Elternforum Trennung vom Partner

Umgang

Umgang

ELISAS.

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Mein Exmann verlangt folgende Umgangsregelung. Er möchte dass ich 140 km fahre während er nur 110 km fährt. Nd gleichzeitig verlangt er dass ich meine Stelle so reduziere dass ich das Kind um 16 Uhr bringe. Er selber arbeitet nicht am Freitag Nachmittag und konnte theoretisch fahren.


Ani123

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Antwort auf Beitrag von ELISAS.

Wer hat die Entfernung nach der Trennung geschaffen? Sind Sie mit dem Kind umgezogen oder ist er weggezogen? Derjenige der wegzieht hat die Entfernung geschaffen.  Wenn sie das waren können sie froh sein, dass der Kindsvater entweder mündlich oder schriftlich zugestimmt hat oder es wortlos zugestimmt hat. Hätte er das nicht hätte er die Herausgabe des Kindes fordern können und das Kind wäre zurück zum Kindsvater kommen. Es gilt: Ein Elternteil kann zu jederzeit wegziehen. Ein gemeinsames Kind nur, wenn das andere Elternteil zustimmt oder nichts sagt. Verbietet das Elternteil das und es wird trotzdem mitgenommen beim Umzug kann das als Entziehung Schutzbefohlener bis hin zur Entführung (falls neuer Wohnort unbekannt) führen.  Sind sie weggezogen müssen sie weiterhin die Möglichkeit zum Umgang schaffen. Das bedeutet, sie müssen immer die ganze Strecke fahren. Das darf der Kindsvater von ihnen fordern. Daher können sie froh sein, wenn er ihnen mit jeweils 110 km entgegenkommt. Ob der Kindsvater bestimmen darf wann der Umgang zeitlich beginnt weiß ich nicht. Beispiel: Wenn sie um 16 Uhr frei haben und danach ihr Kind von der Betreuung abholen ist es mindestens 16:30 Uhr bevor sie losfahren. Wenn die gesamte Fahrzeit zum Kindsvater ca. 2,5 Stunden beträgt, wäre ihr Kind erst um ca. 19:00 Uhr beim Kindsvater zu Hause. (Und da sind Verkehrsbehinderungen noch nicht mit eingerechnet.) Daher ist die Forderung von ihm eher loszufahren um den Umgang eher beginnen zu können verständlich. Sehen sie es andersherum: Sie sind mit Ihrem Kind sonntags erst um ca. 19 Uhr wieder zu Hause. Das Kind möchte noch erzählen, spielen, muss evtl. noch duschen und schon sind 2 Stunden vergangen. Am nächsten Tag ist Betreuung. Zwar kann ihr Kind beim Kindsvater länger schlafen, wobei die positive Aufregung und Freude dort zu sein oft das Gegenteil bewirkt. Kindsvater und Kind möchten wach Zeit miteinander verbringen. Vielleicht besteht in dem Punkt entgegenkommen von ihnen.  Fordern, dass der Kindsvater freitags 500 km entfernt (Kind bei ihnen abholt und zurück) können sie nicht und würde ich auch nicht wollen. Auto fahren fordert durchgehende Konzentration. Diese lässt mit der Zeit nach. Und dadurch können Fehler passieren, welche zum Unfall führen können. Im schlechtesten Fall sitzt ihr Sohn beim Unfall mit im Auto, welcher wg. der langen Autofahrt entstanden ist. Das werden sie auch nicht wollen. Sollte der Kindsvater die Entfernung geschaffen haben müsste er die ganze Strecke fahren. Wobei sie dabei gerade den letzten Punkt mit der Konzentration nicht außer Acht lassen sollten.  Ich finde das Entgegenkommen des Fahrensmit 140 km und 110 km gut. Wie oft im Monat ist Umgang? Bei z. B. 14-tägig von Freitag bis Sonntag: Z. B. Besteht die Möglichkeit diesen auf 4-wlchig von Mittwoch bis Sonntag zu verlegen oder auf das Wechselmodell 3 Wochen Mama, 1 Woche Papa? So wären es weniger Fahrten, dafür längerer Aufenthalt. Im Mittelpunkt solch einer Änderumg sollte immer ihr gemeinsames Kind sein. Was möchte ihr Kind? Welche Vorteile hätte eine andere Staffelung des Umgangs? Welche Nachteile hätte das? Usw.. Sie könnten sich auch beim Jugendamt beraten lassen, wie der Umgang gut für ihr Kind umgesetzt werden kann hinsichtlich dem Fahren und Zeiten. Ein neutraler Blick mit viel mehr Wissen wie sie hier genannt haben kann durchaus gut sein. Da kommen vermutlich noch ganz neue Ideen. Das bedeutet nicht, das das umgesetzt werden muss. Ein Gespräch auf neutraler Ebene mit neutraler Person kann zum Wohl ihres gemeinsamen Kindes sein. 


Jorinde17

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Antwort auf Beitrag von ELISAS.

Ich würde auf gar keinen Fall die Stundenzahl bei der Arbeit reduzieren. Als alleinerziehende Mutter brauchst du das Geld. Darüber würde ich nicht mal diskutieren, sondern du machst das nicht – und fertig.  Was die Entfernung angeht, finde ich die Differenz zwar nicht toll, aber jetzt auch nicht sooo schlimm. Hier könntest du ggf. nachgeben. Bei Geld und Arbeit wie gesagt never ever. Lass dich von deinem Ex nicht weiterhin dominieren, wie er das vielleicht früher schon gemacht hat. Da ihr nicht mehr zusammen seid, hat er dir auch nichts mehr zu sagen. LG


Sue_Ellen

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Antwort auf Beitrag von ELISAS.

Wie lautet die frage? Ein bißchen mehr infos wären auch schön.