im Eiweiß adaptierte Milchbreie, deren Eiweiß der Muttermilch und der bisherigen Babymilchnahrung angeglichen ist. Im Handumdrehen gemacht ist der klassische Griesbrei, den es auch als Instant-Brei oder fertiges Gläschen gibt. So sind auch kleine Mengen kein Problem, und Sie können sicher sein, dass der Brei alle wichtigen Nährstoffe enthält.

Pulver, Fertigbrei im Gläschen oder selber zubereiten

Milch-Getreidebreie werden in verschiedener Form angeboten. In Pulverform ist die Milch bereits enthalten und die Zubereitung nur mit heißem Wasser entsprechend besonders einfach. Noch bequemer geht es mit Fertigbreien im Gläschen, die allerdings den Geldbeutel auch etwas mehr belasten. Auch das selber Kochen eines Milch-Getreidebreis ist kein Problem, wenn Sie Instant-Getreidepulver oder sogenannte Frischmilchbreie nur noch in die heiße Milch einrühren müssen. Ab Ende des 6. Monats dürfen Sie auch ganz normale 3,5%-Vollmilch nehmen, selbst wenn ansonsten die Regel gilt: im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch. Zu dieser Mischung kommt dann noch etwas püriertes Obst oder Obstsaft (Orangensaft oder mit Vitamin C angereicherter Saft bzw. Obstpüree).

Was soll im Milchgetreidebrei drin sein?

Entscheidender als die Art der Zubereitung sind die richtigen Inhaltsstoffe. Gut geeignet sind meist Breie, bei denen der Zusatz "Ab dem 6.Monat" auf der Verpackung steht und die aus Vollkorngetreide hergestellt sind. Am sinnvollsten enthält der Brei möglichst wenig verschiedene Zutaten. Nüsse, Gewürze und Schokolade sind z.B. nicht nötig und sollten aus Gründen der Allergievorbeugung besser im ersten Lebensjahr vermieden werden. Der Zusatz von Zucker in Form von Kristallzucker, Glukose, Maltose oder Maltodextrin gewöhnt ein Baby frühzeitig an die Vorliebe für Süßes und fördert so Karies. Honig kann bei kleinen Kindern Darmentzündung hervorrufen und sollte deshalb im ersten Lebensjahr überhaupt nicht auf dem Speiseplan stehen. Der Zusatz von Jod, wenn also Kaliumjodid oder Kaliumjodat auf der Zutatenliste steht, sorgt für die so wichtige Jodversorgung der Schilddrüse und ist deshalb empfehlenswert.

Zuletzt überarbeitet: April 2019

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